Insider berichtet über die dunkle Seite des ASIC-Mining

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ASIC-Mining

Vorick, der die Entwicklung der dezentralen Kryptowährung SIA leitet, betreibt auch Obelisk, seine eigene ASIC-Firma, die in den nächsten Wochen ihren ersten ASIC herausbringen wird. In dem Beitrag The State Of Cryptocurrency Mining fasst er zusammen, was er auf dem Weg zur Markteinführung seines Miners gelernt hat und teilt seine Schlussfolgerungen und Spekulationen über die Zukunft des Krypto-Minings.

Miner werden verkauft, wenn diese für den Hersteller unprofitabel werden

Der Beitrag untersucht gründlich die technischen Aspekte des Krypto-Minings und enthüllt dabei einige der schmutzigen Geheimnisse der Branche. Der vielleicht aufschlussreichste Teil des Beitrags ist Voricks Metapher von ASIC-Rigs als “Gelddruckmaschinen”. Er schreibt in seinem Beitrag (sinngemäß übersetzt), dass man “eine gut finanzierte, gewinnbringende “Gelddruckmaschine” nur dann für mehr Geld verkaufen wird, wenn man erwartet weniger selbst zu drucken”. Er behauptet, dass Miner-Hersteller heimlich mit neuen Einheiten schürfen, bevor sie diese der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.

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Er untermauert diese Behauptungen am Beispiel des Monero Cryptonight Miners. Laut seinen Quellen wurde Monero fast ein Jahr lang von diesen geschürft. Vorick schrieb, dass führende Persönlichkeiten bei Monero behaupteten, Botnets seien für den Sprung in Moneros Hash-Rate verantwortlich gewesen, mussten diese Geschichte dann aber revidieren, als Bitmain seine Monero X3 Miner veröffentlichte, und fügte hinzu:

“Es wird geschätzt, dass Moneros geheime ASICs fast ein ganzes Jahr lang mehr als 50 Prozent der Hashrate ausmachten, bevor diese entdeckt wurden…. ein großer Teil der Monero-Ausgabe wurde in den Händen einer kleinen Gruppe zentralisiert, und ein 51 prozentiger Angriff hätte jederzeit durchgeführt werden können.”

Geheime ASICS existieren

Vorick beschreibt eine Art “Untergrund Mining Industrie”, in der Farmen Millionen von Dollar zahlen, um exklusiven Zugang zu bestimmten Kryptowährungen zu erhalten. Er glaubt, dass es für jeden Proof-of-work-Coin mit einer Blockbelohnung von mehr als 20 Millionen Dollar es eine Gruppe von geheimen ASIC Minern gibt. Vorick beendet seinen Blogbeitrag, mit: “Bergbau ist etwas für die Großen”. Dennoch glaubt er nicht an einer großen Gefahr aufgrund einer 51-Prozent-Attacke:

“Es gibt eine Menge anderer Werkzeuge, die auch für Krypto-Entwickler und Communities zur Verfügung stehen, um mit einer feindlichen Hashrate-Basis umzugehen, einschließlich Hardforks und Community-Splits. Die Hashratebesitzer wissen das, und deshalb achten sie darauf, nichts zu tun, was eine Revolte auslösen oder ihre gesunden Profitströme gefährden würde.”

 

Quelle: Newsbtc, Image: pixabay, CC0

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Ich beschäftige mich seit einigen Jahren täglich mit dem Thema Kryptowährungen und habe es mir zur Aufgabe gemacht, die komplexe Materie einfach darzustellen.

2 KOMMENTARE

  1. Ich halte die ungebrochene Euphorie zu Bitcoin und Co für Pfeifen im Wald. Mt. Gox und das was zur zeit so läuft, kommt nicht von Ungefähr. Der Bitcoin ist gefährlich, er ist das grössste sozial – anarchistische Experiment des 21. Jahrhunderts und es muss sich noch zeigen wer letztendlich den Preis bezahlt. Wenn schon Firmen wie NVIDIA die in der Vergangenheit gut am Verkauf immer komplexerer Grafikkarten verdient haben, vorsichtig auf Distanz gehen sollte das zu denken geben. Und was die VWL -Elite von den Coins hält, hat Joseph Stieglitz schon deutlich gemacht. Ohne Kontrolle droht immer das Chaos. Das ist ein Naturgesetz!

    • Hallo Herr roschke, hab gerade Ihren Post gelesen und seh das mit dem …sozial-anarchistischen Experimant… genau so. Seit meinem ersten C64 verdien ich mit Computern meine Brötchen, aber so einen Unsinn wie die hochgelobte “Blockchain” gabs nicht mal bei “Perry Rhodan”!
      Das Ding kann genausowenig sicher sein wie es die deutsche Enigma war.

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