Ripple CEO kritisiert Bitcoin – BTC als Wertanlage?

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XRP
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Der CEO von Ripple, dem Netzwerk hinter der drittgrößten digitalen Währung, XRP, sprach gestern über sein eigenes Unternehmen sowie über Bitcoin und andere Kryptowährungen. Brad Garlinghouse behauptete, dass BTC zwar nicht mit XRP in Bezug auf Übertragungszeiten und Transaktionsgebühren konkurrieren kann, aber zweifellos ein Wertaufbewahrungsmittel ist.

Garlinghouse: XRP und BTC stehen nicht in Konkurrenz zueinander

Brad Garlinghouse gab ein Interview mit CNBC auf der Money 2020 Konferenz, die diese Woche in Amsterdam stattfindet. Der Ripple-CEO sagte, dass er der Meinung sei, dass verschiedene Kryptowährungen nicht unbedingt in Konkurrenz zueinander stehen. “Spezialisierungen verschiedener Arten von Ledgern” würden es verschiedenen Blockchains ermöglichen, ihre eigenen Nischen zu finden.

Für Garlinghouse kann Bitcoin nicht mit XRP als “Transaktionstool” konkurrieren. Da XRP-Transfers wenige Sekunden benötigen während eine Bitcoin Transaktion wesentlich länger dauert. Daher ist der Geschäftsführer der Meinung, dass sein eigenes Unternehmen in dieser Nische einen besseren Nutzen bietet. Das Thema der fehlenden Dezentralisierung im Vergleich zu Bitcoin sowie zukünftige Entwicklungen wie das Bitcoin Lightning Network waren leider nicht Bestandteil des Interviews. Das heißt aber nicht, dass Bitcoin das “nutzlose alte Relikt” ist. Garlinghouse gibt zu, dass es sich als effektiver Wertspeicher erweist:

“Ich denke, es ist ein Wertaufbewahrungsmittel. Wir als Welt haben beschlossen, einen Wert von etwa 130 Milliarden Dollar zu speichern…. das ist ein Wert. Es ist schwer, das zu bestreiten.”

Der Ripple-CEO sprach als nächstes einige der anderen Projekte im Krypto-Raum an. Er erwähnte, dass einige ICOs sich nicht einmal klar über das Problem waren, das sie versuchten zu lösen. Aus diesem Grund bleibt er skeptisch, ob diese auch in Zukunft einen Wert behalten werden.

 

Klage gegen das Unternehmen Ripple

Garlinghouse wandte sich dann einem Problem zu, mit dem Ripple konfrontiert war – der Klage gegen das Unternehmen. Letzten Monat reichte Ryan Coffee in Kalifornien eine Klage wegen angeblicher Verstöße gegen das Wertpapiergesetz ein. Der Kläger hatte durch den Handel mit XRP Geld verloren. Er behauptet, dass das Team hinter Ripple Millionen verdient hat, indem es die Token verkauft hat, die sie bei der Entwicklung der Plattform selbst erstellt haben. Garlinghouse wies den Fall als “unverschämt” zurück und behauptete, dass das XRP-Token genügend Nutzen habe, um nicht als Wertpapier betrachtet zu werden:

“Ob XRP ein Wertpapier ist oder nicht, wird nicht von einer Klage diktiert… Ich denke, es ist sehr klar, dass XRP kein Wertpapier ist, es existiert unabhängig von Ripple dem Unternehmen. Wenn Ripple das Unternehmen morgen geschlossen wird, würde das XRP-Ökosystem weiter existieren. Es ist eine unabhängige, offene Technologie.”


Quelle: Newsbtc, Image: pixabay, CC0

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