Die besten VPN-Anbieter im Vergleich

Dein gesamtes Surf-Verhalten und deine besuchten Webseiten könnten überwacht werden. Denn wer sich im Internet bewegt, der ist über eine einzigartige IP-Adresse erkenn- und rückverfolgbar.

Wer im Internet anonym bleiben möchte, der benötigt darum ein VPN-Service. Damit wird der Datenverkehr mit dem Internet verschlüsselt, die eigene IP-Adresse verschleiert und noch dazu kann man Geofencing umgehen oder günstig online skypen.

Wie ein VPN Service genau funktioniert, worauf du bei der Auswahl eines VPN-Services achten musst und welche besten VPN-Anbieter wir empfehlen, all das erfährst du in diesem Beitrag.

Was ist ein VPN-Anbieter?

Die Abkürzung VPN steht für  Virtual Private Network.  Mittels eines VPN-Servers ist es möglich, ein virtuelles Netzwerk zu simulieren, das als sicherer Kommunikationstunnel zwischen mindestens zwei Geräten agiert. Dabei wird der Datenverkehr durch spezielle Server “geschleift” und verschlüsselt. Somit wird die IP-Adresse des Nutzers verdeckt – besuchte Webseiten erhalten nur die Adresse des VPN-Servers, durch den sich der Webnutzer verbindet.

Ein VPN-Service ist ein spezielles Online-Service, das seinen Nutzern die Verbindung mit VPN-Servern in vielen Ländern der Welt anbietet und dies in der Regel gegen eine (mehr-)monatige oder jährliche Abonnement-Gebühr zugänglich macht.

Beste VPN-Anbieter im Überblick

 CyberGhostVPNNordVPNZenmate
CyberGhost VPN LogoZenmate Logo
Bewertung

4,9/5

4,8/5

4,6/5

Anzahl Server6.1005.2001.504
Länder Standorte615837
Anzahl Geräte765
No-Log-PolicyJaJaJa
Kill-Switch-FunktionJaJaJa
Preise1 Monat €11,99/Monat,
1 Jahr €5,29/Monat,
2 Jahre € 3,29/Monat,
3 Jahre € 2,45/Monat
1 Monat €10,63/Monat,
1 Jahr €6,22/Monat,
2 Jahre €4,44/Monat,
3 Jahre € 3,10/Monat
1 Monat €9,99/Monat,
1 Jahr €4,49/Monat,
3 Jahre € 1,64/Monat

Zu CyberGhostVPN

Zu NordVPN

Zu Zenmate

Warum sollte man einen VPN-Anbieter verwenden?

Die Liste der Gründe für die Nutzung eines VPN-Service ist lang und vielfältig. Die meisten Nutzer werden sich fragen, warum sie nicht bereits seit Jahren auf einen solchen Service gesetzt haben.

Sicherheit in öffentlichen Netzwerken

Verwendet man öffentliche WLAN-Hotspots, etwa im Café, Park, am Flughafen etc., so wird der Datenverkehr meist unverschlüsselt übermittelt. Netzwerkbetreiber oder Hacker können so womöglich deine Zugangsdaten, Passwörter und sonstige übertragene Daten abfragen.

Verbindest du dich allerdings mittels eines VPN-Servers, so wird der Datenverkehr verschlüsselt und öffentliche Netzwerke stellen für dich kein Risiko mehr dar.

Umgehen staatlicher Zensur

In vielen Autokratien wie China, Russland und Ländern wie der Türkei oder Vietnam sind von staatlicher Seite her bestimmte Webseiten wie etwa YouTube, Facebook oder etwa Wikipedia gesperrt. In China setzen Millionen Menschen auf VPNs, um auf Facebook mit Freunden im Westen zu kommunizieren. In der Türkei setzen viele Menschen auf VPNs, um auf Wikipedia oder weitere News-Services zuzugreifen. Weil durch die Verbindung mit dem VPN-Server im Ausland die  Blockaden umgangen  werden können ist der Weg frei für ein blockadenfreies Surfen.

