Neuer Ärger für Binance: Die Börse muss 8 Mio. Lira Strafe zahlen – wegen mehrerer Verstöße

Neue Probleme für Binance Die Börse muss 8 Mio. Lira Strafe zahlen – wegen mehrerer Verstöße

Binance, die weltweit größte Kryptowährungsbörse nach Trading-Volumen, hat im Jahr 2021 immer noch mit regulatorischen Problemen zu kämpfen. Laut einem Bericht von Reuters hat das türkische „Financial Crimes Investigation Board“ die türkische Tochtergesellschaft von Binance, BN Teknologi, mit einer Geldstrafe von 8 Millionen Lira (etwa 751.314 US-Dollar) belegt.

Binance erhält Geldstrafe in der Türkei

Binance Türkei wurde vom Financial Crimes Investigation Board (MASAK) mit einer Geldstrafe in Höhe von 8 Millionen Lira (fast $750.000) belegt. Zuvor hatte das Unternehmen die Prüfung der Finanzaufsichtsbehörde zur Überwachung der Einhaltung der Anti-Geldwäsche-Bestimmungen (AML) nicht bestanden.

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Dem Financial Crimes Investigation Board (MASAK) zufolge verstößt Binance in der Türkei gegen Regeln, die das Waschen von Geld, das illegalen Ursprungs ist, verhindern sollen. Nach Angaben der Anadolu Agency hat die MASAK das Gesetz Nr. 5549 zur Verhinderung des Waschens von Erträgen aus Straftaten geprüft – auch bekannt als AML-Gesetz.

BNB/USDT wird bei 543 $ getradet, Quelle: TradingView

Das türkische Anti-Geldwäsche-Gesetz verlangt von den Unternehmen, die persönlichen Identifikationsdaten der Kunden auf der Plattform zu identifizieren und zu überprüfen. Dazu gehören Informationen wie Nachname, Geburtsdatum, T.C.-Identifikationsnummer (das türkische Äquivalent einer Sozialversicherungsnummer) sowie Art und Anzahl der Ausweispapiere.

Laut der Verordnung müssen die Unternehmen den Behörden fragwürdige Aktivitäten innerhalb einer Frist von zehn Tagen melden.

Die gegen BN Teknoloji verhängte Strafe war laut Anadolu die erste ihrer Art, seit die Regierung im Mai die Verantwortung für die Überwachung von Krypto-Asset-Dienstleistern übernommen hat. Die Nachrichtenorganisation gab keine weiteren Informationen über die Verstöße oder Inspektionen bekannt.

Lange Geschichte von Problemen mit Aufsichtsbehörden

Binance ist eine der ältesten und größten Kryptowährungsbörsen. Der Exchange war in der Vergangenheit bereits Gegenstand zahlreicher behördlicher Prüfungen.

Binance existiert seit seiner Gründung 2017 in China, musste aber im darauffolgenden Jahr aufgrund der strengeren Haltung Chinas gegenüber dem Kryptowährungsgeschäft nach Japan umziehen.

Während die Behörden die Börse im Laufe der Jahre zunächst nur unter die Lupe genommen haben, wurde sie 2021 regelrecht in die Mangel genommen. Mehrere Aufsichtsbehörden haben Maßnahmen gegen Binance ergriffen.

Die reichen beispielsweise von Anordnungen zur Schließung des Betriebs bis hin zu Einschränkungen der Dienstleistungen, die Binance anbieten kann.

Darunter Behörden der Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich, Italien, Deutschland, Polen, der Niederlande, Malta, Singapur und Japan. All diese Länder haben versucht, die bekannte Börse zu regulieren.

Die Reaktion von Binance auf die Beschränkungen war größtenteils positiv – und es scheint, dass sie sich einigermaßen erholt hat. Ein Indiz dafür ist beispielsweise die Tatsache, dass die Börse die Absicht bekundet hat, weltweit Büros zu eröffnen, um besser mit den Behörden interagieren zu können.

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Textnachweis: Newsbtc

Zuletzt aktualisiert am 27. Dezember 2021

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