BTC Direct – Die Kryptobörse im Test

BTC Direct – Die Kryptobörse im Test
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BTC direct ist eine der bekanntesten Börsen für digitale Währungen, die sich in den Niederlanden befindet. Die Schwerpunkte, die BTC direct selbst als ausgesprochen wichtig bezeichnet hat, sind Sicherheit, Zuverlässigkeit wie auch Schnelligkeit.

Derzeit wird von Seiten der Börse der Kauf wie auch der Verkauf von Bitcoin, Bitcoin Cash, Litecoin sowie Ethereum und Ripple unterstützt. Aufgrund der Tatsache, dass BTC direct nicht nur Transaktionen per Banküberweisung akzeptiert, sondern auch PayPal zur Verfügung stellt und auch die Zahlungsmethoden Kreditkarte und Sofortüberweisung anbietet, stehen hier diverse Wege zur Verfügung, sodass wohl jeder Kunde die für sich passende Zahlungsoption finden wird.

Den Betreibern von BTC direct ist es zudem auch wichtig, dass eine Handelsplattform zur Verfügung gestellt wird, sodass am Ende erreicht wird, den Bitcoin – wie auch andere Kryptowährungen – in die Mitte der Gesellschaft zu integrieren. Denn BTC direct geht es nämlich auch darum, dem Bitcoin ein neues Image zu verpassen. Auch wenn man meinen könnte, Kryptowährungen – allen voran der Bitcoin – würden nicht mehr ständig mit kriminellen Handlungen in Verbindung gebracht werden, so gibt es noch immer zahlreiche Falschinformationen im Netz.

Aber es geht auch darum, eine verlässliche wie auch stabile Plattform zur Verfügung zu stellen. Da es immer mehr Anbieter gibt, ist es wichtig, einen Vergleich durchzuführen – dabei geht es nicht nur um die Frage, ob es sich um eine seriöse Plattform handelt, sondern auch um etwaige Gebühren wie auch um das zur Verfügung stehende Angebot. Konnte BTC direct die selbstauferlegten Vorgaben erfüllen, sodass man die Plattform auch weiterempfehlen kann oder handelt es sich mitunter um keine nennenswerte Kryptobörse?

Seriös oder mit Vorsicht zu genießen?

Auf den ersten Blick scheint es BTC direct nicht nur um die Transparenz zu gehen, sondern auch um die Benutzerfreundlichkeit.

Sicherheit bei BTC direct
Weiteren ist es den Betreibern zudem auch wichtig, dass die Plattform auf dem neuesten Stand der Sicherheitstechnik ist. Ein Teil des Sicherheitsstandards wird von der sogenannten 2-Schritt-Verifizierung durch die SMS gebildet. Zudem werden diverse Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, damit kein Dritter auf die Daten der Kunden zugreifen kann. Denn Hacker greifen immer dann an, wenn sie Schwachstellen bemerken.

Die Datenübertragung findet ausschließlich nur über die SSL-Verschlüsselung statt; zudem arbeitet BTC direct mit den neuesten Anti-Spyware- wie Viren-Scanner. Zudem wird mit unabhängigen und auch zum Teil voneinander getrennten Servern gearbeitet. Des Weiteren sind es umfangreiche Backup-Systeme, die dafür sorgen, dass die Daten sicher gespeichert werden können.

Aufgrund der Tatsache, dass die Coins über die Plattform gehandelt werden und man sie nicht in einem digitalen Portemonnaie aufhebt, können die getroffenen Sicherheitsmaßnahmen als durchaus ausreichend beurteilt werden.

An dieser Stelle kann zudem auch sehr wohl behauptet werden, bei BTC direct handelt es sich um einen  empfehlenswerten Dienstleister im Bereich des Kryptohandels  – hier muss man keinerlei Angst vor etwaigen betrügerischen Machenschaften haben.

BTC gibt es übrigens schon seit dem Jahr 2013. Da es bislang noch keine negativen Schlagzeilen gab, kann somit davon ausgegangen werden, dass es sich um eine seriöse Plattform handelt.

