Bitcoin Netzwerk 51 % Gefahr: Bitmain’s Antpool senkt die Gebühren

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Bitcoin Netz 51 Prozent Gefahr Bitmain's Antpool senkt die Gebühren

Einer der größten Miningpools der Welt, der vom größten Hersteller (Bitmain) von ASIC-Mining-Hardware betrieben wird, welcher ein bekannter Bitcoin Cash Supporter ist, hat angekündigt, die Gebühren für drei Monate von vier auf null Prozent zu reduzieren.

Antpool reduziert die Gebühren

Warum eine solche Entscheidung getroffen wurde, ist unklar, insbesondere wenn man bedenkt, dass die Bitmain-eigenen Pools, Antpool und BTC.com bereits 44 Prozent der gesamten Hashrate bereitstellen. Bereits vor wenigen Tagen haben wir über die potenzielle Gefahr einer 51 Prozent-Attacke berichtet. Seit dem letzten Artikel ist “Bitmains-Hashrate” um weitere zwei Prozent gestiegen.

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Antpool und BTC.com

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Der Anteil von Antpool ist von rund 15 auf fast 16,4 Prozent gestiegen ist. BTC.com ist etwas niedriger, aber in Kombination liegen die beiden Bitmain-Pools nun bei fast 44 Prozent. Man hatte vermutet, dass Antpool hauptsächlich von Bitmains eigenen Miner betrieben wird, aber anscheinend wird der Pool größtenteils von anderen genutzt.

BTC.com ist ein ähnlicher Pool mit einer gewaltigen Hashleistung, von der ein Großteil Bitmains eigene Ausrüstung ist. Die Aufteilung der Hashrate in zwei Pools ist ein nützlicher Puffer, der zum Teil vor einer möglichen Ausnutzung der Hashrate z.B. durch einen Mitarbeiter schützt, der bestrebt ist, das Netzwerk zu manipulieren. Dennoch sind beide Pools im Besitz des gleichen Unternehmens, welches theoretisch am Ende die Kontrolle haben könnte.

Die Gefahr der 51 Prozent steigt

Nachdem in letzter Zeit viel über die Hashrate seitens Bitmain und die Gefahr der 51 Prozent berichtet wurde, scheint Bitmains Mining-Pool “Antpool” zu versuchen weitere Miner anzulocken, indem man drei Monate lang komplett auf jegliche Gebühr verzichtet. Da Miner natürlich Profit-orientiert handeln und der Bitcoin Kurs derzeit sowieso schlecht steht, kann es sein, dass Bitmains Hash-Rate weiterhin zunimmt. Man möchte keinem negative Absichten unterstellen und wir vermuten, dass Bitmain selbst auch nicht bestrebt ist, dies auszunutzen, dennoch könnte man im Sinne der Infrastruktur darauf hinweisen, auf andere Pools auszuweichen und nicht mit Aktionen wie einer Gebühren-Einsparung auf eine Marktdominanz hinzuarbeiten.


Quelle: Trustnodes, Image: pixabay, CC0 , Grafik: Blockchain.info

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Ich beschäftige mich seit einigen Jahren täglich mit dem Thema Kryptowährungen und habe es mir zur Aufgabe gemacht, die komplexe Materie einfach darzustellen.

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