Erste Bank für Kryptowährungen entsteht in der Schweiz

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Erste Bank für Kryptowährungen entsteht in der Schweiz

Ein Schweizer Startup hat 104 Millionen US Dollar an Finanzmitteln für die Gründung einer regulierten Krypto-Bank gesammelt. Die Seba Crypto AG mit Hauptsitz in Zug teilte mit, dass sie 100 Millionen Schweizer Franken von privaten und institutionellen Anlegern in einer Privatplatzierung aufgenommen hat. Unterstützt von den beiden Ex-UBS-Managern Guido Bühler als CEO und Andreas Amschwand (ehemaliger Leiter des Währungshandels der UBS) als Seba-Verwaltungsrat, beantragt Seba nun eine Bank- und Effektenhändlerlizenz bei der FINMA (Eidgenössische Finanzmarktaufsicht), um traditionelle als auch Bankdienstleistungen für Kryptowährungen anzubieten. Die Genehmigung wird frühestens im zweiten Quartal 2019 erteilt.

“SEBA will die Lücke zwischen dem traditionellen Bankwesen und der neuen Welt der Krypto-Technologie zu schließen”, sagte Bühler. “Mit Sicherheit, Transparenz und Leistung als Kernwerte ist es unser Ziel, Marktführer bei der Verbindung traditioneller Finanzprodukte mit der Krypto-Ökonomie zu werden.”

Krypto-freundliche Bank

Falls die Krypto-Bank die Genehmigung erhält, sollen der alte und der neue Sektor zusammengeführt werden. Bankverbindungen sollen Krypto-Unternehmen und außerdem soll eine Handelsplattform für Transaktionen in Kryptowährungen angeboten werden.

Die Schweizer Finanzaufsicht hat in der Vergangenheit einige Krypto-Unternehmung geschlossen, die ohne Genehmigung operierten. Allerdings ist die FINMA dem Krypto-Sektor durchaus aufgeschlossen und Zug ist als „Krypto-Valley“ bekannt.

ICO-Beratung auf höchstem Niveau

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Eine Mischung aus privaten und institutionellen Investoren aus der Schweiz, China, Hongkong, Singapur und Malaysia, darunter Black River Asset Management AG und Summer Capital, haben in Seba investiert. Die Bank wird einen Teil des Kapitals für die Gründung der Infrastruktur bereitstellen, und sie wird den Rest nutzen, um den Anlegerschutz zu gewährleisten. Seba plant, Beratungsleistungen für Initial Coin Offering (ICO)-Projekte zu integrieren, ähnlich wie traditionelle Bankdienstleistungen Beratungsgespräche zu Unternehmen anbieten, die Börsengänge durchführen.

Zweite Finanzierungsrunde möglich

Bühler meinte, dass eine zweite Finanzierungsrunde möglich sei, um schnell expandieren zu können. Für den Anfang konzentriert man sich aber auf die Schweiz und eine Genehmigung der Finma. Die Bank beschäftigt derzeit 17 Mitarbeiter und sucht – nach Erhalt der 100 Millionen Franken – nach weiteren Mitarbeitern.


Quelle: newsbtc,

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Mein Bruder hatte mich 2014 auf einen Artikel über Bitcoin aufmerksam gemacht. Wochenlange Überforderung und Recherche standen an der Tagesordnung. Nach einiger Zeit verstand ich den Umgang mit der Technologie und versuche seit dem Abschluss meines Studiums der Rechtswissenschaften, die Thematik leicht verständlich wiederzugeben.

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