Das Angebot

Über die Kryptobörse, die auch in deutscher Sprache zur Verfügung steht, kann man diverse Kryptowährungen kaufen wie auch verkaufen, wie beispielsweise:

  • Bitcoin,
  • Ethereum,
  • Bitcoin Cash,
  • Ripple oder
  • Litecoin.

Des Weiteren findet man auch Informationen über die jeweiligen Kurse, hat einen Zugriff auf die neuesten Nachrichten und kann auch auf der Homepage einen Blick hinter die Kulissen werfen – also in Erfahrung bringen, wer sich hinter BTC direct befindet und welche Pläne verfolgt werden.

BTC direct wirbt auf der Homepage damit, dass die Coins zwei Minuten später, nachdem die Bestellung autorisiert wurde, auch verschickt werden. In den meisten Fällen entspricht diese Information auch der Wahrheit. BTC macht aber auch kein Geheimnis daraus, dass es immer wieder Sonderfälle gibt, sodass eine sofortige Übermittlung unmöglich wird.

Tritt eines der nachstehenden Szenarien ein, so wird die Übertragung verzögert:

Die erste Bestellung: Die Bestellung muss in diesem Fall manuell bestätigt werden; wird die erste Bestellung zudem außerhalb der Öffnungszeiten getätigt, so dauert es mitunter länger, bis die Coins gutgeschrieben werden.

Fehlende Dokumente: Die Verifizierung des Kontos ist noch nicht vollständig – in diesem Fall wurde mit Sicherheit eine E-Mail übermittelt, in der aufgeschlüsselt ist, welche Dokumente noch fehlen und an BTC direct übermittelt werden müssen.

Per Banküberweisung bezahlt: Hat man eine Banküberweisung vorgenommen, so wird von BTC direct abgewartet und erst reagiert, nachdem das Geld eingelangt ist – das heißt, erst dann, wenn die Transaktion abgeschlossen ist, werden die Coins auch gutgeschrieben.

Die Bestellung übersteigt das Kauflimit: Von BTC direct wird – je nach gewählter Zahlungsart – eine „Cooldown Period“ ein, die 48 Stunden dauert. Während dieser Zeit können keine Transaktionen getätigt werden.

Hinweis: Bevor übrigens gehandelt wird, muss das Konto erst einmal aktiviert werden. Im Zuge des Registrationsprozess müssen daher die E-Mail-Adresse und auch die Telefonnummer verifiziert werden. Zudem muss ein Bild des Reisepasses oder Personalausweises (Vorder- wie auch Rückseite) eingescannt und an BTC direct übermittelt werden.

Die Gebühren

Befasst man sich mit den unterschiedlichen Plattformen, über die man mit den digitalen Währungen handeln kann, so geht es natürlich auch um die Frage, welche Gebühren anfallen. Bei einigen Unternehmen mag es durchaus so sein, dass man gar nicht weiß, wie hoch etwaige Gebühren ausfallen – mitunter sind es komplizierte Berechnungen, sodass man am Ende oft gar nicht weiß, warum nun Mehrkosten entstanden sind. BTC direct hat sich hier aber für einen anderen Weg entschieden – den Betreibern der Plattform scheint die Transparenz nämlich ausgesprochen wichtig zu sein.

Die Kosten, die bei BTC direct entstehen, werden ganz klar im FAQ-Bereich aufgeschlüsselt. Das heißt, hier findet man eine Übersicht, welche Gebühr bei welcher digitalen Währung anfällt.

WährungVerkaufsaufträgeKaufaufträge
Bitcoin1 Prozent2 Prozent
Litecoin2 Prozent3 Prozent
Ethereum2 Prozent3 Prozent
Bitcoin Cash2 Prozent3 Prozent
Ripple2 Prozent3 Prozent

Der Mittelwert beträgt somit 2 Prozent bei den Verkaufsaufträgen und rund 3 Prozent bei den Kaufaufträgen. Vergleicht man BTC direct mit anderen Plattformen, so wird man relativ schnell zu dem Ergebnis kommen, dass es sich um eine doch  recht günstige Börse handelt.  Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist somit ausgesprochen gut.

