Spanische Zentralbank erkennt Vorteile von Kryptowährungen an

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Spanische Zentralbank erkennt Vorteile von Kryptowährungen an

Die Bank von Spanien (BDE) ist die Zentralbank von Spanien und als solche Teil des Europäischen Systems der Zentralbanken. Ein neuer Banco de Espana (BDE) – Bericht beweist, dass sich die spanische Zentralbank den Kryptowährungen annähert.

Im Gegensatz zu den meisten Zentralbanken nimmt die Banco de Espana eine positive Haltung gegenüber Kryptowährungen ein. Und das, obwohl nur wenige Monate vorher der Notenbankchef der spanischen Zentralbank – Luis Maria Linde – vor dem enormen Risiko vor Kryptowährungen warnte. Die Volatilität und die mit den Kryptowährungen verbundenen illegalen Aktivitäten störten ihn.

 

Chancen werden anerkannt

Der BDE-Bericht erkennt an, dass digitale Assets wie Bitcoin die spanische Wirtschaft stärken könnten, was der berüchtigten Aussage von Linde über Kryptowährungen, die „mehr Risiko als Nutzen“ bringen, direkt widerspricht.

Galo Nuño, der Autor des oben genannten Dokuments, behauptet, dass die Verwendung von Krypto-Assets und die sich schnell entwickelnde Blockchain-Technologie die Kontrolle der Geldmenge vereinfachen könnte. Laut Nuño verwaltet die Bank derzeit nicht das gesamte Papiergeld des Landes.

Andere Möglichkeiten, wie Kryptowährungen die Wirtschaft des Landes positiv oder negativ beeinflussen könnten, werden im Bericht nicht explizit erwähnt. Gleichzeitig zeigt dieser aber, dass die Blockchain-Technologie als Mittel zur Verwaltung der Zinssätze und eben der Geldmenge eingesetzt werden kann.

 

Vorsicht besser als Nachsicht – oder doch nicht?

Nuño betont, dass Blockchain-basierte Assets weitere Untersuchungen benötigen, bevor sie von der Bank integriert werden könnten. Erst müssten alle Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen und die Technologie getestet werden. Es bestünde keine Eile, die Blockchain-Technologie in das bestehende System zu implementieren.

Damit ist Spanien bereits ein Schritt weiter als andere Zentralbanken, die immer noch eine ablehnende Haltung gegenüber Kryptowährungen haben. Jedoch könnte sich Spanien irren, indem man zu vorsichtig handelt. Denn mehrere Länder konkurrieren bereits um die Bitcoin Vorherrschaft. Selbst Frankreich ist in das Rennen um die Bitcoin-Metropole eingestiegen. Der französische Finanzminister Le Maire gab zu, sich bei Kryptowährungen geirrt zu haben und sicherte im März seine volle Unterstützung zu.


Quelle: cryptocomes, Photo by Daniel Norris on Unsplash, CC0

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