Bitcoin Tycoon: „Ich investiere nicht mehr in Blockchain-Projekte“

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Bitcoin Tycoon: Ich investiere nicht mehr in Blockchain-Projekte

Der BitFund-Gründer und bekannte Bitcoin-Hodler Li Xiaoli meinte, dass er in keine Blockchain-Projekte mehr investieren wird. Stattdessen möchte er sich beruflich verändern. Der BitFund-Gründer ist einer der bekanntesten Bitcoin Multi-Millionäre aus China. CoinDesk zufolge hatte er 2013 einen Bitcoin-Bestand von mindestens 100.000 Bitcoins.  Sechsstellig nannte er seinen Bitcoin-Bestand, den exakten Betrag verriet er nicht. Bekannt ist er unter anderem auch für seine kontroversen Aussagen. Er nannte Binance* eine betrügerische Börse und NEO ein wertloses Projekt.

Keine privaten Investments mehr

Und über das chinesische Social-Media-Netzwerk Weibo teilte der bekannte BitFund-Gründer mit, dass er nun nicht mehr privat in Blockchain-Projekte investieren werde. TechNode übersetzte seinen Beitrag, der wie folgt lauten soll:

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 Von diesem Tag an wird Li Xiaolai nicht mehr privat in Projekte investieren (sei es Blockchain oder Early Stage).

Außerdem sprach Li etwas an, was ihn wohl besonders störte: Sein Name wurde unzählige Male von betrügerischen Blockchain-Projekten missbraucht, um Sicherheit bei Investoren zu wecken.

Wenn Sie also “Li Xiaolai” in Verbindung mit einem Projekt lesen (ich wurde ohne mein Wissen mit unzähligen Projekten in Verbindung gebracht, 99% sind keine Übertreibung), ignorieren Sie es einfach.

Leider ist das kein Einzelfall. Seit dem Beginn der Initial Coin Offerings (ICOs) gab es immer wieder betrügerische Projekte, die berühmte Persönlichkeiten auflisteten, um potentiellen Investoren (bzw. späteren Opfern) ihr Geld abzunehmen. Meist werden diese als Berater auf der Webseite des Projekts gelistet.

Zukunft von Li Xiaolai

Für die nächsten Jahre plant er einen beruflichen Wechsel. Aufgrund seines Vermögens kann er sich die Zeit nehmen, die er braucht, um seine nächsten Schritte zu durchdenken.

Ich plane, mehrere Jahre damit zu verbringen, über meinen beruflichen Wechsel nachzudenken. Was ich als Nächstes mache? Ich bin mir noch nicht sicher.

Die Reaktionen auf seine Mitteilung waren größtenteils positiv. Einige treue Anhänger bedankten sich bei ihm für seinen Einfluss und für das, was er für die Bitcoin-Infrastruktur geleistet hat. Andere wiederum waren enttäuscht und schlugen vor, dass Xiaolai weiterhin investieren sollte, zum Beispiel über Fonds oder Stiftungen.


Photo by Aaron Burden on Unsplash, CC0

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Mein Bruder hatte mich 2014 auf einen Artikel über Bitcoin aufmerksam gemacht. Wochenlange Überforderung und Recherche standen an der Tagesordnung. Nach einiger Zeit verstand ich den Umgang mit der Technologie und versuche seit dem Abschluss meines Studiums der Rechtswissenschaften, die Thematik leicht verständlich wiederzugeben.

1 KOMMENTAR

  1. Naja, mit 100k in Bitcoins braucht er sich eigentlich überhaupt keine Gedanken mehr darüber machen, was er “beruflich” anstellen soll. So viel Geld kann er in seinem ganzen Leben nicht mehr ausgeben – zumindest, wenn der Preis von Bitcoin mindestens 4-stellig bleibt… 🙂

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