Bosch stärkt IOTA mit neuer Geräteanbindung für die IoT-Datenerfassung

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Bosch stärkt IOTA mit neuer Geräteanbindung für die IoT-Datenerfassung
Bosch und IOTA Partnerschaft geht in die nächste Runde.

Der Konzern Bosch stellte kürzlich eine neue Geräte-Verbindungsmethode vor, die unter anderem mit dem Iota-Marktplatz für die Echtzeit-IoT (Internet of Things) Datenerfassung zusammenarbeiten wird.

Datenerhebung für den IOTA-Marktplatz

In einem kürzlich veröffentlichten Blog-Post eröffnete das Unternehmen mit einem Zitat von Nobelpreisträger Milton Friedman aus dem Jahr 1999, das die Tugenden des anonymen Geldtransfers im Internet preist, lange bevor Kryptowährungen überhaupt konzipiert wurden. Es wurde weiter auf das Ökosystem Iota eingegangen, seine Vorteile gegenüber Bitcoin und warum es als Partner ausgewählt wurde.

Der Einsatz der innovativen IOTA Tangle-Technologie führt zu einer höheren Skalierbarkeit und wird bei mehr Aktivität schneller und sicherer. Es ist somit eine seriöse Transaktiosmöglichkeit und eine Datenübertragungsschicht für das Internet der Dinge.

Laut Bosch wird es bis 2020 über 20 Milliarden vernetzte Geräte geben. All dies wird eine unermessliche Datenmenge erzeugen, und “Daten sind das Öl der Zukunft“, wie es im Werbevideo des Unternehmens heißt. Der dezentrale Marktplatz von Iota zielt darauf ab, diese zu sammeln und zur Verfügung zu stellen. Die Benutzer des Systems haben die Möglichkeit, diese Daten, die von Masked Authenticated Messaging (MAM) übertragen wurden, entweder zu kaufen oder zu verkaufen.

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Der Entwicklungsbeitrag des Unternehmens ist das Cross Domain Development Kit (XDK), ein programmierbares Sensorgerät, das IoT-Daten in Echtzeit sammeln kann. Es kombiniert eine Reihe von Sensortechnologien und Konnektivitätsstandards wie WiFi und Software, um es in praktisch jeder IoT-Konfiguration zu ermöglichen. Einfach ausgedrückt: “Mit dem Bosch XDK können spezifische Echtzeitdaten gesammelt und über den IOTA Data Marketplace verkauft werden.”

Bosch-Hardware und IOTA-Marktplatz

Die Verbindung zwischen den beiden Unternehmen war bisher ein Problem. Eine Brücke zwischen dem Bosch XDK-Sensor und dem Iota Marketplace gab es nicht, aber das wurde nun mit der Einführung von XDK2MAM gelöst. Die Plattform verbindet die Sensor-Hardware über bestehende Verbindungsprotokolle wie HTTP, Bluetooth oder USB über verschlüsseltes Masked Authenticated Messaging mit dem Iota-Marktplatz. Der Iota Kurs reagierte sofort mit einem vier-prozentigen Anstieg. Das Handelsvolumen stieg ebenfalls von vier auf 13 Millionen US-Dollar – es wurden also mehr als dreimal soviel IOTA gekauft wie an einem “normalen” Tag.

Coincierge
Bildnachweis: pixabay, CC0 Textnachweis: newsbtc

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Ich beschäftige mich seit einigen Jahren täglich mit dem Thema Kryptowährungen und habe es mir zur Aufgabe gemacht, die komplexe Materie einfach darzustellen.