Coinbase blockiert WikiLeaks

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Wikileaks

Es gibt immer wieder interessante und besorgniserregende Entwicklungen in der Welt der Kryptowährungen. WikiLeaks stößt in diesem Moment auf Gegenwehr. Obwohl Coinbase Kryptowährungen als Spendenoption für Unternehmen als Funktion zur Verfügung stellt, weigert sich Coinbase, diesen Service für Wikileaks anzubieten. Bitcoins an Wikileaks direkt senden ist nach wie vor möglich.

Coinbase trifft eine merkwürdige Entscheidung

Jeder Zahlungsprozessor, der mit Kryptowährungen verbunden ist, hält sich an strenge Richtlinien. Die in San Francisco ansässige Krypto – Börse Coinbase ist im Sinne des U.S. Financial Crimes Enforcement Network FINCEN reguliert. Daher hat das Unternehmen den Service, für WikiLeaks komplett eingestellt.

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Nach offizieller Benachrichtigung heißt es, dass WikiLeaks einen schweren Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen von Coinbase darstellt. Für eine Website, die Waren verkauft und Informationen von Whistleblowern verbreitet, scheint es eigentlich kein echtes “Risiko” zu geben.

 

Ob sich der WikiLeaks-Shop für einen anderen Zahlungsanbieter entscheidet, bleibt bisher noch unklar. Coinbase macht sich mit diesem Vorgehen keine Freunde.

 

Was kommt als nächstes für WikiLeaks?

Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Plattform mit Zahlungsschwierigkeiten befassen muss. Vor einigen Jahren machten es PayPal, Visa und Mastercard unmöglich, direkt an WikiLeaks zu spenden. Damals wechselte das Projekt zu Bitcoin, da es für alle Beteiligten am sinnvollsten war.

Wenn diese Option nicht mehr verfügbar ist, könnte WikiLeaks den Kryptowährungen ebenfalls den Rücken kehren. Im Moment ist das nicht der Fall, aber es zeigt, dass zentralisierte Unternehmen in der Krypto – Branche noch einige Kontroversen auslösen können. Auch Bitcoin Guru Andreas Antonopoulos ist von der Coinbase Entscheidung nicht begeistert.

 

Coinbase ist scheinbar darauf bedacht, jede Plattform, Firma oder Dienstleistung zu meiden, die auch nur im entferntesten als umstritten angesehen werden könnte. Dies könnte darauf hindeuten, dass auch andere Unternehmen langfristig den Zugang verlieren könnten.

 

Quelle: Newsbtc, Image: pixabay, CC0

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