 

Zu beachten ist jedoch, dass aber auch Gebühren anfallen, sofern man sich etwa für die Zahlungsmethode Banküberweisung entscheidet. In diesem Fall schreibt BTC direct eine Bearbeitungsgebühr vor, die 2,50 Euro/Transaktion ausmacht. Auch bei dieser Gebühr achtet man von Seiten des Anbieters darauf, dass man transparent bleibt – so findet man im FAQ-Bereich auch Hinweise, dass auch Zahlungsmethoden Gebühren verursachen können.

  • Keine Sorge: Kunden, die sich nicht zuvor mit dem FAQ-Bereich befassen, werden natürlich ebenfalls informiert, dass Spesen anfallen – der Hinweis folgt nämlich vor Bestätigung der Banküberweisung. Somit muss man keine Angst vor bösen Überraschungen haben.

Welche Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten werden akzeptiert?

Von Vorteil ist der Umstand, dass im Bereich der Zahlungsmethoden extrem viele Möglichkeiten zur Verfügung gestellt werden:

  • Klassische Banktransfer,
  • Kreditkarte,
  • PayPal,
  • Sofortüberweisung

An dieser Stelle kann durchaus erwähnt werden, dass hier von Seiten der Kryptobörse eine durchaus gute Mischung aus klassischen wie auch etablierten Zahlungsmethoden und neueren Varianten geboten wird. Vor allem auch deshalb, weil die Zahlungsmethoden Sofortüberweisung oder PayPal den Vorteil haben, dass Buchungen in der Regel umgehend gutgeschrieben werden – der Kunde muss somit nicht zwei bis vier Werktage warten, sondern hat sofort einen Zugriff auf das Geld.

Die Plattform

Über die Plattform BTC direct kann man Kryptowährungen kaufen wie auch verkaufen; an dieser Stelle muss jedoch erwähnt werden, dass man über das Portal keine Coins aufbewahren kann.

Es handelt sich somit zu 100 Prozent um eine Börse, die keinen digitalen Geldbeutel (Wallet) zur Verfügung stellt. Das bedeutet, man braucht eine Wallet von einem Fremdanbieter. Zu beachten ist auch, dass der Dienst nur innerhalb des SEPA-Gebietes in Anspruch genommen werden kann.

Um über die Plattform von BTC direct handeln zu können, muss sich der Nutzer mit den folgenden Schritten registrieren:

Schritt 1: Die Anmeldung

Im Zuge des Registrierungsprozesses müssen eine E-Mail-Adresse sowie eine Telefonnummer angegeben werden – hier sollte man unbedingt bei der Wahrheit bleiben, denn man erhält eine SMS sowie auch eine E-Mail-Adresse an die angegebene Adresse wie Nummer. In der von BTC direct übermittelten E-Mail befindet sich ein anzuklickender Link; zudem bekommt man eine SMS an die angegebene Handynummer geschickt, in der ein Überprüfungscode zu finden ist.

Schritt 2: Die Verifizierung

Nun muss der Nutzer seine Identität bestätigen – erst dann kann das Angebot von BTC direct auch in Anspruch genommen werden. Fehlen etwaige Unterlagen, so wird der User darauf hingewiesen. Bekommt man also eine E-Mail mit dem Hinweis, dass etwaige Dokumente für die Verifizierung fehlen, sollte man unbedingt reagieren.

Schritt 3: Die Kontobestätigung

Abschließend muss auch der IBAN bestätigt werden. In diesem Fall stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Einerseits kann ein Cent-Betrag überwiesen werden, wobei in der Buchung ein Code enthalten ist, der sodann an einer passenden Stelle online eingesetzt wird; andererseits kann aber auch ein Interview über Skype geführt werden. Das heißt, BTC direct bietet auch das sogenannte Webident-Verfahren an. In diesem Fall müssen der Ausweis sowie auch die Bankkarte in die Kamera gehalten werden.

Hat man seine Identität bestätigt, so ist die Registrierung abgeschlossen. Nun kann man Kryptowährungen kaufen – also sein Geld in Bitcoins oder andere digitale Währungen investieren.

Der Kundensupport

Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei Kryptowährungen um eine noch recht neue Materie handelt, können immer wieder Fragen auftauchen. Vergleicht man den Kundenservice von BTC direct mit den Wettbewerbern, so wird man relativ schnell zu dem Ergebnis kommen können, dass der Anbieter die Nase schon recht weit vorne hat – denn es gibt nicht nur  eine E-Mail-Adresse, sondern auch eine telefonische Hotline und einen Live-Chat

Die Mitarbeiter von BTC direct stehen den Kunden von 9 Uhr bis 22 Uhr (Montag bis Freitag) und von 12 Uhr bis 17 Uhr (Samstag und Sonntag) zur Verfügung.

Hat man kein schnell zu lösendes Problem und kann mitunter ein paar Stunden auf eine Antwort warten, so kann man mit den Mitarbeitern per E-Mail Kontakt aufnehmen. In der Regel wird die E-Mail innerhalb von 24 Stunden beantwortet.

Wie sehen die Erfahrungsberichte aus?

Wichtig sind nicht nur unabhängige Testberichte von namhaften Bewertungsportalen, sondern natürlich auch die Erfahrungsberichte der Nutzer, die sich problemlos und auch relativ schnell im World Wide Web finden lassen.

  • Bei den BTC direct-Erfahrungsberichten fällt auf, dass es hier fast nur positive Kommentare von den Usern gibt. Berücksichtigt man das zur Verfügung gestellte Angebot und hat sich mit der Frage befasst, ob es sich um einen seriösen Anbieter handelt, so sind die positiven Berichte aber auch keine Überraschung.

Die Vor- und Nachteile im Überblick

Abschließend geht es natürlich auch um die diversen Vor- wie auch Nachteile. An dieser Stelle kann ruhig angemerkt werden, dass die Vorteile überwiegen.

  • Es wird ein sehr gutes Angebot präsentiert.
  • Die Coins werden innerhalb von 120 Sekunden gutgeschrieben, sofern eine Zahlung mit einem bereits verifizierten Bankkonto getätigt wird.
  • Zudem stehen die Mitarbeiter nicht nur per Kontaktformular zur Verfügung – so kann per Telefon oder auch über den Live-Chat Kontakt mit einem BTC direct-Mitarbeiter aufgenommen werden.
  • Des Weiteren überzeugt BTC direct auch bei den Gebühren – im Durchschnitt liegt man bei den Verkaufsaufträgen bei gerade einmal 2 Prozent und bei Kaufaufträgen bei 3 Prozent.

  • Die Wallet muss von einem Fremdanbieter in Anspruch genommen werden – BTC direct stellt nämlich kein digitales Portemonnaie zur Verfügung.

 

Kundenfreundlich, transparent und ausgesprochen günstig

Entscheidet man sich für BTC direct, so darf man sich über eine transparente wie auch kundenfreundliche Plattform freuen, über die man in diverse Kryptowährungen investieren kann. Ein großer Pluspunkt ist hier vor allem die Transparenz, da man von Anfang an weiß, ob Gebühren anfallen und wenn ja, wie hoch diese sind. Zudem überzeugt BTC direct auch im Bereich des Kundensupports.

BTC direct ist also ein seriöser Anbieter, der ausgesprochen attraktive Konditionen hat, sodass man hier sehr wohl eine Empfehlung aussprechen kann, sofern man sich für den Handel mit Kryptowährungen befasst.

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About the Author:

Julia Koch

Seit meinem Studium der BWL interssiere ich mich für die Themen Digitalisierung und Investments und schreibe als freie Autorin unter anderem auf coincierge.de darüber.