3 Makro-Katalysatoren, die Bitcoin diese Woche tiefer fallen lassen könnten

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Die neue Woche stellt eine große Bewährungsprobe für Bitcoin-Investoren dar, die seit der “Halbierung” im Blindflug sind. Die Kryptowährung bewegt sich seit drei Wochen innerhalb einer Trading-Range von 300 US-Dollar. Es ist ihr nicht gelungen, die technische Widerstandsmarke von über $ 9.500 zu durchbrechen, um einen kurzfristigen bullishen Ausblick zu etablieren. In der Zwischenzeit hat sie auch eine Preisuntergrenze von über 9.000 $ aufrechterhalten.

Die Auf- und Abbewegungen spiegeln Bitcoins realisierte Volatilität wider. Laut den von Skew abgerufenen Daten ist sie auf 37,2 Prozent gefallen – der niedrigste Wert seit etwa zwei Jahren. Die Messwerte spiegeln lediglich die vorsichtige Herangehensweise von Tradern beim Trading mit Bitcoin wider, insbesondere, da seine Korrelation mit dem S&P 500 auf ein Rekordhoch ansteigt, wie Skew ebenfalls feststellt.

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Die wachsende Abhängigkeit der Krypto-Währung vom US-Benchmarkindex hat dazu geführt, dass sie den makroökonomischen Fundamentaldaten ausgesetzt ist. Es sind die gleichen Katalysatoren, die die US-Aktien nach oben oder unten treiben.

#1 S&P 500: Gewinne könnten Bitcoin schaden

Die Wall Street könnte mit der düsteren Realität konfrontiert werden, wenn ihre jüngste Rallye mit ihren erwartungsgemäß schwachen Gewinnberichten zusammenstößt.

Die Analysten von FactSet rechnen mit einem Rückgang der Gewinne der im S&P 500 notierten Unternehmen um 21,5 Prozent im Jahr 2020. Ihnen zufolge sei ein Verlust von 45 Prozent allein auf ein schwächeres zweites Quartal zurückzuführen.

In der Zwischenzeit hat sich etwa ein Drittel der S&P 500-Unternehmen von der Veröffentlichung ihrer Gewinnprognosen zurückgezogen. Viele dieser Unternehmen haben ein beträchtliches Aktienwachstum verzeichnet, das durch die offene Konjunkturpolitik der Federal Reserve unterstützt wurde. Doch ihre Entscheidung, die Bilanzen abzuschirmen, zeigt, dass die Anleger quasi blind wetten.

Einige der großen Unternehmen gehen dennoch mit ihren Gewinnberichten in dieser Woche transparent vor. Dazu gehören JP Morgan & Chase, Wells Fargo & Co Bank of New York Mellon Corp, Goldman Sachs Group Inc, IBM, Netflix, Johnson & Johnson und andere. Das ändert jedoch nichts an den Aussichten der Wall Street.

“Wir sind alle in einer Art und Weise, Form oder Gestalt in unbekannten Gewässern tätig”, erklärt Harry Curtis, Geschäftsführer von Instinet Inc. hierzu.

Er setzt den S&P 500 dem Risiko einer Abwärtskorrektur aus. Bitcoin sieht aufgrund seiner positiven Korrelation mit dem Index einen ähnlich pessimistischen Ausblick.

#2 Das nächste Konjunkturpaket

Wall Street und der Bitcoin-Markt werden auch den US-Kongress beobachten, wenn dieser ab dem 20. Juli zu seiner Sommerlegislativsitzung zusammenkommt. Sowohl Demokraten als auch Republikaner sind sich einig, dass es ein weiteres Konjunkturpaket geben sollte, um den Amerikanern durch ihre durch die Pandemie verursachten Verluste zu helfen.

Dennoch erwartet der Marktanalyst David H. Lerner eine gewisse Sprunghaftigkeit – Argumente gegen die Einführung einer weiteren Finanzspritze.

“[Mitch] McConnell wird eine große Blütezeit erleben, indem er die Verschwendung des Hauses zurückweist und dann die Version des Senats von Verschwendung zur Schau stellt”, so Lerner.

Und:

“Zu diesem Zeitpunkt werden die beiden alten Krieger noch einmal kabuki-tanzen und von dem Deal zurücktreten, und 36 bis 48 Stunden später wird Trump eine Gesetzesvorlage auf seinem Schreibtisch haben, die er unterschreiben muss.”

Der gesamte Zeitraum der Hin-und-Her-Debatte könnte sich sowohl auf den Aktienmarkt als auch auf Bitcoin auswirken. Der S&P 500 wird sich vor der Kongresssitzung vorsichtig verhalten, was womöglich auch Bitcoin in unsicherem Gebiet zurücklässt.

#3 Steigende Infektionen

Der S&P 500 könnte – verbunden mit einer schwachen Gewinnaussicht – auch unter den Druck steigender COVID-Fälle in den USA fallen.

Gerade heute erst hat Florida einen signifikantesten Anstieg der Infektionen an einem einzigen Tag gemeldet. Auch Kalifornien und Texas haben einen ähnlichen Anstieg der Fälle berichtet. Alle diese Bundesstaaten haben wieder Sperrmaßnahmen eingeführt.

Während der S&P 500 den Wiederaufschwung weitgehend ignoriert hat, besteht jedoch die Gefahr, dass er zumindest bescheidene Korrekturen nach unten erfährt, sollte das US-Gesundheitssystem ins Wanken geraten. Auch Bitcoin könnte dem Abwärtstrend folgen.

Textnachweis: bitcoinist

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