Kritischen Meilenstein erreicht: Warum IOTA kurz vor einer neuen Rallye stehen könnte

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Die IOTA-Stiftung hat gerade einen kritischen Meilenstein erreicht und ein Entwicklungsnetzwerk namens „Nectar“ veröffentlicht. Der Stiftung zufolge handelt es sich hierbei um das eigentliche „IOTA-Netzwerk, wie es bei der Gründung des Projekts im Jahr 2015 vorgesehen war”. Damit gemeint ist: dezentralisiert, skalierbar und gebührenfrei. Wird IOTA 2.0 (MIOTA) womöglich zum Senkrechtstarter?

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„Ein entscheidender Schritt“

Eine oft geäußerte Kritik an der für das „Internet Of Things“ entwickelten Kryptowährung IOTA (MIOTA) war bislang immer, sie sei zentralisiert. Tatsächlich nutzt das IOTA-Netzwerk einen zentralen „Coordinator“, um das Netzwerk vor Angriffen zu schützen. Mit dem Start des „Nectar“-DevNets wähnt man sich nun einen Schritt näher an der Dezentralisierung.

“Nectar” ist ein Prototyp für das erste vollständig dezentralisierte, gebührenlose, erlaubnisfreie und sichere ‘Tangle’-Protokoll. Laut Mitgründer Dominik Schiener ist Nectar “ein entscheidender Schritt, um IOTA (MIOTA) zu einem Standard für Werttransfers zu machen“.

Die Stiftung in einem Blog-Post:

“Wir sind stolz darauf, heute den Start des IOTA 2.0 Development Network (DevNet) bekannt zu geben: das erste vollständig dezentralisierte, skalierbare und gebührenlose IOTA-Netzwerk, wie es bei der Gründung des Projekts im Jahr 2015 vorgesehen war.”

Dessen Kern-Features, wie von der Stiftung angegeben:

  • Keine Gebühren
  • Keine Blöcke
  • Keine Chain
  • Keine Miner
  • Keine verschwendete Energie
  • Keine Zensur
  • Keine Zentralisierung

Das IOTA 2.0 DevNet sei „die nächste Evolution auf unserem Weg zu einem globalen Standard“, so die Stiftung. Mit dem IOTA 2.0 DevNet möchte man nun Partnern und der Community die Möglichkeit bieten, mit einer „völlig neuen Spielwiese und einer Vielzahl von Werkzeugen, Funktionen, Anwendungsfällen und Möglichkeiten“ zu innovieren. Das IOTA 2.0 DevNet soll dabei nicht nur die vollständige Dezentralisierung einführen, sondern auch Experimente mit dem „Digital Assets Framework“ ermöglichen.

IOTA 2.0 – neue Funktionen

Das IOTA 2.0-DevNet führt der Stiftung zufolge eine Vielzahl von neuen Features und Funktionalitäten ein, darunter:

  • Erlaubnisfreie und dezentrale Abstimmung mit FPC (Fast Probabilistic Consensus)
  • Schnelle Finalität durch Mana-basierte Zustimmungsgewichtung
  • Energiesparendes Sybil-Schutzsystem mit Mana
  • Effiziente Algorithmen unter Verwendung eines parallelen Reality-Ledger-Status
  • Ein Autopeering-System, das sichere Netzwerkverbindungen garantiert
  • Ein neues „Digital Assets“-Framework zur Erstellung von tokenisierten Assets und NFTs (gebührenfrei)
  • Verankerung von IOTA-Smart-Contract-Chains

Der IOTA-Kurs hat sich durch die positiven Nachrichten bislang nicht wesentlich bewegt: Zwar konnte MIOTA innerhalb der letzten sieben Tage fast 13% zulegen, dafür ist der Token in den letzten 24 Stunden rund 9% gefallen. Mit dem DevNet-Release könnte die Kryptowährung jedoch gut positioniert sein für eine weitere Rallye – sofern sich auch Bitcoin bald wieder erholt.

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2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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