Cardano-Gründer optimistisch: Die Ripple-Klage kann der Krypto-Industrie nichts anhaben

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Der Fall beschäftigt die Krypto-Community nach wie vor: Ripple Labs, die Firma hinter der Kryptowährung XRP, wird von der US-Börsenaufsicht SEC verklagt. Der Kurs des Tokens stürzte infolge ab.

Viele fragen sich nun: Welche Auswirkungen könnte der Fall auf die Krypto-Industrie haben? Könnten andere Coins ebenfalls durch einen solchen Fall in Mitleidenschaft gezogen werden? Kann die Börsenaufsicht Coins zerstören? Was sagen die Experten?

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Cardano-Gründer: Proof-of-Stake wird die Gerichte beschäftigen

Cardano-Gründer Charles Hoskinson ist davon überzeugt, dass die Klage keine Auswirkungen auf die allgemeine Krypto-Industrie und Bitcoin Exchanges im speziellen geben wird – egal, wie der Fall ausgeht.

“Ich glaube nicht für einen Moment, dass wenn Ripple zum Beispiel fällt und XRP im Feuer brennt, dass irgendwie die ganze Industrie auseinanderfallen wird und alles zu einer Sicherheit erklärt wird, Ethereum und andere. Das wird einfach nicht passieren. Ich glaube das ganz und gar nicht.“

Hoskinson zufolge werde der große Kampf im Jahr 2021, der „Proof-of-Stake-Kampf“ sein. Macht Proof-of-Stake eine Kryptowährung zu einem Wertpapier oder nicht? Hoskinson glaubt, die Antwort ist nein. Er ergänzt aber:

„Dies wurde nie gerichtlich geklärt. Genauso wie Proof-of-Burn als Verteilungsmechanismus nie gerichtlich geklärt wurde. Es ist eine dieser offenen Fragen im Bereich der Kryptowährungen. Ethereum wird auch diese Konversation erzwingen, ähnlich wie Libra die Konversation für Stablecoins erzwang und sie in den Vordergrund brachte.“

Gewinnt Ripple, so Hoskinson, wäre es künftig wahrscheinlich viel schwieriger, eine Kryptowährung einfach pauschal ein Wertpapier zu nennen.

Mike Novogratz: Regulierung trifft Unternehmen, nicht Coins

Galaxy Digital-CEO Mike Novogratz hingegen ist überzeugt, dass die Regulierungsbehörden zwar nicht Bitcoin und Ethereum im Visier haben – dafür aber Teile der Krypto-Industrie. Novogratz:

“Diese Vorschriften treffen wirklich den Stablecoin-Markt und sie sind nicht wirklich entworfen, um nach Bitcoin und Ethereum per se zu gehen; sie sind für die Unternehmen, die Handel mit ihnen treiben. Und das sind meist Unternehmen im Einzelhandel.”

Der Krypto-Unternehmer ergänzt, dass der anhaltende Bitcoin-Bullenlauf im Angesicht der Regulierungsängste ein Zeichen für Bitcoins Stärke ist:

“Es sagt Ihnen, wie stark dieser Bullenmarkt ist. Sie werfen eine Menge auf das System und es hat eigentlich keinen Einfluss darauf.”

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MSc. in Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt auf asymetrische Kryptographie und M2M-Kommunikation. Ich bin seit 2015 im Bereich Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs.