Bitcoin (BTC) und die Märkte für Kryptowährungen sehen sich unter Druck wie seit Monaten nicht. Alles nur vorübergehend, glaubt Coinbase-Chef Brian Armstrong – und sagt bei Bitcoin bis 2030 einen Anstieg auf 1 Million US-Dollar voraus. Lediglich eine bestimmte Gefahr gelte es zu neutralisieren. Kommt das 10x bei BTC?
Bitcoin: Prognose von Brian Armstrong sagt 10x bis 2030 voraus
-6,75 Prozent bei Bitcoin, -9,4 Prozent bei Ethereum – noch heftiger ziehen sich aktuell nur Ripples XRP (XRP, -10,52 Prozent), Solana (SOL, -8,94 Prozent) und Cardano (ADA, -12,21 Prozent) zurück. Noch hält die Unterstützung allerdings: BTC notiert gegenwärtig nach einem minimalen Tagesverlust von -0,13 Prozent bei 113.727 US-Dollar und damit rund -9 Prozent unter dem Allzeithoch von 124.457 US-Dollar, das gerade erst vor sieben Tagen markiert wurde.
Die Korrektur lässt viele Käufer zweifeln: Erleben wir gerade den Anfang vom Ende des Bullruns? Ist die Luft jetzt raus bei BTC und Co. für 2025? Sollte man verkaufen, um seine Verluste zu begrenzen? Immerhin: Es zeichnet sich hier und da bereits eine Erholung ab. So konnte Ethereum hat in den letzten 24 Stunden fast +2 Prozent zulegen, während sich der Gesamtmarkt mit +0,48 Prozent ebenfalls stabilisiert.
Inmitten der wechselhaften Aussichten äußert sich Krypto-VIP Brian Armstrong extra-bullish: Insbesondere Bitcoin bescheinigt der Gründer der führenden US-Kryptobörse Coinbase eine goldene Zukunft – und das aus vielen verschiedenen Gründen. Auch das Preisziel des Multi-Miliardärs (geschätztes Vermögen: 12,7 Milliarden US-Dollar) hat es in sich: Der Amerikaner sagt in seiner Prognose einen Bitcoin Kurs von 1 Million US-Dollar voraus – und das schon in den nächsten fünf Jahren! Armstrong auf X:
„Ich denke, wir sehen $1 Million pro Bitcoin bis 2030.“
I think we'll see $1M per bitcoin by 2030.
Regulatory clarity is finally emerging, the US government is keeping a BTC reserve, there's a growing interest for crypto ETFs, among many other factors.
(Not financial advice of course, it's impossible to guarantee) pic.twitter.com/w5EfcYFvVp
— Brian Armstrong (@brian_armstrong) August 20, 2025
Kann Bitcoin Gold überholen?
Armstrongs Bitcoin Kurs Prognose basiert auf insbesondere einer Annahme: dass Bitcoin zum digitalen Goldersatz wird und sogar den Goldmarkt überholen könnte. Der weist derzeit eine Marktkapitalisierung von etwa 20 Billionen US-Dollar auf – es gibt also reichlich Kapital abzuzwacken. Armstrong betont allerdings: Bitcoin werde bereits als „Store of Value“ wahrgenommen – und auch institutionelle Investoren würden noch mehr Bitcoin kaufen, sobald mehr regulatorische Klarheit herrscht.
Kurze Übersicht: Derzeit halten Großanleger bereits etwa 1 Prozent ihres Portfolios in Bitcoin. Armstrong sieht jedoch Potenzial für einen Anstieg auf 5 bis 10 Prozent. Wie man es dreht und wendet: Eine derartige Kapitalflut wird den Bitcoin-Kurs massiv antreiben. Gleichzeitig hebt Armstrong die Rolle von Stablecoins hervor: Die würden schnelle und günstige globale Zahlungen ermöglichen und dadurch auch die Verbreitung und Nutzung von Bitcoin weiter fördern. Noch gelten Stablecoins für die Mehrheit der Anleger zwar noch als „Exoten-Kryptos“. Neue US-Krypto-Gesetze wie der GENIUS Act könnten das Vertrauen in Stablecoins allerdings stärken und Bitcoin als Teil eines breiteren Ökosystems positionieren, so Armstrong.
Was wird 1 Bitcoin 2030 wert sein?
Der Prognose zufolge 1 Million US-Dollar. Wer jetzt Bitcoin oder Kryptowährungen kaufen möchte, findet in Armstrongs Vorhersage Unterstützung. Seine Bitcoin Kurs Prognose ist zwar ambitioniert, aber keineswegs unrealistisch. Armstrong hat als Chef von einer der größten Kryptobörsen der Welt präzise Einblicke in Bedarf und Nachfrage von Großanlegern – seine Prognose spiegelt folglich den wachsenden institutionellen Appetit wider. Auch Risiken wie Regierungsinterventionen oder technische Schwachstellen seien mittlerweile geringer, glaubt Armstrong. Dennoch bleibt laut Armstrong eine Gefahr bestehen: die Bedrohung durch Quantencomputer.
Quantencomputer könnten aktuelle Kryptographie-Algorithmen theoretisch knacken – einschließlich der elliptischen Kurven, auf denen Bitcoin basiert. Armstrong fordert daher, man solle Bitcoin upgraden, um ihn vor Angriffen durch Quantencomputer zu schützen:
„Wir müssen sicherstellen, dass wir [Bitcoin] auf Post-Quanten-Kryptografie umstellen.“
Analysten warnen nämlich: Die potenzielle Schwachstelle könnte Hackern Tür und Tor öffnen und dadurch den Bitcoin-Kurs langfristig stark beeinträchtigen – falls nicht rechtzeitig gehandelt wird. Immerhin: Bitcoin-Entwickler arbeiten bereits an Lösungen, sodass eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür besteht, dass BTC bis 2030 Quantensicherheit erlangt.
Zuletzt aktualisiert am 21. August 2025




Fragen und Antworten
Sie haben eine Frage? Unser Experten-Panel beantwortet gerne Ihre Fragen.