Krypto Crash 2.0? Bitcoin, Ethereum und Solana fallen – ebenso wie der S&P 500

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Der S&P 500 hat fünf Tage in Folge Verluste verzeichnet. Auch Bitcoin und Kryptowährungen hatten eine wackelige Woche.

Der S&P 500, ein Index der 500 größten börsennotierten Unternehmen, fiel heute den fünften Tag in Folge. Er hat die Woche 1,7% niedriger beendet als am Montagmorgen, nachdem er heute um 0,8% gefallen war.

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Krypto-Märkte fallen um 9%

Die Kryptowährungsmärkte sind in dieser Woche ebenfalls rückläufig und fielen von einer kumulierten Marktkapitalisierung von 2,43 Billionen US-Dollar am Sonntag auf 2,2 Billionen US-Dollar heute. Das entspricht einem Rückgang von 9%. Ein Großteil des Rückgangs ist auf eine Korrektur am Montag zurückzuführen, aber nachdem sich die Märkte stabilisiert hatten, sind sie zum Ende der Woche erneut eingebrochen. Nach Angaben von CoinGecko hat Bitcoin in den letzten 24 Stunden fast 3%, Ethereum 5% und Solana, das in den letzten Wochen gegen Marktrückgänge immun zu sein schien, 5% eingebüßt.

Bitcoin sieht sich erneut mit einem Rückgang konfrontiert. Quelle: Coinmarketcap.com

Okay, das sind also eine Menge Zahlen. Was hat das alles zu bedeuten? Nun, es ist nur ein kleiner Datenpunkt, der zeigt, dass Kryptowährungen auf dieselben Stimuli wie der S&P 500 reagieren können – oder auch nicht.

Der S&P 500 und Bitcoin bewegen sich manchmal im Tandem, obwohl letzterer als sicherer Hafen gegen Inflation angepriesen wird. Nach Jahren negativer oder nur geringfügig positiver Korrelation begannen die beiden im Jahr 2020, sich ähnlich zu verhalten. Der Korrelationskoeffizient, der von -1 bis 1 reicht, erreichte 0,22. Das bedeutet, grob gesagt: Sie ähneln sich zu 22%. Cousins und Cousinen – aber keine Geschwister.

BTC-Gold-Korrelation jetzt negativ

Es überrascht nicht, dass BTC im Jahr 2020 stärker mit Gold, einem anderen sicheren Hafen, korreliert hat. Diese beiden Vermögenswerte, die beide von einem Venn-Diagramm von Wirtschaftslibertären umarmt werden, korrelierten zu 34%. Diese Korrelation hat sich inzwischen ins Negative gedreht.

Dennoch spiegelte der steigende Korrelationsgrad im Jahr 2020 das wachsende institutionelle Interesse an Bitcoin wider. Unternehmen wie MicroStrategy und Square investierten in den Vermögenswert – und Banken und Investmentfirmen begannen, sich mit der Kryptowährung zu beschäftigen. BTC war ein Finanzinstrument, das von Mainstream-Investoren eingesetzt werden konnte – also begann er, sich ähnlich wie andere Anlageklassen zu verhalten.

Und das könnte sich noch als Glücksfall erweisen. Im letzten Jahr lag die Korrelation zwischen den beiden Märkten bei nur 15,5%, wie Daten des Kryptoanalyseunternehmens Skew zeigen. Diese Korrelation ist seit November, als sie noch bei 46% lag, rückläufig. Auf monatlicher Basis schwankt die Korrelation seit Oktober letzten Jahres zwischen 62% und -37% hin und her.

Ganz zu schweigen von der Korrelation zwischen dem relativen Newcomer Solana und dem Aktienhandel oder Ethereum und den ETFs von Kryptofirmen.

Aber du weißt ja, was man über Kryptowährungen sagt: Sie sind volatil. Und sie werden sich wie der Aktienmarkt verhalten, wann immer sie wollen.

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Textnachweis: Decrypt

Zuletzt aktualisiert am 11. September 2021

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2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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