ETF Broker: Test und Vergleich der beliebtesten Anbieter

Investmentsfonds sind heute beliebter denn je. Macht man sich im Internet über potentielle Anlagemöglichkeiten schlau, kommt man nicht um das Thema der EFTs, also Exchange Traded Funds, herum. Doch worum handelt es sich dabei genau? Und lohnt sich eine Investition in diese Fonds wirklich?

Wenn man sich für eine Anlage entschieden hat, steht man direkt vor der nächsten Frage und muss herausfinden, welcher der beste Broker ist, dem man sein Geld anvertrauen möchte. Auch dieser Problematik sind wir nachgegangen und haben im folgenden Artikel die vier beliebtesten ETF Broker genauer untersucht und bewertet.

Was sind ETFs?

Das Kürzel „ETF“ steht für die Bezeichnung Exchange Traded Fund. Mit dieser Namensgebung klingt bereits ein wichtiges Merkmal von ETFs an:

Indexfonds werden in der Regel immer über die Börse und damit über Broker gehandelt, sie können also nicht bei der emittierenden Investmentgesellschaft selbst erworben werden.

ETFs, die im Deutschen meistens als börsengehandelte Indexfonds bezeichnet werden, sind immer Abbildungen eines Anleihen- oder Aktienindex (z. B. Dax). Die entsprechende Fondsgesellschaft investiert die Einlagen der Kunden also in den Kauf von Wertpapieren, die im entsprechenden Börsenindex verzeichnet sind.

Beispiel: Ein Finanzdienstleister, der mit einem ETF den Wert des MDAX, des Aktienindex der 60 größten deutschen Mittelstandunternehmen, abbilden möchte, erreicht dies, indem er die Aktien der 60 vertretenen Unternehmen je nach Kundenanfrage zu gleichen Anteilen einkauft und so eine 1:1 Abbildung des MDAX erreicht.

Ziel der ETFs ist es demnach, genau die Rendite zu erzielen, die der Index selbst erzielt.

Ändert sich der Index, passen die Fondsgesellschaft auch die Zusammensetzung ihrer Fonds entsprechend an. Dies geschieht meist mehrmals pro Jahr.

Diese Vorgehensweise verschafft ETFs einen großen Vorteil: Da die Fondsgesellschaft nur einen Index abbilden muss, also keine aufwendigen Analysen für die optimale Anlagestrategie und Zusammensetzung des jeweiligen Fonds entwickeln muss, wie dies bei sog.  aktiven Fonds  der Fall ist, ist die Verwaltung der ETFs mit einem äußerst geringen Verwaltungsaufwand verbunden.

ETFs werden deshalb auch als  passive Fonds  bezeichnet, da die Investmentstrategie gewissermaßen vom Markt vorgegeben und nicht aktiv von der Fondsgesellschaft entwickelt wird. Dadurch können ETFs zu einem sehr günstigen Preis am Markt angeboten werden.

Üblicherweise werden die fälligen Verwaltungsgebühren als Gesamtkostenquote mit der sog. Total Expense Ratio (TER) angegeben, in die alle Kosten wie die Fondsgeschäftsführung, das Portfoliomanagement sowie sonstige Fix- und Betriebskosten eingerechnet sind. Im Vergleich zu aktiven Fonds ist die TER-Quote bei ETFs demnach deutlich geringer.

In der komplexen Welt der vielfältigen Investmentmöglichkeiten stellen ETFs ein verhältnismäßig einfach zu verstehendes Angebot dar, weshalb sich die Indexfonds auch bei Neulingen auf dem Aktienmarkt großer Beliebtheit erfreuen. Wer jedoch das Risiko und den schnellen Gewinn sucht, der wird mit einem ETF-Investment kaum erfolgreich sein. Grund dafür ist die verhältnismäßig hohe Stabilität der Indizes, die je nach Anlegerinteresse Vor- und Nachteil gleichermaßen sein kann.

Welche Vorteile bieten ETFs?

Die größten Vorteile der Indexfonds hier auf einem Blick:

Günstige Handelsentgelte

Der wohl größte Vorteil der ETFs sind die verhältnismäßig günstigen Handelsentgelte. Durch den Wegfall der aktiven strategischen Steuerung können Fondsgesellschaften die Indexfonds zu einem sehr günstigen Preis anbieten. Häufig fällt nur eine  sehr geringe oder gar keine Vermittlungsprovision. 

Zudem entfällt bei ETFs im Gegensatz zu aktiv gemanagten Fonds der Ausgabeaufschlag, da der Kunde den Fond direkt an der Börse erwirbt und nicht von der jeweiligen Fondsgesellschaft.

Hohe Verständlichkeit

Im Gegensatz zur Funktionsweise von komplexen Investmentvehikeln wie Derivaten und CFDs, die gerade für Neuanleger oftmals schwer zu durchschauen sind, punkten ETFs durch eine große Transparenz.

Pluspunkt: So müssen Investoren nur die Entwicklung der jeweiligen Indizes in den Börsennachrichten im Blick behalten, um so auch über die Performance ihres ETF-Investments informiert zu sein.

