CEO der Allianz GI möchte Bitcoin und Kryptowährungen verbieten

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CEO der Allianz möchte Bitcoin verbieten.

Der CEO der Allianz GI hat die globalen Regulierungsbehörden aufgefordert, Kryptowährung zu verbieten, was im Widerspruch zum Cheffinanzberater des Unternehmens steht, der sagte, Bitcoin wäre eine gute Kaufoption unterhalb 5.000 US-Dollar.

Man sollte es verbieten

Der Chief Executive von Europas größtem Asset Manager Allianz Global Investors Andreas Utermann äußerte sich zur Regulierung digitaler Vermögenswerte und vertrat die Ansicht, dass globale Gesetzgeber diese vollständig verbieten sollten, so die New York Times. Er begründet, dass Krypto-Assets in diesem Jahr inmitten eines einjährigen Bärenmarktes die Ersparnisse der Menschen vernichtet haben.

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Man sollte es verbieten“, sagte er. „Ich bin persönlich überrascht, dass die Regulierungsbehörden nicht stärker eingeschritten sind.

Aber wie viele versteht er nicht, dass Regierungen Bitcoin auf Protokollebene nicht einfach „ausschalten“ können. Bitcoin wurde speziell als zensurresistentes Geld konzipiert, das frei von äußeren Einflüssen wie Politik und Regierung ist.

Utermann machte die Kommentare auf einer Podiumsdiskussion in London in dieser Woche neben Andrew Bailey, dem Leiter der britischen Financial Conduct Authority (FCA). Während Bailey sagte, dass Utermanns Ansatz „ziemlich drastisch“ sei, fügte er  noch hinzu, dass Krypto-Assets „keinen inneren Wert“ hätten. Im März dieses Jahres richtete die EZV eine Task Force ein, um den Nutzen und die Risiken digitaler Währungen zu untersuchen.

Ein Widerspruch in sich

Abgesehen von Utermann war die Allianz als Unternehmen jedoch offenbar offen gegenüber Kryptowährungen. Im Juli verriet ein Unternehmenssprecher Christian Weishuber, dass die Allianz einige Produkte im Bereich der Krypto-Assets, insbesondere in der Versicherungswirtschaft, erforscht.

Die Versicherung für Kryptowährungsspeicher wird eine große Chance sein. […] Digitale Assets werden immer relevanter, wichtiger und prägender für die Realwirtschaft, und wir untersuchen Produkt- und Abdeckungsoptionen in diesem Bereich, sagte er.

Vor allem aber widerspricht Utermanns jüngste Aussage dem Cheffinanzberater der Allianz, Mohamed El-Erian. Erst vor wenigen Wochen sagte El-Erian:

Ich denke, es wird Kryptowährungen geben, sie werden sich immer weiter verbreiten, sie werden Teil eines Ökosystems sein. Sie werden aber nicht dominant sein, wie es einige der ersten Anwender glaubten.

Der Finanzexperte hat auch seine Gedanken über Bitcoin bereits im Juni geäußert und gesagt, dass es eine starke Kaufgelegenheit ist, wenn Bitcoin unter 5.000 $ fällt.

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Photo by frederik danko on Unsplash Textnachweis: bitcoinist

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