100-Millionen-Dollar-Strafe für BitMEX – doch Gründer Arthur Hayes steht weiterhin unter Anklage

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Die Krypto-Börse BitMEX hat sich bereit erklärt, 100 Millionen Dollar Strafe zu zahlen, um die von den US-Regulierungsbehörden im Oktober 2020 erhobenen Vorwürfe zu entkräften.

„Ein wichtiger Tag in der Unternehmensgeschichte“

Wie die Krypto-Derivate-Plattform BitMEX in einem Blogbeitrag erklärt, hat sich das Unternehmen mit dem „Financial Crimes Enforcement Network“ (FinCEN) und der „Commodity Futures Trading Commission“ (CFTC) geeinigt.

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Nach Angaben der CFTC kam es mit denjenigen fünf Unternehmen zu einer Einigung, die für den Betrieb der Plattform verantwortlich waren: HDR Global Trading Limited, 100x Holding Limited, ABS Global Trading Limited, Shine Effort Inc Limited und HDR Global Services (Bermuda) Limited.

Die CFTC schreibt:

„Die Anordnung verlangt von den BitMEX-Unternehmen die Zahlung einer zivilen Geldstrafe in Höhe von 100 Millionen Dollar und sieht vor, dass bis zu 50 Millionen Dollar der Strafe durch Zahlungen ausgeglichen werden können, die die BitMEX-Unternehmen leisten oder die ihnen gemäß einer vom Financial Crimes Enforcement Network erteilten Zustimmung zur Festsetzung einer zivilen Geldstrafe gutgeschrieben werden.”

VanEck-Direktor Gabor Gurbacs zeigt sich begeistert über die Einigung, kommentiert:

„BitMEX hat heute eine Einigung mit der CFTC und FinCen erzielt. Herzlichen Glückwunsch @CryptoHayes, @AlexHoeptner, dem BitMex-Team und allen beteiligten Behörden und Aufsichtsbehörden. Es ist schwer, verantwortungsvoll zu innovieren. Ich bin froh, dass es einen Weg nach vorne für Innovatoren gibt! Gratulation an alle!”

 „Triebfedern für langfristigen Erfolg“

Auch Alexander Höptner, Chief Executive Officer von BitMEX, äußert sich erleichtert über die Entwicklung:

„Heute ist ein wichtiger Tag in der Geschichte unseres Unternehmens, und wir sind sehr froh, diesen hinter uns zu lassen. Während Krypto reift und in eine neue Ära eintritt, haben auch wir uns zur größten Krypto-Derivate-Plattform mit einer vollständig verifizierten Nutzerbasis entwickelt. Umfassende Nutzerverifizierung, robuste Compliance und Anti-Geldwäsche-Fähigkeiten sind nicht nur Markenzeichen unseres Geschäfts – sie sind die Triebfedern für unseren langfristigen Erfolg.“

Der Exchange nehme seine Verantwortung sehr ernst und werde weiterhin aktiv mit den Aufsichtsbehörden auf der ganzen Welt zusammenarbeiten. Man wolle eine positive Rolle bei der „Zukunftsgestaltung dieser außergewöhnlichen Anlageklasse spielen”.

In einem Interview mit der Krypto-Publikation Coindesk äußert sich Höptner ähnlich wie zuvor Binance-CEO Changpeng Zhao und betont: Man soll die Regulierung nicht den Regulatoren überlassen, sondern selbst tätig werden. Höptner:

„Mein allgemeiner Rat an die Branche: Wir sollten uns gemeinsam mit den Regulierungsbehörden auf den Weg machen und sie nicht allein daran arbeiten lassen.“

 Ganz fertig ist die CFTC mit dem Fall allerdings noch nicht, wie die Behörde erklärt, denn: Gegen die BitMEX-Gründer Arthur Hayes, Benjamin Delo und Samuel Reed wird das Verfahren fortgesetzt. Ex-CEO Arthur Hayes und seine Mitbegründer stehen immer noch unter Anklage. Der Vorwurf: Sie sollen es Nutzern erlaubt haben, sich unidentifiziert (ohne Ausweis) bei der Derivatebörse anzumelden.

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2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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