Hohe Sicherheit

Die meisten Aktienindizes setzen sich aus den jeweils bedeutendsten Unternehmen einer entsprechenden Kategorie oder Branche zusammen, wie z. B. den 30 größten Unternehmen der USA im Dow Jones oder den 30 bedeutendsten Technologieunternehmen (nach den im Dax gelisteten Unternehmen) im TecDAX. Die in den großen Aktienindizes zusammengefassten Unternehmen sind daher meist verhältnismäßig  stabil und robust wenngleich die Börsenturbulenzen der letzten Jahrzehnte deutlich vor Augen führen, dass auch große Konzerne stark unter den Folgen von Wirtschaftskrisen und politischen Turbulenzen leiden können.

Dennoch stellt ein Investment in ETFs ein verhältnismäßig sicheres Investment dar, da zum einen in mehrere Werte investiert wird, so dass Krisen einzelner Werte besser aufgefangen werden, und Anleger zum anderen in verhältnismäßig große und stabile Unternehmen.

Investition in ganze Märkte

Der Handel mit ETFs funktioniert ähnlich einfach wie der Handel mit Aktien, allerdings besitzen die indexbasierten Fonds einen großen Vorteil: Im Gegensatz zu Einzelwerten bilden sie die Performance ganzer Branchen und Märkte.

Anleger können somit mit einem einfach zu bedienenden Handelsinstrument in ein breites Investment tätigen und im Idealfall von der Performance eines ganzen Wirtschaftssektors profitieren.

Handel an der Börse

Während klassische Fonds nur einmal pro Tag über die jeweilige Fondsgesellschaft gehandelt werden können, ist der An- und Verkauf von ETFs jederzeit zu den üblichen Börsenöffnungszeiten und an verschiedenen Börsenplätzen möglich. ETF-Investoren sind in ihrem Trading somit  agiler  als Investoren herkömmlicher Fonds.

Besonders relevant wird dieser Aspekt im Falle von plötzlichen Turbulenzen am Aktienmarkt, wenngleich alle Fonds grundsätzlich eher ein mittel- und langfristiges Investmentvehikel und keine kurzfristige Geldanlage sind.

Welche Nachteile bieten ETFs?

Aber es gibt nicht nur Vorteile bei dem Handel mit ETFs. Potentielle Anleger sollten auch Folgendes beachten:

Mittel- und langfristige Geldanlage

Wer das Risiko nicht scheut und auf möglichst hohe Renditen in einer verhältnismäßig kurzen Zeit setzt, dessen Geduld wird mit einem ETF vermutlich auf die Probe gestellt. In diesem Punkt wird die größte Stärke der Indexfonds auch zu deren Schwäche.

Da ein gesamter Aktienindex deutlich weniger volatil ist als Einzelwerte oder sogar Derivate und Optionen, ist dieses Investmentvehikel  für Kurzzeit- und Daytrader nicht geeignet

Mittlere Rendite

Viele große Indizes haben in den letzten Jahren eine vergleichsweise stabile Wertentwicklung gezeigt, die Aussicht auf eine beständige Rendite. Allerdings fällt diese in aller Regel geringer aus, als dies mit einem gelungenen Investment in verschiedene starke Einzelwerte möglich wäre.

Die Geschichte von EFTs

Die Geschichte der Investmentsfonds beginnt im Jahr 1970, in dem die amerikanische Investmentgesellschaft Standard & Poors mit dem sog. SPIDER-Fond (eigentlich „Standard & Poors Depositary Receipt“ (SPDR)) den weltweit ersten Investmentfond auf den Markt bringt.

Mit einer Marktkapitalisierung von 90 Milliarden US-Dollar sorgt der „SPIDER“ damals für eine wahre Sensation auf den Kapitalmärkten. Seit dieser Zeit ist viel geschehen. Im Lauf der letzten 50 Jahre haben Fonds und insbesondere auch ETFs eine wahre Erfolgsgeschichte absolviert.

Analysen gehen davon aus, dass 2018 rund 4.685 Milliarden US-Dollar weltweit in ETF-Vermögen verwaltet wurden.

Banken traden Kryptowährungen

Was zeichnet gute ETF-Depot-Anbieter aus?

Viele Finanzdienstleister bieten das ETF-Trading als ein Produkt unter vielen anderen im eigenen Portfolio an. Anbieter, die dagegen ausschließlich ETFs vermarkten, sind dagegen eine Seltenheit.

Vorteil: Da ETFs somit meist von großen Finanzdienstleistern auf dem Markt angeboten werden, bieten diese neben einem großen Erfahrungsschatz meist auch einen guten Service und vielfältige Supportmöglichkeiten an.

Neben Erfahrung, Service und Support sind jedoch auch einige weitere Aspekte wichtig bei der Auswahl des passenden ETF-Anbieters:

Depot- und Orderkosten

Alle großen ETF-Online-Broker verzichten auf die Erhebung einer Depotgebühr. Allerdings gibt es auch kleinere Anbieter und Banken, die eine solche Gebühr entweder als Pauschale oder anteilig zur Höhe des verwalteten Vermögens erheben. Im Blick auf die  große Anzahl kostenloser Alternativen  sollten Anleger allerdings gut überlegen, ob sie bereit sind, diese Kosten zu zahlen, die sich zudem auch negativ auf die Gesamtrendite des Investments auswirken.

