Investoren bullish bezüglich Kryptowährungen bei einer Rezession

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Investoren bullish bezüglich Kryptos bei einer Rezession - Coincierge

Eine aktuelle Umfrage von Fundstrat Global Advisors hat ergeben, dass institutionelle Investoren optimistisch hinsichtlich der zukünftigen Performance von Kryptowährungen während einer wirtschaftlichen Rezession sind.

Investoren vermuten, dass eine Rezession die Kurse steigen lässt

Nach den Ergebnissen dieser Umfrage gehen mehr als 70 Prozent der institutionellen Anleger davon aus, dass die Kurse für Kryptowährungen in einer Rezession steigen werden. Dieses Ergebnis stimmt mit einer aktuellen Umfrage von Twitter überein. Denn in dieser Twitter-Umfrage glauben 59 Prozent der Befragten, dass die Preise für virtuelle Währungen in einer Wirtschaftskrise steigen werden.

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In Orten wie Venezuela und dem Iran haben sich die Menschen zunehmend an Bitcoin und andere digitale Währungen gewandt, um sich vor den Auswirkungen der wirtschaftlichen Krise zu schützen. Der Bitcoin Kurs hat in der Vergangenheit im Iran sogar das Niveau von $24.000 erreicht. Für Mati Greenspan von eToro bedeutet eine Rezession nicht unbedingt einen Anstieg der Krypto-Kurse. In einem Interview sagte Greenspan:

Ich glaube nicht, dass es so binär ist. Wenn wir uns die letzten Jahre ansehen, hatte Krypto eine einzigartige Korrelation mit risikoreichen Anlagen. Sie sind gestiegen, da die Anleger zusätzliches Risiko suchten.

XRP ein polarisierender Token?

Neben der Performance von Kryptowährungen während einer Rezession versuchte die Umfrage auch, die Denkweise der wachsenden Kryptosphäre zu verschiedenen Aspekten des Marktes zu untersuchen. Auf die Frage, des Favoriten-Token wählten 59 Prozent der institutionellen Anleger Bitcoin, während 46 Prozent der Twitter-Teilnehmer sich für XRP entschieden.

Auf Twitter gaben 31 Prozent der Befragten ebenfalls an, dass XRP für sie den geringsten Sinn ergibt. Eine weitere interessante Entdeckung, die die Umfrage ergab, ist die Bitcoin-Stimmung bei institutionellen und privaten Investoren. 54 Prozent der institutionellen Akteure denken, dass Bitcoin den Tiefpunkt erreicht hat, während in der Twitter Umfrage, 44 Prozent der Meinung sind, dass BTC seinen Boden gefunden hat.

Darüber hinaus gehen institutionelle Investoren davon aus, dass Bitcoin bis Ende 2019 mehr als 15.000 US-Dollar erreichen wird. Es macht den Anschein, dass die Großinvestoren stärker an Bitcoin glauben als der Privatanleger.


Quelle: Bitcoinist, Image: pixabay, CC0

Zuletzt aktualisiert am 6. Oktober 2018

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Ich beschäftige mich seit einigen Jahren täglich mit dem Thema Kryptowährungen und habe es mir zur Aufgabe gemacht, die komplexe Materie einfach darzustellen.

1 KOMMENTAR

  1. Auch die Kryptos werden bei einer Rezession runter gehen, genau wie Gold und andere Anlageklassen. Dafür werden die Notenbanken, GS, JPM usw sorgen. Das hat u.a. damit zu tun das kein Geld von den Börsen abgezogen werden soll. Wir Bürger sollen an die Börse gehen. Alternative Anlageklassen und steigende Zinsen können das fragile Börsen-Gebilde zum Einsturz bringen.
    Vor 10 Jahren wäre das noch nicht der Fall gewesen, aber durch das hohe Volumen an gedrucktem Geld, welches sich bereits im Umlauf befindet (aktuell sind nur Banken Spekulanten an der Börse, anstelle das die Banken Kredite vergeben, zocken sie lieber an der Börse) wird dem einzelnen Anleger keine Möglichkeit mehr gegeben sein Geld lukrativ anzulegen. An der Börse allerdings ist der Otto Normalo der erste der sein Geld verlieren wird, wenn es zum crash kommt.
    Aktiengewinne müssen IMMER verteuert werden. Gold und Kryptos sind nach 12 Monaten Steuerfrei.
    Warum gehen die Deutschen nicht an die Börse? Weil viele noch vom Börsencrash 2008 gezeichnet sind und immer noch auf Verlusten sitzen. Deutsche Banken haben damals den Kunden Fonds angeboten, in dem Lehman eine grosse Rolle spielte. Das wurde auch mehrfach im TV erörtert.
    Dieses Vertrauen ist weg und kommt so schnell auch nicht wieder, gerade wo bekannt ist das die Notenbanken die Börsen stützen müssen, weil außer Notenbanken und den global Playern kein Normalsterblicher mehr dort investiert.
    Warum das Ganze? Eine Währung mit unterschiedlich starken Wirtschaften ist von vorne rein dem Untergang geweiht. Das wurde schon von Ökonomen vor der Euro Einführung gesagt. Die Krisenländer müssen sich mit ihrer eigenen Währung helfen. Dann können sie Abwerten. Ich könnte jetzt mit den nicht ausgeglichenen Target II Salden weiter machen, aber ich bin eh schon zu weit abgeschweift.

    MfG

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