Indien zieht 18 Prozent Steuer auf Krypto-Trading in Betracht

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Indien kann die Waren-und Dienstleistungssteuer (Goods and Services Tax – GST) auf den Krypto-Währungshandel anwenden, da diese als immaterielle Güter eingestuft werden könnten. Berichten zufolge wird diese 18 prozentige Steuer vom Zentralamt für indirekte Steuern und Zölle geprüft.

Indien weigert sich, Bitcoin zu akzeptieren

Das würde bedeuten, dass Krypto-Trader für jeden Handel, besteuert werden und dass Krypto-Miner 18 Prozent der Mining-Erträge verlieren würden. Die Steuer könnte auch rückwirkend für den 1. Juli 2017 gelten. Diese Informationen wurden Bloomberg Quint durch eine Quelle mitgeteilt, die über direkte Kenntnisse der Diskussionen verfügt.

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Die Entscheidung würde dazu führen, dass Krypto-Geschäfte mit anderen Ländern als Importe und Exporte eingestuft werden und die integrierte GST gelten würde. Dies würde Indien mit Amerika vergleichbar machen, wenn es um die Besteuerung von Kryptowährungen geht.

Amerika klassifiziert Kryptowährungen als Eigentum, wie Immobilien. Das Kaufen und Halten von Bitcoin ist nicht steuerpflichtig, aber wenn es bis zum Zeitpunkt des Verkaufs an Wert gewonnen hat, unterliegt dieser Zugewinn der Kapitalertragssteuer. Bitcoin Mining würde als eine Dienstleistung angesehen werden, da die Miner die Bitcoin erhalten, die als Eigentum eingestuft wird.

Rechtsstreit um Indiens Bitcoin-Verbot

Indien hat sich in den letzten Monaten gegen Kryptowährungen gewehrt, ist aber durch eine Börse mit Sitz in Ahmedabad auf eine rechtliche Herausforderung gestoßen. Die Börse argumentiert, dass die indische Verfassung vorsieht, dass die Bürger jede Art von Beruf, Handel oder Geschäft ausüben können. Der Rechtsantrag unterstreicht, dass die Reserve Bank of India (RBI) keine triftigen Gründe für deren Durchgreifen geliefert hat.

Obwohl offiziell noch nicht berichtet wurde, dass Indien Bitcoin verbietet, hat die RBI beschlossen, regulierte Banken den Umgang mit Krypto-Börsen zu untersagen. Im April erließ die RBI eine Anweisung für Banken, bestehende Konten bis Anfang Juli 2018 zu schließen.

Blockchain Startups verlassen Indien

Anfang dieses Monats wurde hervorgehoben, dass Krypto Start-ups aufgrund der Sanktionen gegen Bitcoin und Kryptowährungen das Land verlassen. Nach Ländern wie Singapur und Japan ist Estland als kryptofreundliches Land bekannt.

 

Quelle: Newsbtc, Image: pixabay, CC0

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Ich beschäftige mich seit einigen Jahren täglich mit dem Thema Kryptowährungen und habe es mir zur Aufgabe gemacht, die komplexe Materie einfach darzustellen.

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