Anonymität

Jeder Online-Nutzer hat eine IP-Adresse, mit der er im Internet von Servern erkannt wird. Sobald du also auf einen Webserver zugreifst, wird deine IP-Adresse protokolliert und dauerhaft geloggt. Anhand der IP-Adresse kann auf deinen Webprovider, denen Aufenthaltsort und über den Provider auch auf deine Identität geschlossen werden. Polizeiliche Behörden verwenden Logs von IP-Adressen, um illegale Datei-Downloads, Urheberrechtsverstöße oder ähnliches aufzudecken.

Warum auch immer – mit VPN Services surfst du anonym im Web. Dritte sehen nur die Adresse dieses VPN, deine echte IP-Adresse bleibt verborgen. Dadurch wird auch verhindert, dass die Browser-Historie, also die Liste deiner besuchten Webseiten, auf dich rückverfolgt werden kann.

Umgehen von Geo-Blocking

Viele Online-Services versehen den Zugriff zu ihren Leistungen mit einem sogenannten Geo-Blocking, worunter die Beschränkung des Zugangs auf IP-Adressen aus bestimmten Ländern zu verstehen ist. Vor allem Streaming-Services wie Netflix und Hulu, aber auch manche YouTube-Kanäle sind dafür bekannt. Tja, eine VPN-Anbieter hilft dir, Geo-Blocking zu umgehen. Du kannst deine Netflix-Serien etc. also auch auf Urlaub oder Reisen im Ausland uneingeschränkt genießen.

Günstiger Shoppen

Ein weiterer toller Umstand ist, dass man bei diversen Shopping-Webseiten oder etwa bei vielen Airlines günstiger kaufen kann, wenn man sich durch einen VPN-Server eines bestimmten Landes verbindet. Das liegt einfach daran, dass viele Anbieter ihre Preisdiskriminierung anhand von Wohnländern der Kunden durchführen.

Zwar muss man hier vielleicht ein wenig testen, um die günstigsten VPN-Server Bedingungen zu finden, aber Ersparnisse von 15% und mehr sind keine Seltenheit bei Hotel- oder Flugbuchungen.

Damit hat sich ein VPN-Service  recht bald mehrfach amortisiert. 

Die wichtigsten Eigenschaften von VPN-Services:

Die Kernfunktionalität ist die Erstellung eines Virtual Private Network durch die Verbindung mit einem VPN-Server. Alle VPN-Services bieten diese verschlüsselte Verbindung mit dem Internet, doch wichtige Zusatzfunktionen bzw. Vergleichsmerkmale sind die folgenden:

P2P/Torrent/Tor-Server-KompatibilitätVerschlüsselungProtokolleKill-Switch

P2P/Torrent/Tor-Server-Kompatibilität

Vielen Nutzern von VPN-Services ist die Verbergung der eigenen IP-Adresse während der Nutzung von Peer-to-Peer-Plattformen wie Torrent-Services oder auch über das Tor-Protokoll zugänglichen Plattformen wichtig. Nicht alle, aber die besten VPN-Services unterstützen diese Protokolle.

Verschlüsselung

Es gibt unterschiedlich strenge Standards, nach denen die Internetverbindung verschlüsselt werden kann. Standard ist AES-128, noch mehr Sicherheit bietet allerdings AES-256.

Protokolle

Es gibt mehrere Protokolle, über die eine VPN-Verbindung erfolgen kann, Flexibilität in deren Auswahl kann bei der Nutzung bestimmter Online-Services wertvoll sein. Gängig sind die Standards OpenVPN/TCP, OpenVPN/UDP, IKEv2 und L2TP sowie IPSec.

Kill-Switch

Manchmal reißt die Verbindung zum VPN-Server ab, wenn das passiert wäre man wieder ungeschützt – ohne Filterung der IP-Adresse und Verschlüsselung des Datenverkehrs – im Internet unterwegs. Ein automatischer Kill Switch sorgt dafür, dass bei Verbindungsverlust kein Internet mehr verwendet werden kann – nur sicheres, anonymes Surfen ist erlaubt! Der Kill Switch “killt” die Internetverbindung bei Verlust der Verbindung mit dem DNS-Server.