Durchaus üblich sind dagegen Gebühren für die Durchführung von An- und Verkäufen, sog. Orderkosten, die sowohl von der jeweiligen Depotbank als auch von der Börse für deren Dienstleistungen erhoben wird. Viele Anbieter bieten ihren Kunden feste Orderkosten in Form von Fixgebühren oder eines festen Prozentsatzes, in die die fälligen Börsengebühren bereits eingepreist.

Sonstige Gebühren

Wie beim Handel mit vielen anderen Investmentvehikeln, so können auch beim Trading mit ETFs sog. Spreads entstehen, die durch die Differenz zwischen dem Verkaufskurs (Briefkurs) und dem Ankaufskurs (Geldkurs) des Brokers entstehen.

In der Regel zahlt der Kunde also beim Kauf des ETF einen höheren Preis, als er bekommen würde, wenn er den Indexfond zur gleichen Zeit wieder verkauft.

Die Höhe des Spreads sinkt, je liquider der entsprechend ETF ist, also je größer seine Handelsvolumen und die möglichen Handelszeiten an der Börse sind.

Zudem sollten Anleger auch weitere Kosten, sog. Additional Trading Costs (ATC), im Blick behalten. Sie können z. B. durch Negativzinsen für nicht investiertes Vermögen fällig werden.

Tipp: Wer regelmäßig in ETFs investieren und gleichzeitig Tradinggebühren sparen möchte, für den kann die Einrichtung von mehreren Depots bei unterschiedlichen Anbietern eine interessante Option sein. Sparpläne mit niedrigeren Sparraten können dann bei Brokern mit prozentualen Kosten geführt werden, während Sparpläne mit hohen Raten günstiger in Fixpreis-Tarifen verwaltet werden können.

Verfügbare ETF-Produkte

Die reine Anzahl der verfügbaren ETFs ist nur ein Kriterium, das Anleger bei der Wahl des passenden ETF-Brokers beachten sollten. Weitaus wichtiger scheint dagegen die Möglichkeit zur Fokussierung auf ETFs für bestimmte:

  • Investmentvehikel (z. B. Rohstoffe, Aktien, Anleihen),
  • Regionen,
  • Branchen oder
  • andere wirtschaftliche Kennzahlen.

Viele Broker bieten hier mit sog.  Fondsfindern  nützliche Unterstützungsmöglichkeiten zur Auswahl des passenden Investments. Da ETF-Broker die ETFS zwar für die Kunden verwalten, diese aber nicht selbst ausgeben, kann für Anleger zudem auch ein Blick in die Bedingungen der kooperierenden ETF-Anbieter interessant sein.

Sicherheit

Die Sicherheit des eigenen Vermögens ist für Anleger von zentraler Bedeutung. Deutsche Anbieter unterliegen der Aufsicht der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht), die als sehr streng gilt, sowie der in Deutschland gesetzlich festgeschriebenen  Einlagensicherung von 100.000 Euro pro Kunde

Zudem haben sich viele deutsche Anbieter im freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken zusammengeschlossen, der eine Absicherung bis zu 20% des Eigenkapitals der jeweiligen Bank garantiert.

Sicherheitsrelevant ist zudem auch das verwendete TAN-Verfahren sowie die Verfügbarkeit von Überweisungslimits oder Verrechnungskonten.

Depoteröffnung

Die Depoteröffnung funktioniert bei fast allen Anbietern gleich. Neben den Angaben zur Person muss zur Einrichtung eines Verrechnungskontos auch ein Referenzkonto bei der „Hausbank“ des Anlegers hinterlegt werden, sofern der depotführende nicht mit einer festen Partnerbank kooperiert.

Notwendig sind meist auch Angaben zur Vorerfahrung sowie zur Finanzsituation des Kunden.

Unterschiede zeigen sich bei den Identifikationsverfahren. Üblich sind jedoch meistens das PostIdent- oder das VideoIdent-Verfahren.

Service

Die große Anzahl an verfügbaren ETFs ist für Neuanleger nicht immer nur ein Segen. Denn in der Vielzahl der Angebote kann es schwerfallen, das passende Produkt für die eigenen Bedürfnisse zu finden.

  • Viele ETF-Broker bieten neben umfassenden Informationsmöglichkeiten auch die Gelegenheit, sich mit Hilfe verschiedener Filter eine Auswahl nach individuellen Kriterien zu treffen.
  • Neben diesem Informationsangebot ist auch die Übersichtlichkeit und Bedienbarkeit der Plattform ein wichtiges Kriterium.
  • Anleger sollten zudem auch auf die Verfügbarkeit von Steuerungselementen achten, mit denen die Performance des eigenen Depots konfiguriert werden kann, wie z. B. Kaufs- und Verkaufslimits, mit denen ein Minimal- bzw. Maximalkurs für den Kauf / Verkauf von ETFs vorgegeben wird.
  • Auch die Kosten für die Erteilung, Änderung und Löschung von Limits und Ordern sind zu beachten, wenngleich die meisten Broker diese Tools kostenfrei anbieten.
  • Schließlich sind auch die Kommunikationswege, über die im Bedarfsfall Unterstützung angefragt werden kann, von Bedeutung. Einige Anbieter punkten hier mit einer Hotline, die rund um die Uhr erreichbar ist. Auch die Reaktionszeit auf Anfragen per Email oder Eingaben im Kontaktformular gibt ein wichtiges Indiz für die Servicequalität des Anbieters.

Die beliebtesten ETF-Anbieter im Vergleich

Während der Handel mit Fonds noch vor einigen Jahren von vielen Anlegern eher als träge Anlagemöglichkeit mit verhältnismäßig hohem Verwaltungsaufwand angesehen wurde, so haben die Entwicklungen im Bereich des Online-Broking und der gute Service vieler Anbieter dafür gesorgt, dass sich der Handel Fonds sich heute immer größerer Beliebtheit erfreut.

Neben der Servicequalität und einfachen Bedienbarkeit sind die Gebühren, die Produktauswahl und die Sicherheit wichtige Merkmale bei der Auswahl des passenden Anbieters. Einige leistungsstarke Broker werden nachfolgend genauer vorgestellt:

 OnvistaConsorsbankComdirectFlatex
onvista logoconsorsbank logocomdirect logoflatex logo
Depotgebührkostenloskostenloskostenloskostenlos
Mindestsparrate50 Euro25 Euro25 Euro50 Euro
Einkaufsgebühren0 Euro oder 5 Euro4,95 Euro + 0,25 %4,90 Euro + 0,25 %5,90 Euro
Verkaufsgebühren5,99 Euro + 0,23 % oder 5Euro4,95 Euro + 0,25 %4,90 Euro + 0,25 %5,90 Euro
ETFs kostenlos170229169*350
ETFs regulär-443596ca. 850
Strafzins---0,4 % p. a.
Vieltraderrabatt-ab 500 Trades / gestaffelt bis zu 40%ab 125 Trades 15%-
Orderkosten Einmalanlage 15.000 Euro40,49 Euro42,45 Euro42,40 Euro5,90 Euro
Orderkosten Einmalanlage 5.000 Euro17,49 Euro17,45 Euro17,40 Euro5,90 Euro
Gebühren pro Sparrate1,00 Euro (ab 01.06.19)1,50 %1,50 %1,50 Euro
Gebühren Sparrate
50 Euro
1,00 Euro (ab 01.06.19)1 Euro0,75 Euro1,50 Euro
AufsichtsbehördeBaFinBaFinBaFinBaFin
Einlagensicherungfreiwillig (BdB)freiwillig (BdB)freiwillig (BdB)100.000 Euro
IdentifizierungPostIdentPostIdentPostIdent
VideoIdent
PostIdent
Mobile Tradingjajajaja
SupportTelefon, EmailTelefon, Kontaktformular, RückrufTelefon, Live-Chat, Live-Support, Email, KontaktformularTelefon, Email, Kontaktformular
ErreichbarkeitMo – Fr
8 – 19 Uhr
Mo – So
7 – 22:30 Uhr
24/7Mo – Fr
8 – 22 Uhr
* nur kostenvergünstigt – 3,90 Euro Ordergebühr

Onvista

Hinter dem Namen Onvista stehen gleich zwei Dienstleistungen, die durch ihre enge Verzahnung ein umfassendes Dienstleistung- und Serviceangebot für Kunden bieten:

  1. Die Onvista Bank, über die alle Finanzdienstleistungen und Bankgeschäfte der Kunden im Stil einer Onlinebank abgewickelt werden, und
  2. Das umfassende Finanzportal onvista.de.

Die Vernetzung beider Dienste ist allerdings so eng, dass Kunden den Wechsel mitunter nicht einmal bemerken.

Zum Unternehmen

Die 1997 unter dem Namen Firmatex gegründete Bank, die erst 2009 unter dem heutigen Namen geführt wurde, gehört seit 2017 zur Comdirect Bank. Neben einem eigenen Namen verfügt die Bank jedoch bis heute über eigene Konditionen. Der Unternehmenshauptsitz befindet sich in Frankfurt.

Depot- und Orderkosten

Onvista bietet seinen Kunden zwei unterschiedliche Depotmodelle an. Beim sog. „Freebuy-Depot“ entfallen die Kosten für den Fondankauf bei der Abwicklung über deutsche Börsenhandelsplätze.

Allerdings müssen die notwendigen Punkte, die sog. Freebuys zuerst „erwirtschaftet“ werden. Sie werden monatlich gutgeschrieben und orientieren sich am durchschnittlichen Guthaben auf dem Referenzkonto des Kunden.

Beim Verkauf wird eine Pauschale von 5,99 Euro zzgl. einem Prozentsatz in Höhe von 0,23% des Ordervolumens fällig. Die Höhe der Verkaufsgebühren ist auf 39 Euro beschränkt.

Beim Festpreisdepot werden 5 Euro Orderprovision für jeden An- und Verkauf fällig. Es ist daher vor allem für große Anlagebeträge geeignet.

Sparplankäufe sind ab 0 Euro möglich, ggf. fallen Kosten für die Abwicklung von Fremdspesen an. Eine Depotgrundgebühr wird nicht erhoben.

Sonstige Gebühren

Zusätzliche Gebühren erhebt Onvista nur für den Handel via Telefon. Alle anderen Kosten sind in der Ordergebühr des jeweiligen Grundtarifs enthalten.

Verfügbare ETF-Produkte

Die ETFs von Onvista setzen sich zusammen aus:

  • Aktien,
  • Anleihen,
  • Rohstoffsaktien oder
  • Papieren aus dem Geldmarkt.

Die zentralen Investmentregionen sind Europa, Nordamerika und Asien. Es können jedoch auch ETFs mit Ausrichtung auf die globalen Märkte und auf die Wachstumsmärkte der Schwellenländer („emerging markets“) erworben werden.

Im  ETF-Finder des Anbieters kann auch die bevorzugte Anlagestrategie  des Investors ausgewählt werden. Zur Verfügung stehen u. a. Dividenden, Wachstum oder Inflationsschutz. Onvista kooperiert dabei mit namhaften ETF-Emittenten, wie z. B. Deka, Comstage, iShares, Lyxor oder Vanguard.

Sicherheit

Als deutsche Bank unterliegt Onvista der Aufsicht durch die BaFin sowie der gesetzlichen Einlagensicherung. Durch die freiwillige Mitgliedschaft im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken ist das Kundenvermögen jedoch weitaus höher (bis zu 20% des Eigenkapitals der Bank) abgesichert.

Ein TAN-Verfahren existiert nicht. Da allerdings nur ein einziges Referenzkonto hinterlegt werden kann, von dem Käufe abgebucht und Verkäufe gutgeschrieben werden, ist ein missbräuchliches Abführen der Kundenvermögen kaum möglich.

Die Änderung des Referenzkontos ist zudem nur mit einem schriftlichen Antrag möglich, wodurch die Sicherheit zusätzlich erhöht wird.

Depoteröffnung

Dauerte die Depoteröffnung noch vor einigen Jahren bis zu drei Wochen, so strebt Onvista heute ein Abschluss des Registrations- und Identifikationsverfahrens  innerhalb einer Woche.  

Neben den üblichen Pflichtangaben müssen auch Angaben zum Referenzkonto und zur Steuerpflicht gemacht werden Der Antrag kann am PC ausgefüllt werden, muss jedoch ausgedruckt, unterschrieben und auf dem Postweg versandt werden. Die Identifikation des Kunden ist mit Hilfe des PostIdent-Verfahren bei allen Postfilialen möglich.

Service

  • Im Gegensatz zu anderen Anbietern, können Sparpläne bei Onvista nicht nach Belieben angepasst werden (z. B. Erhöhen und Senken der monatlichen Sparrate). Kunden müssen im Fall einer Änderung daher immer erst den alten Sparplan löschen und einen neuen Sparplan anlegen. Da dafür aber keine Gebühren anfallen, kosten derartige Änderungen allerdings nur etwas Zeit aber kein Geld.
  • Die Webseite des Anbieters ist übersichtlich gestaltet.
  • Alle Informationen lassen sich schnell und einfach finden. Auch eine eigene App für iOs und Android ist verfügbar.
  • Besonders bemerkenswert sind die vielen Übersichts- und Analysetools, die Onvista auf seinen Portalen bietet.
  • Viele Kurse können in Realtime verfolgt werden, allerdings wird dafür eine Gebühr von 3,95 Euro pro Monat für Realtime Basic bzw. sogar 42,50 Euro monatlich für den Realtime Xetra fällig.
  • Kostenlos ist dagegen das Musterdepot, mit dem bis zu 15 Unterdepots und diverse Watchlists geführt werden können.
  • Der Kundenservice ist telefonisch, per Fax oder via Email Ein Live-Chat steht nicht zur Verfügung.

Fazit

  • Zwei transparente Gebührenmodelle
  • Übersichtlicher Fonds-Finder
  • Einfache Bedienbarkeit
  • Umfangreiches Informationsangebot durch Verzahnung mit dem Finanzportal onvista.de
  • Kein Chat verfügbar
  • Verhältnismäßig geringe Fondsauswahl
GesamtbewertungOnVista
Kosten und Gebühren5 Sterne
Produktauswahl3,5 Sterne
Sicherheit5 Sterne
Service4,5 Sterne

Consorsbank

Die Direktbank Consorsbank bietet Privatanlegern eine große Auswahl an Kontodienstleistungen und Investmentprodukten. ETFs stellen daher nur ein verhältnismäßig kleines Segment im großen Portfolio der Bank dar. Dennoch lässt der gute Service der Bank mit Hauptsitz in Nürnberg nahezu keine Wünsche offen.

Zum Unternehmen

Das Unternehmen, das bis zum 01.12.2014 unter dem Namen Cortal Consors geführt wurde, gehört zur BNP Paribas Finanzgruppe. Die Direktbank Consorsbank entstand durch den Zusammenschluss der französischen Bank Cortal und des deutschen Online-Brokers Consors.

Mit rund 1,41 Millionen deutschen Kunden ist die Consorsbank heute die  viertgrößte Direktbank Deutschlands

Depot- und Orderkosten

Das Depot ist für Privatkunden kostenlos. Die Ordergebühr der Consorsbank besteht aus einem Grundpreis in Höhe von 4,95 Euro und einem volumenabhängigen Prozentsatz von 0,25%.

Zusätzlich fallen börsenplatzabhängige Entgelte an.

Allerdings führt die Bank auch 77 Partner-ETFs und 250 Sparplan-ETFs im Portfolio, für die keine Ordergebühr fällig wird.

Sonstige Gebühren

Das Setzen und Streichen von Limits sowie das Aufgeben, Ändern oder Stornieren einer Order ist kostenlos.

Achtung: Eine Ausnahme stellt dabei die telefonische Ordererteilung dar, für die eine Servicepauschale in Höhe von 14,95 Euro fällig wird.

Eine interessante Option bietet die Bank für Vieltrader: Diese können ab 500 Trades pro Jahr gestaffelt nach der Höhe der Tradings  bis zu 40% der gesamten Orderkosten sparen

Verfügbare ETF-Produkte

Unter den mehr als 10.000 verfügbaren Fonds führt auch 443 ETFs, die sich aus:

  • 319 Aktien-ETFs,
  • 98 Anleihen-ETFs,
  • 8 Rohstoff-ETFs,
  • 5 Geldmarkt-ETFs,
  • 10 Immobilien-ETFs und
  • 3rei Portfoliokonzept-ETFs zusammensetzen.

Sicherheit

Transaktionen werden bei der Consorsbank entweder durch das mobileTAN-Verfahren oder durch das TAN-Generator-Verfahren freigegeben. Beide Verfahren gelten als äußerst sicher.

Für zusätzliche Sicherheit sorgt die Möglichkeit zur Einrichtung eines Referenzkontos, über das alle Ein- und Auszahlungen abgewickelt werden müssen, ein SMS-Benachrichtigungsservice für alle Kontoaktivitäten und die Festlegung eines Überweisungslimits.

Kundeneinlagen sind dank der gesetzlichen Einlagensicherung bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Kunde abgesichert. Die Consorsbank ist zudem freiwilliges Mitglied im deutschen Einlagensicherungsfond, wodurch die Kundeneinlagen noch deutlich höher abgesichert sind (bis zu 20% des Bankeigenkapitals).

Depoteröffnung

Im ersten Schritt der Depoteröffnung müssen Angaben zur geplanten Depotnutzung gemacht werden (Neukunde, Gemeinschaftsdepot, für minderjähriges Kind). Anschließend erfolgt die Eingabe der üblichen Angaben zur Person, zum Beruf oder zu den Einkommensverhältnissen sowie die Eingaben nach dem Wertpapierhandelsgesetz.

Die Eröffnungsunterlagen werden per Post zugesandt. Sie müssen per PostIdent-Verfahren verifiziert werden.  Binnen weniger Tage  erfolgt dann die Zusendung der Depotunterlagen.

Service

  • Eine Besonderheit im Service der Consorsbank ist die Möglichkeit zur automatischen Wiederanlage von Ausschüttungen. Diese Option ist nur bei wenigen Online-Brokern verfügbar.
  • Eine App für iOS, Android und Blackberry sowie eine mobile Webseite bieten die Möglichkeit, die persönlichen Finanzen auch unterwegs im Blick zu behalten.
  • Die Webseite der Bank bietet umfassende Informationsmöglichkeiten.
  • Auch 100 Realtime-Kurse sind permanent kostenfrei verfügbar.
  • Weitere nützliche Tools sind der so genannte AktienInspektor, mit dem einzelne Wertpapiere übersichtlich dargestellt werden können, sowie der Anlageplaner, der Hilfestellung bei der Auswahl der passenden Anlagestrategie bietet.
  • Der telefonische Kundenservice der Consorsbank ist an 7 Tagen in der Woche in der Zeit von 07:00 Uhr bis 22:30 Uhr verfügbar. Neben der Kontaktaufnahme per Telefon und Email ist auch eine persönliche Beratung in der Finance Lounge des Unternehmens in Nürnberg möglich.
  • Ein kostenloser Newsletter, ein hauseigenes Kundenmagazin und die Möglichkeit zum Erhalt von mehr als 200 kostenpflichtigen Börsenbriefen bieten eine gute und umfassende Informationsmöglichkeit.

Fazit

  • 70 kostenlose ETF-Sparpläne verfügbar
  • Möglichkeit zur Wiederanlage von Ausschüttungen
  • Möglichkeit zur persönlichen Beratung
  • Gute Erreichbarkeit des Telefonsupports
  • Anlageberatung durch digitale Tools wie AktienInspektor und Anlageplaner
  • Rabatt für Vieltrader
  • Orderkosten nur im mittleren Gebührenbereich
GesamtbewertungConsorsbank
Kosten und Gebühren3,5 Sterne
Produktauswahl5 Sterne
Sicherheit5 Sterne
Service5 Sterne

Comdirect

Wegen seiner großen Vielfalt an Anlagemöglichkeiten und seines hervorragenden Kundenservices erreichte Comdirect in den Jahren  2015, 2017 und 2018 den ersten Platz  bei der Wahl zum besten Online-Broker des Portals brokervergleich.de. Zusätzlich erreichte auch das Fondsangebot der Direktbank im Jahr 2018 den ersten Platz.

Dies zeigt, dass sie die Tochterbank der Commerzbank im Lauf ihrer 25-jährigen Geschichte als leistungsstarke Onlinebank auf dem Finanzmarkt etabliert hat.

Zum Unternehmen

1994 gegründet konzentrierte sich Comdirect zunächst auf das Brokerage-Angebot. Später kamen auch weitere Banking-Dienstleistungen zum Produktportfolio hinzu. Die Bank, die ihren Hauptsitz in der Kleinstadt Quickborn hat, ist heute die drittgrößte Direktbank Deutschlands.

Depot- und Orderkosten

Wie viele andere Anbieter bietet auch comdirect ein kostenloses Depot. Allerdings ist eine Einschränkung zu beachten:

Achtung: Nach drei Jahren kann das Depot kostenpflichtig werden, wenn der Anleger nicht mindestens zwei Trades im Quartal tätigt bzw. einen Sparplan mit einer mindestens quartalsweisen Ausführung eingerichtet hat. Andernfalls fallen Gebühren in Höhe von 1,95 Euro pro Monat an.

Eine Order an deutschen Börsenplätzen kostet 4,90 Euro, hinzu kommt eine Provision in Höhe von 0,25 Prozent des jeweiligen Ordervolumens. Insgesamt werden jedoch immer mindestens 9,90 Euro pro Order. Zusätzlich können börsenplatzabhängige Entgelte anfallen.

Allerdings sind 170 ETFs zu einem günstigeren Preis erhältlich, der in der Einmalanlage ab einem Anlagebetrag von 1.000 Euro nur 3,90 Euro beträgt und im Sparplan sogar komplett kostenlos ist.

Ein Rabatt für Vieltrader ist ebenfalls zu finden: Ab 125 Trades pro Halbjahr gewährt Comdirect einen Rabatt von 15 Prozent auf alle Orderentgelte.

Sonstige Gebühren

Neben der gegebenenfalls fälligen Inaktivitätsgebühr fallen keine weiteren Gebühren an.

Verfügbare ETF-Produkte

Unter den über 10.000 Fonds von 150 Fondsgesellschaften können Anleger mehr als 100 ETFs auswählen, von denen wiederum rund 500 sparplanfähig sind. 170 ETFs sind kostenvergünstigt, eine Ordergebühr fällt jedoch immer an.

Sicherheit

Der Zugang zum persönlichen Bereich ist mit Hilfe einer Zugangsnummer bzw. eines Benutzernamens und einer PIN möglich. Diese kann später auch in ein persönliches Passwort geändert werden.

Für das TAN-Verfahren stellt Comdirect zwei Methoden zur Verfügung, die auf Wunsch auch parallel verwendet werden können:

  1. Das photoTAN-Verfahren, bei der ein von der Bank generierter Code mit Hilfe der App von einem Computerbildschirm abgescannt werden kann, und
  2. Das mobileTAN-Verfahren, bei der eine SMS auf das registrierte Smartphone versandt wird.

Weitere Sicherheit bietet die Abwicklung aller Auszahlungen über ein Referenzkonto. Kundeneinlagen sind durch die gesetzliche Einlagensicherung und zusätzlich durch den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) abgesichert.

Depoteröffnung

Nach einer Vorauswahl  (Privat-/Geschäftskonto; Einzel-/Gemeinschaftskonto),  der Pflichteingabe persönlicher Daten und der Möglichkeit zur Angabe weiterer Daten wie z. B. der Steuer-ID zur Erstellung der Steuerunterlagen folgt die übliche Abfrage zu Vorkenntnissen und Vorerfahrungen im Wertpapierhandel.

Die Angabe eines Referenzkontos dient der Sicherheit der Kunden. Neben dem PostIdent-Verfahren ist auch das VideoIdent-Verfahren möglich, so dass die Depoteröffnung bequem und schnell von zuhause aus durchgeführt werden kann.

Service

  • Neben den üblichen Order- und Limitformen bietet Comdirect auch die Möglichkeit zur Trailing-Stop-Order sowie zur One-Cancels-Other-Order (OCO).
  • Viele Realtime-Kurse können kostenlos genutzt werden.
  • Ein übersichtlicher Informer stellt wichtige Börsendaten kompakt und übersichtlich dar.
  • Mobiles Broking ist mit Hilfe der mobilen Webseite und der für iOS und Android verfügbaren App möglich.
  • Das vierteljährlich erscheinende Kundenmagazin „compass“, der monatliche Newsletter und angebotene Webinare bieten die Gelegenheit, eigene Kenntnisse zum ETF-Trading zu vertiefen.
  • Einen wirklich umfassenden Service bietet Comdirect zudem mit den vielfältigen Kontaktmöglichkeiten des Kundenservice. Dieser ist per Telefon rund um die Uhr erreichbar, sowie zusätzlich auch über einen Live-Chat und einen Live-Support, bei dem der Kundenbetreuer gemeinsam mit dem Kunden die Vorgänge am Bildschirm betrachtet.
Ferner bietet die Bank in Kooperation mit ausgewählten Handelspartnern ein Bonus-Programm an, mit dem bei jedem Einkauf ein Bonus von bis zu 20% gewährt und direkt in ETFs investiert wird.

Fazit

  • Kundenservice 24/7 telefonisch erreichbar
  • Viele Informationsmedien und kostenlose Realtime-Kurse
  • Live-Support
  • Sofortige Depoteröffnung mit VideoIdent
  • Rabatt für Vieltrader
  • Bonus-Programm
  • Inaktivitätsgebühr kann anfallen
  • Ordergebühr auch für Aktions-Sparplan-ETFs
GesamtbewertungComdirect
Kosten und Gebühren3,5 Sterne
Produktauswahl4,5 Sterne
Sicherheit5 Sterne
Service5 Sterne

Flatex

Mit seiner Gründung im Jahr 2006 zählt Flatex zu den jüngeren Onlinebrokern auf dem Markt. Das Unternehmen hat sich dabei auf Privatanleger spezialisiert, denen getreu dem Unternehmensmotto  „einfach, besser, handeln“  ein leicht verständliches und faires Angebot unterbreitet werden soll.

Zum Unternehmen

Das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt gehört zur FinTech Group Bank AG.

Es verfügt über einen Kundenstamm von mehr als 155.000 Kunden in Deutschland und Österreich und verwaltet dabei ein Vermögen von mehr als 4 Milliarden Euro.

Depot- und Orderkosten

Für das Anlegen und die Verwaltung eines Depots werden bei der Direktbank keine Gebühren fällig. ETFs können zum transparenten Festpreis von 5,90 Euro gehandelt werden.

Lediglich Spesen für die Abrechnung in Fremdwährungen können zusätzlich anfallen. Sparpläne kosten 1,50 Euro pro Ausführung.

Sonstige Gebühren

Für eine Ordererteilung  via Telefon können 15,90 Euro pro Order  anfallen, sofern man persönlich mit einem Mitarbeiter von Flatex sprechen möchte. Die telefonische Ordererteilung via Sprachcomputer ist dagegen kostenlos.

Verfügbare ETF-Produkte

Mit über 850 ETFs verfügt Flatex über eine außergewöhnliche hohe Auswahl an Indexfonds. 770 ETFs sind sparplanfähig.

Für 350 davon ist die Sparplananlage sogar vollständig kostenfrei.

Anbieter der ETFs sind u. a. die namhaften Finanzdienstleister Comstage, db x-tracker, Lyxor, Vanguard und Blackrock.

Sicherheit

Für die Konto- und Depotführung kooperiert Flatex mit der biw AG, die gemäß den Auflagen der Bankenfinanzaufsicht (BaFin) den Regularien des Kreditwesengesetzes (KWG) unterliegt.

Im Rahmen der Einlagensicherung sind alle Gelder auf den Verrechnungskonten der Kunden bis zu einer Höhe von 100.000 Euro abgesichert. Eine zusätzliche Sicherung über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken existiert dagegen nicht, da die biw AG die Gebühr für die Mitgliedschaft im Einlagensicherungsfonds sparen möchte.

Hinweis: Entscheidend für die Berechnung der Einlagensicherung ist nur das Geld auf dem Verrechnungskonto des Kunden, da das Fondsvermögen selbst als Sondervermögen vom jeweiligen Fonds-Dienstleister verwahrt werden muss, so dass dieses im Fall einer Pleite des Anbieters entsprechend geschützt ist.

Depoteröffnung

Die Depoteröffnung folgt den üblichen Regularien, die bereits von anderen Anbietern bekannt sind. So werden für den Antrag zur Eröffnung die Angabe persönliche Daten, eine Auskunft zu Vorerfahrungen und Risikobereitschaft sowie die Einverständniserklärung zu diversen Regularien gefordert.

Die Legitimation kann ausschließlich über das PostIdent-Verfahren.

Service

  • Mit über 40 verschiedenen Orderarten bewegt sich das Angebot von Flatex weit über dem verfügbaren Durchschnitt.
  • 50 Realtime-Kurse können bei Depoteröffnung ausgewählt werden, mit jedem Monat und jeder Order kommen 25 bzw. 10 weitere Realtime-Kurse hinzu. Jede nicht im Freibestand verfügbare Realtime-Kursabfrage kostet 0,01 Euro je Abfrage.
  • Über die sog. mobile Webfiliale kann der Wertpapierhandel auch von unterwegs gesteuert werden. Hinter dem Begriff verbirgt sich die für mobile Endgeräte optimierte Webseite des Investment-Dienstleisters.
  • Eine zusätzliche eigene App wird nicht angeboten.
  • Neben regelmäßigen News, sowie verschiedenen Live-Charts gehören auch eine Mustererkennung, Aktienscans und eine Research-Funktion zum Service- und Informationsangebot von Flatex, das Kunden über die browserbasierte Trading-DeskPlattform erreichen können. Zu beachten ist allerdings, dass einige Angebote der Plattform ggf. kostenpflichtig sind.
  • Wer persönlich mit Flatex korrespondieren möchte, kann dies von Montag bis Freitag zwischen 08:00 Uhr und 22:00 Uhr telefonisch oder über das Kontaktformular des Brokes tun.
  • In Social Media ist Flatex auf facebook, Twitter, Google+ und Youtube vertreten.
  • Über die Flatex-Akademie können verschiedene Webinare besucht werden.
  • Für Kunden, die einen „realen“ Kontakt bevorzugen, werden unter der Reihe „Flatex vor Ort“ zudem verschiedene Veranstaltungen angeboten, bei denen Experten des Brokers persönlich angesprochen werden können.

Fazit

  • Günstiger Festpreis für alle Orders
  • Über 40 verschiedene Orderarten verfügbar
  • Präsenzveranstaltungen vor Ort
  • Digitale Flatex Akademie
  • Mäßige Einlagensicherung
  • Einige Informationsangebote kostenpflichtig
GesamtbewertungFlatex
Kosten und Gebühren5 Sterne
Produktauswahl5 Sterne
Sicherheit4 Sterne
Service4 Sterne

 

Letztes Update:

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie. Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen und anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte immer wenn möglich eingeholt werden.

Julia Koch

Seit meinem Studium der BWL interssiere ich mich für die Themen Digitalisierung und Investments und schreibe als freie Autorin unter anderem auf coincierge.de darüber.