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Die drei größten ICO-Fails

Wie bereits gestern angekündigt, möchten wir uns heute die Top 3 der spektakulärsten ICO-Fails genauer betrachten. In diesem Artikel haben wir über die Misserfolgsquote (50 Prozent) von ICOs im Jahr 2017 berichtet.

Die Entwicklung von ICOs im letzten Jahr war Wahnsinn. Der Hype entstand vor allem, als Bitcoin und andere Kryptowährungen zu steigen begannen. Die Ideen der jeweiligen ICO-Projekte klingen teilweise phänomenal. Leider bleibt es meistens bei der Idee, denn die Umsetzung stellt sich als schwierig, wenn nicht sogar teilweise als unmöglich heraus. Heute stellen wir Euch drei der größten Misserfolge in der ICO–Geschichte vor:

DAO

Der wohl bekannteste ICO–Fail war Ethereum´s DAO. Decentralized Autonomous Organization (DAO) sollte ein neues dezentrales Geschäftsmodell bereitstellen um kommerzielle und gemeinnützige Unternehmen zu organisieren. Bei der Finanzierungsphase wurde $ 168 Millionen eingenommen. Jedoch wurde eine Schwachstelle im DAO Smart Contract (intelligenter Vertrag) von einem Hacker-Angriff ausgenutzt. Über $ 50 Millionen wurde entwendet. Doch damit nicht genug, denn nach dieser Schlagzeile verkauften Investoren ihre DAO Token, sodass der Preis in den Keller stürzte.

Tezos

Tezos Finanzierungsrunde war rekordverdächtig, denn der ICO brachte $ 232 Millionen ein. Das Projekt begann zu bröckeln, nachdem sich das Team hinter Tezos öffentlich zu streiten begann. Der öffentliche Konflikt des Management führte zur Panik bei Investoren. Innerhalb weniger Stunden ist der Wert um fast 75 Prozent gesunken. Technisch betrachtet ist das Projekt noch nicht gescheitert, aber das Unternehmen wurde und wird von Klagen überschüttet. Tezos versucht immer noch dagegen anzukämpfen, aber es sieht nicht sehr vielversprechend aus.

Prodeum

Prodeum war der jüngste Vorfall in der Reihe der ICO–Fails. Es sah aber alles danach aus, als wäre das ICO-Projekt wirklich vielversprechend. Ein vollständiges Whitepaper, angebliche Twitter – Follower und Teammitglieder, dessen Profile jeweils mit einem Likedin Account verbunden waren. Tage nach der Finanzierungsrunde war die Domain sowie jegliche Socia Media Profile nicht mehr zu erreichen. Die einzige Nachricht die auf der Website hinterlassen wurde, war das Wort „Penis“. Welcher Betrag tatsächlich durch den betrügerischen ICO gestohlen wurde ist nicht bekannt.

Allein Prodeum zeigt, wie gefährlich es ist in ICOs zu investieren. Man sollte sich über das Projekt informieren. Das ein Whitepaper und Social Media Profile nicht alles sind, zeigt leider dieser ICO.

 

Originalfassung via cryptocomes, Image via pixabay, CC0

Dieser Artikel wurde zuletzt bearbeitet 2. März 2018 10:16

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Veröffentlicht von
Patrik Eberle

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