Facebook: Phishing-Werbung erlaubt, Kryptowährung-Werbung verboten

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Facebook Kryptowährung-Werbung

Im Januar hatte sich Facebook dazu ‚entschieden‘, Werbungen für Kryptowährungen zu verbieten. Jedoch war das eine nicht ganz freiwillige Entscheidung. Das FBI und andere Behörden übten monatelang Druck auf das Unternehmen aus.

Der Grund für dieses Krypto-Werbeverbot war der Schutz der Menschen. Sie sollten keine Zielscheiben und Opfer werden und kein Geld verlieren. Komisch war und ist, dass Kryptowährungen und ICOs explizit im Verbot der Facebook-Richtlinie stehen.

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„Menschen [werden] zu Zielscheiben und Opfern“

Da Menschen ihr Geld verlieren, könnte man verstehen, wieso Kryptowährung- und speziell ICO-Werbung auf Facebook verboten ist. Jedoch kann man es nicht mehr verstehen, wenn Werbung für jede Art der Kryptowährung verboten wird, Phishing-Werbung dagegen immer noch erlaubt ist.

Phishing bedeutet, dass Andere versuchen, Ihre sensiblen Daten illegal zu beschaffen. Dazu wird oft eine Webseite erstellt, die einer anderen ähnelt. Das war zum Beispiel bei Binance der Fall. Kriminelle wollten die erschlichenen Daten nutzen, um ein Vermögen zu verdienen.

Auch durch das Phishing können Menschen zu Zielscheiben und Opfern werden und viel Geld verlieren, aber das ist in diesem Fall wohl nicht so wichtig.

 

Payoneer Phishing-Werbung

Dem User proofmaster wurde eine Facebook-Werbung mit “Payoneer Live Chat” ausgespielt. Payoneer wird oft von Freelancern genutzt. Es ist ein Service, den auch proofmaster nutzt, um seine Einkünfte online zu managen und der Dienst kann weltweit genutzt werden.

Nach einem Klick auf die Werbung “Payoneer Live Chat” wird man auf eine Webseite weitergeleitet, die nach persönlichen Daten frägt und natürlich auch einem Passwort. Proofmaster wusste nach wenigen Sekunden, dass es sich hierbei um eine Phishing-Webseite handelte.

Jedoch ist Payoneer kein Einzelfall. Immer wieder werden schädliche Facebook-Werbungen ausgespielt, die Menschen zu Opfern und Zielscheiben machen. Menschen fallen auf solche Webseiten herein und verlieren ihr Geld. Und Facebook wird sicherlich keine Verantwortung für einen Verlust der Opfer übernehmen müssen.

Aber zumindest werden Menschen vor schädlichen Werbungen für Kryptowährungen geschützt.

Photo by Thought Catalog on Unsplash, CC0

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Mein Bruder hatte mich 2014 auf einen Artikel über Bitcoin aufmerksam gemacht. Wochenlange Überforderung und Recherche standen an der Tagesordnung. Nach einiger Zeit verstand ich den Umgang mit der Technologie und versuche seit dem Abschluss meines Studiums der Rechtswissenschaften, die Thematik leicht verständlich wiederzugeben.

1 KOMMENTAR

  1. Wurden eigentlich alle Produkte die mit Kryptowährungen zu tun haben geblockt? Also auch Schulungsmaterial über Kryptowährungen?

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