So erkennst du die besten VPN-Anbieter

Die Anzahl der VPN-Anbieter ist groß und nicht immer leicht zu durchblicken. Eine Analyse der unterschiedlichen Anbieter kann rasch helfen, wenn man nicht weiß, anhand welcher Kriterien man die Anbieter vergleichen kann und soll. Bei der Auswahl eines VPN-Anbieters solltest du primär auf diese Kriterien achten:

  • Mobile Support: Der gewählte VPN-Anbieter sollte sowohl Desktop als auch mobile Geräte unterstützen. Für Android oder iOS sollte eine App verfügbar sein, die mit einmal tippen sich mit dem VPN-Server verbindet.
  • Anzahl an Geräten: Im Zusammenhang mit dem vorherigen Punkt ist wichtig, dass du dein Konto beim VPN-Anbieter mit mehreren Geräten verbinden kannst. Umso mehr, desto besser – mindestens 3 sind erforderlich – Desktop-PC, Smartphone und Tablet bzw. Home-PC.
  • Anzahl und Länder der Server: Wenn du dich in die VPN App bzw. Software einloggst, kannst du aus einer Liste von Servern auswählen, mit dem du dich dann in wenigen Sekunden verbindest.  Umso mehr Server, umso besser.  Wichtiger noch kann sein, wie viele und in welchen Abständen diese Server stehen. Manchmal will man selbst den Server eines bestimmten Landes verwenden, um bestimmte Services zu nutzen oder beim Shoppen Geld sparen zu können. Vor dem Kauf lohnt ein Blick auf die Liste von VPN-Servern und Ländern, in welchen diese sind.
  • Streaming-Kompatibilität: Leider kann man Streaming-Services nicht mit allen VPN-Anbietern nutzen. Einige VPN-Services haben sich aufgrund der großen Datenvolumina, die das Streaming verursacht, entschieden, diese Services auszuschließen. Wenn du auch im Ausland dein Hulu-, Netflix- oder sonstiges Streaming-Konto nutzen möchtest, musst du diesen Faktor unbedingt berücksichtigen.
  • Geschwindigkeit: Weil deine VPN-Verbindung nun durch einen VPN-Server geschleift wird, ist deine Surfgeschwindigkeit auf den Downloadspeed des VPN-Servers begrenzt, nicht mehr auf den Webprovider. Unterschiedliche VPN-Services bieten verschieden schnelle VPN-Server, machen VPN-Server eines Anbieters sind schneller als andere. Ein exzellentes VPN-Service wird dir die Geschwindigkeit des Servers vielleicht sogar anzeigen, im Zweifelsfalle kannst du sie mit einem Speed-Test ermitteln.
  • Zuverlässigkeit: Manch ein VPN-Anbieter ist nicht besonders zuverlässig, was sich vor allem in schwankendem Download-Speed und häufigem Abbruch der Internetverbindung zeigen kann. Ein zuverlässiger Anbieter ist wichtig, um sich nicht permanent neu einwählen zu müssen.
  • Datenschutz: Ein oft übersehener Punkt ist die Frage, wie ein VPN-Anbieter mit deinen Daten umgeht. Nachdem der Zweck eines solchen Services absolute Anonymität ist, sollte ein solcher Anbieter  keinerlei Aufzeichnungen bzw. Logs  deiner besuchten Webseiten, deiner IP-Adresse oder VPN-Queries machen. Leider ist dies allerdings bei manchen Anbietern der Fall, weil sie solche Daten in anonymisierter Form speichern und womöglich auswerten. Wirf einen Blick auf die Datenschutzerklärung und, falls vorhanden, auf die Protokollierungs-Richtlinie deines gewünschten Anbieters.
  • Preis-Leistungs-Verhältnis: Bei den Anbietern zeigen sich unterschiedliche Segmente: hohe Preise bei schnelleren Servern oder größerer Auswahl und Funktionalität. Je nach deinen Anforderungen kann ein anderer bester VPN-Anbieter ermittelt werden.

Die besten VPN-Anbieter im Detail

Platz 1: CyberGhost VPN

Aus Rumänien stammt der VPN-Anbieter CyberGhost, der für Windows, MacOS, Android und iOS erhältlich ist. Streaming-Services werden unterstützt, für Torrenting besteht eine eigene Serverauswahl. Man kann aus  6100 Servern in 91 Ländern  wählen. Die Ping-Zeit wird in Millisekunden angezeigt und gibt Aufschluss über die schnellsten Server. Handhabung der Software ist einfach, die mobile App leider etwas funktionseingeschränkt.

CyberGhost unterstützt die Protokolle L2TP, IPSec, OpenVPN und PPTP. Ein CyberGhost-Konto kann für 7 Geräte verwendet werden. Browser-Plugins für Chrome und Firefox sind verfügbar. Eine strikte No-Log-Richtlinie sichert absolute Privatsphäre zu, die im Transparenzbericht hervorgehoben wird.

Für uns ist CyberGhost somit der klare Testsieger und empfohlener VPN-Anbieter.

Preislich ist CyberGhost im Mittelfeld – Abos sind für 1 Monat, 1 Jahr, 2 Jahre oder 3 Jahre verfügbar. Die Preise pro Monat lauten bei:

  • 1 Monat €11,99/Monat,
  • 1 Jahr €5,29/Monat,
  • 2 Jahren € 3,29/Monat,
  • 3 Jahren € 2,45/Monat.

Platz 2: NordVPN

NordVPN ist der womöglich bekannteste VPN-Anbieter und hat seinen Sitz in Panama. Mit dem Slogan „The Internet with no borders“ bedient NordVPN eine weltweite Kundschaft und ist sowohl für Desktop-Geräte für Windows, Linux und MacOS als auch für mobile Geräte mit iOS und Android verfügbar. NordVPN bietet unglaubliche 5200 Server in 58 Ländern: Nord- und Südamerika, Europa, Asien und Australien sowie ein paar Server in Afrika.

Die  strikte No-Log-Policy  bedeutet, dass keine Logs von Nutzeraktivitäten erstellt werden. Streaming-Services werden unterstützt, ein Konto kann für bis zu 6 Geräte genutzt werden.

Der integrierte Kill- Switch kippt die Verbindung bei Server-Problemen, sodass kein Internetzugriff ohne VPN-Service passieren kann. Verschlüsselung erfolgt nach AES-256, unterstützte Protokolle sind IKEv2, IPSec und OpenVPN.

Es gibt 4 unterschiedliche Abrechnungszeiträume: 1 Monat, 1 Jahr, 2 Jahre und 3 Jahre. Die Kosten bei monatlicher Zahlung sind:

  • € 10,63/Monat,
  • bei jährlicher Zahlung € 6,22/Monat,
  • 2-jährig €4,44/Monat und
  • bei 3-Jahres-Plan nur mehr €3,10/Monat.

Platz 3: Zenmate

Zenmate ist ein deutscher VPN-Anbieter, der Lösungen für Windows, macOS, Linux, iOS und Android anbietet. Streaming-Anbieter werden unterstützt, Browser-Plugins können für Chrome und Firefox installiert werden. Die Auswahl beschränkt sich hier aktuell auf 1504 Server in 37 Ländern. Ein Zenmate-Konto kann für  bis zu 5 Geräte  verwendet werden.

Auch für P2P-Services und Torrent-Protokoll kann man Zenmate verwenden. Die Mobile App verzichtet allerdings auf einige wichtige Funktionen. Als Protokolle werden OpenVPN, UDP, sowie IKEv2 und L2TP unterstützt, eine strikte No-Log-Policy gilt. Ein Manko: bei der Geschwindigkeit schwächelt Zenmate in vielen Testberichten.

Preislich ist Zenmate hingegen einer der günstigsten Anbieter, folgende Abrechnungszeiträume stehen zur Auswahl:

  • 1 Monat um €9,99/Monat,
  • 1 Jahr um €4,49/Monat,
  • 3 Jahre um €1,64/Monat.

PrivateVPN

PrivateVPN ist ein interessanter VPN-Anbieter aus Schweden. Er unterstützt Desktop-Geräte (Windows, Mac) ebenso wie iOS und Android-Geräte. Die Bedienung der App ist sehr einfach und intuitiv. Einfach App öffnen, gewünschten VPN-Server auswählen und „Jetzt verbinden“ bzw. das On-Zeichen tippen. In den VPN-Einstellungen kannst du zwischen IKEv2, IPSec und den OpenVPN Varianten UDP+1194 und TCP+443 wählen.

Besonders spannend ist die „Stealth-VPN“ Option, mit der VPN-Blockaden und DPI-Firewalls in Ländern wie China, Ägypten und dem Nahen Osten umgangen werden können. PrivateVPN bietet eine Auswahl von 85 VPN-Servern in 61 Ländern, vor allem Europa und Asien sowie USA und Lateinamerika. Ein automatischer Kill-Switch kann aktiviert werden.

Was uns besonders gefällt ist die Ordnung der VPN-Services nach Streaming-Diensten – damit ist auch klar, Streaming wird unterstützt. Das Unternehmen äußert sich klar dazu, niemals Logs der Aktivitäten seiner Kunden zu erstellen.

Zum Preis: 3 Abomodelle sind möglich: 1 Monat, 3 Monate (Quartal) oder 12 Monate als Abrechnungszeitraum.

  • 1 Monat kostet $ 7,67,
  • 3 Monate kosten $ 14,64 ($ 4,88/Monat) und
  • 12 Monate $ 49,68 ($ 4,14/Monat)

ExpressVPN

ExpressVPN ist ein internationaler VPN-Anbieter, der für hohe Preise und beste Geschwindigkeit bekannt ist – das verspricht schon der Name. Alle gängigen Betriebssysteme – macOS, Windows sowie Android und iOS werden unterstützt. Die Bedienung der Software ist einfach, Server können nach Ländern ausgewählt werden. Streaming-Services wie Netflix und Hulu können per ExpressVPN ohne Geoblocking genossen werden.

Der Kill Switch heißt hier “Network-Lock” und funktioniert zuverlässig. ExpressVPN ist bei der Geschwindigkeit vielfacher Testsieger, die Serviceauswahl mit 160 Standorten in 94 Ländern besonders groß. Bei den Protokollen werden UDP, TCP, L2TP und PPTP unterstützt, die AES-256-Verschlüsselung wird verwendet. Leider bietet ExpressVPN keine Multi-Hop-Funktion. ExpressVPN brüstet sich mit einer 100% No-Log-Policy, deine Privatspähre ist geschützt.

Beim Preis ist ExpressVPN klar im Premium-Segment angesiedelt. Die Preise pro Monat je nach Abo-Modell lauten:

  • 1 Monat $ 12,95/Monat,
  • 6 Monate $ 9,99/Monat,
  • 1 Jahr $ 8,32/Monat.

Surfshark

Surfshark ist noch ein Newcomer unter den VPN-Services, hat allerdings viel Potenzial. Für Linux, Windows und macOS sowie iOS und Android verfügbar oder Plugin für Chrome und Firefox ist Einsatzvielfalt gewährleistet.

Die Auswahl an Servern ist leider auf die USA, GB und einige 30-tägige uneingeschränkte kostenlose Testversion sowie die Möglichkeit, den VPN-Service auf unbegrenzt vielen Geräten gleichzeitig zu verwenden. Ein erwarteter Kill Switch ist ebenfalls integriert. Man erklärt ausdrücklich, keine Logs von Kundenaktivitäten anzulegen.

Sehr positiv: Surfshark bietet Multihop-Funktion, automatischen Kill Switch, die starke AES-256-Verschlüsselung und unterstützt die Protokolle IKEv2, OpenVPN/UDP, OpenVPN/TCP, leider nicht IPSec.

Preislich ist Surfshark im Mittelfeld angesiedelt, folgende effektive Monatskosten entstehen je nach Länge des Abonnements:

  • 1 Monat € 9,89/Monat,
  • 12 Monate € 4,99/Monat,
  • 2 Jahre € 1,79/Monat.

ProtonVPN

ProtonVPN ist ein Schweizer VPN-Service und zählt ebenfalls zu den besten VPN-Anbietern. Das VPN-Service kann für Windows, macOS, Linux, iOS und Android verwendet werden. Als Nutzer kann man sich über einen von 632 VPN-Servern in 44 Ländern geschützt in das Internet verbinden. Nicht nur gibt es eine kostenlose Version von ProtonVPN (einzige Einschränkung ist eine Drosselung des Download-Speeds), erworbene Abos bieten eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.

Sichere Verschlüsselung ist durch AES-256 gewährleistet, nur die sicheren Protokolle IKEv2/IPSec und OpenVPN werden genützt. Der Funktionsumfang umfasst auch den Schutz von DNS-Queries, einen automatischen Kill Switch, P2P/Tor/Torrent-Support, eine No-Log-Policy garantiert absolute Privatsphäre der Nutzer. Die One-Klick-Multi-Hop-Funktion ermöglicht Verbindung mittels 2 VPN-Servern für maximale Verschlüsselung.

Die Preismodelle sind hier etwas komplexer, weil sowohl noch Abo-Dauer als auch Funktionsumfang differenziert werden kann. Wir wollen die grundlegende Variante “Plus” vergleichen, die dem Angebot anderer VPN-Anbieter entspricht. Folgende Preise pro Monat ergeben sich bei jeweiliger Abodauer:

  • 1 Monat €10/Monat,
  • 1 Jahr € 8/Monat,
  • 2 Jahre €6,63/Monat.

Hotspot Shield VPN

Hotspot Shield VPN behauptet von sich stolz, mit mehr als 650 Millionen Downloads der weltweit beliebteste VPN-Anbieter überhaupt zu sein. Der Service ist mit eigener Software für Windows, Linux und macOS, mit speziellen Apps auch für iOS und Android verfügbar. Die Serverauswahl ist mit mehr als 2.500 Servern in über 25 Ländern ganz passabel.

Gut gefällt uns auch die Bedienung der Software, die VPN-Server werden alphabetisch nach Länderd geordnet. Auch top ist, dass die Verbindung zur Gänze mit dem AES-256-Standard verschlüsselt wird.

Zwar ist auch eine kostenlose Variante von Hotspot Shield VPN verfügbar, wegen der Einschränkungen empfehlen wir aber den kostenpflichtigen Service. Hotspot Shield VPN kann für Streaming verwendet werden. Hotspot Shield VPN unterstützt auch P2P/Torrent, man unterstützt nur das moderne Hydra-Protokoll, nicht PPTP, OpenVPN, IPSec oder L2TP. Man verpflichtet sich zu einer strikten No-Log-Policy, macht also keine Aufzeichnungen von Kundenaktivitäten.

Die Preise sind je nach Abo-Dauer sehr unterschiedlich:

  • Bei monatlicher Zahlung zahlst du € 15,99/Monat,
  • halbjährlicher Zahlung €10,99/Monat,
  • bei jährlicher Zahlung €6,99/Monat und
  • bei 3-Jahres-Plan musst du €3,99/Monat kalkulieren.

HideMyAss Pro VPN

HideMyAss Pro VPN bietet neben einem klingenden Namen auch jede Menge Funktionen, die man von einem guten VPN-Anbieter auch erwartet. Die Auswahl an Servern ist mit 760 zwar kleiner als bei Konkurrenzanbietern, dafür sind diese über 190 verschiedene Länder verteilt. Software- bzw. App-Programme stehen für Windows, Linux, macOS und Mobilgeräte mit iOS und Android zur Verfügung. Du kannst entweder OpenVPN (TCP/UDP) oder das L2TP-Protokoll verwenden.

Praktisch: ein automatischer Server-Wechsel in bestimmtem Minuten-Intervall kann eingestellt werden. Ein intelligenter Kill Switch verhindert Datenlecks. HideMyAss sichert zu, eine strikte No-Log-Policy einzuhalten.

Auch gut: HideMyAss Pro VPN kann sowohl für P2P, Torrent und Streaming-Services verwendet werden. Leider ist keine Multihop-Funktion integriert.

  • Preislich muss man im Jahresabo €4,99/Monat zahlen, allerdings kann man innerhalb des ersten Monats kostenlos kündigen und erhält in diesem Falle sein Geld zurück.
  • Alternative Preise bei monatlicher Zahlung €8,99/Monat und
  • bei 3-Jahres-Plan €2,99/Monat.

Fazit

Bei der Auswahl der besten VPN-Anbieter zeigt sich, dass die meisten einen recht ähnlichen Funktionsumfang bieten, die  Preise können allerdings variieren

  • Wer mehr zahlt, der kann auch mit höherer Geschwindigkeit herunterladen und von einer größeren Auswahl an Servern in Ländern weltweit profitieren.
  • Wem Geschwindigkeit beim Surfen weniger wichtig ist, der kann auch auf einen günstigeren Anbieter setzen.

Ohne Kill-Switch besteht die Gefahr, bei Verbindungsverlust ungeschützt im Netz zu surfen. Streaming und Peer-to-Peer-Services werden von allen unseren aufgelisteten besten VPN-Anbietern unterstützt. Netflix, Hulu und Co. können also ohne Geoblocking genossen werden.

VPN-Anbieter sind ein absolutes Muss für anonymes Surfen im Internet – ohne VPN-Verbindung ist die eigene IP-Adresse stets publik, in öffentlichen Netzwerken können sensible Daten gestohlen werden.

In unserem Überblick guter VPN-Anbieter hat sich CyberGhostVPN als bester VPN-Anbieter durchgesetzt.

Bester VPN AnbieterSicher surfen & streamen 
CyberGhostVPN logo
  • Enorme Anzahl an Servern in über 90 Ländern
  • Extrem hohe Sicherheitsstandards auf Militär-Niveau
  • Unbegrenzte Datenmenge auf bis zu 7 Geräten gleichzeitig
  • Intuitive Benutzeroberfläche auf Desktop und Mobil

Zu CyberGhost VPN

VPN-Anbieter: FAQ

💡 Was ist VPN?

VPN steht für Virtual Private Network. Über eine VPN-Verbindung kann man sich anonym im Netz bewegen.

💡 Was ist ein VPN-Anbieter?

Ein VPN-Anbieter ist ein Unternehmen, welches die Verschlüsselung der Internetverbindung ermöglicht, sodass man anonym im Netz surfen kann.

💡 Wie funktioniert VPN?

Durch die Nutzung von VPN kann die Internetverbindung eines Nutzers verschlüsselt werden. Dadurch können staatliche Organisationen oder Hacker das Surf-Verhalten des Nutzers nicht nachvollziehen.

💡 Welche VPN-Anbieter gibt es?

Es gibt zahlreiche VPN Anbieter: CyberGhost VPN, NordVPN, Zenmate, PrivateVPN, ExpressVPN, Surfshark, ProtonVPN, Hotspot Shield VPN, HideMyAss Pro VPN usw.

 

Letztes Update:

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Christian Brandstötter

MMSc. Christian ist Anfang 2015 auf das Thema Kryptowährungen gestoßen und beschäftigt sich als Autor und Enthusiast seither intensiv mit den Themen Kryptowährungen, Blockchain und STOs.