Zug testet Blockchain-Abstimmung | Ethereum Gründer warnt

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Stadt Zug testet Blockchain-Abstimmung - Ethereum Gründer warnt

Das bekannte „Crypto Valley“ Zug testet zum ersten Mal das Blockchain-Voting. Gestellt wird die relativ unbedeutende Frage: „Ja oder Nein zum Feuerwerk?“. Ethereum Gründer Vitalik Buterin warnt vor Blockchain-Abstimmungen.

Im November 2017 implementierte die Stadt einen Mechanismus auf Basis der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) mit aktuell ca. zweihundert Nutzern. Mit dieser Abstimmung möchte man einen ersten Testlauf starten, mit der uPort App kann man per Smartphone teilnehmen.

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Abstimmung als Test

Das Ereignis findet zwischen dem 25. Juni und dem 1. Juli statt. Da es sich allerdings nur um ein Experiment handelt, wollen die Behörden die Ergebnisse, die wohl auch nicht repräsentativ sind, nicht berücksichtigen.

Das lokale Medienportal Swissinfo.ch berichtet, dass es bei der Umfrage darum gehen soll, ob Teilnehmer für oder gegen das jährlich stattfindende Feuerwerk im Rahmen der Lakeside Festivitäten sind. Außerdem sollen Teilnehmer darüber abstimmen, ob digitale IDs dazu genutzt werden sollten, um Bücher auszuleihen und Parkgebühren zu bezahlen.

Zug ist als krypto-freundliche Stadt bekannt und durch diese Abstimmung zeigt die Stadt einmal mehr, dass sie an der technischen Revolution teilnehmen möchte und dieser keine Steine in den Weg legt.

 

Vitalik Buterin warnt vor Blockchain-Abstimmungen

Ethereum Gründer Vitalik Buterin ist der Meinung, dass man bei Blockchain-Abstimmungen vorsichtig sein müsse. Für Abstimmungen auf nationaler Ebene würde er die Blockchain-Technologie nicht nutzen.

Online-Abstimmungen können seiner Meinung nach nur unter Berücksichtigung strenger Anforderungen an den Datenschutz und die Privatsphäre durchgeführt werden. Es reiche nicht aus, „Dinge in ein öffentliches Buch zu schieben“, das könne sogar kontraproduktiv sein.

Vitalik Buterin reagierte mit diesen Aussagen auf einen englischsprachigen Artikel mit dem Titel „Wie Blockchain die Transparenz der Wahlen verbessern kann“.

Außerdem sollte man bei der Blockchain-Technologie zwei Dinge nicht außer Acht lassen:

  1. 51%-Attacken sind möglich und damit auch eine Manipulation einer Wahl
  2. Unsichere Anwendungen für Blockchain-Abstimmungen können zu Manipulationen oder zur Offenlegung der Abstimmungen führen

Photo by Joakim Honkasalo on Unsplash, CC0

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Mein Bruder hatte mich 2014 auf einen Artikel über Bitcoin aufmerksam gemacht. Wochenlange Überforderung und Recherche standen an der Tagesordnung. Nach einiger Zeit verstand ich den Umgang mit der Technologie und versuche seit dem Abschluss meines Studiums der Rechtswissenschaften, die Thematik leicht verständlich wiederzugeben.

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