Die Anlageformen mit den höchsten Zinsen: Worauf man achten muss

Die Anlageformen mit den höchsten Zinsen: Worauf man achten muss
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Eine Geldanlage zu finden, für die es hohe Zinsen gibt, scheint in der aktuellen Niedrigzinsphase für Anleger ein unerfüllter Traum zu bleiben. Denn Anlageformen wie beispielsweise Tagesgeld bringen schon seit Jahren kaum noch eine nennenswerte Rendite ein. Für Anleger, die ihr Geld clever investieren, gibt es sehr wohl noch Möglichkeiten, wie sie die Inflationsrate schlagen können.

Zwar legen die Bürger in Deutschland gern Geld auf die hohe Kante. Allerdings scheinen sie keinen besonders großen Wert auf lukrative Anlageformen, die ertragsstark sind, zu legen. Denn laut einer Umfrage, die das Marktforschungsinstitut Toluna für die Comdirect Bank durchgeführt hat, legen mehr als die Hälfte der Sparer ihr Geld auf das Girokonto oder zahlen es in ein Sparbuch ein. Jeweils rund ein Drittel besitzt ein Tagesgeldkonto oder bewahrt das Bargeld schlicht und ergreifend zu Hause auf. Allerdings gibt es dafür keine allzu hohen Zinsen, viele Banken zahlen für Tagesgeld beispielsweise gar keine Zinsen mehr.

Sparen lohnt sich trotzdem

Warum Zentralbanken den BTC fürchten -Dennoch raten Experten nicht vom Sparen ab, weil die Sparer im Laufe der Zeit doch stattliche Summen ansparen können. Sobald sie einen größeren Betrag angespart haben, können sie sich nach einem guten Angebot umsehen. Beispielsweise gibt es Festgeldanlagen, bei welchen die Sparer  bis zu 1,26 Prozent Zinsen  erhalten können, bei einer Laufzeit von drei Jahren ist sogar ein Zinssatz von bis zu 1,70 Prozent möglich. In diesem Fall erhalten die Sparer für einen Anlagebetrag von 10.000 Euro am Ende der Laufzeit immerhin Zinsen in Höhe von 519 Euro.

Diese Angebote haben allerdings einen Nachteil: Diese werden häufig von ausländischen Banken, etwa aus Rumänien oder Bulgarien gemacht, was nach Meinung der Stiftung Warentest nicht unbedingt empfehlenswert ist.

Der Grund: Die Verbraucherschützer schätzen die Sicherheitseinrichtungen für zu wenig stabil ein, um die Kunden nach einer Bankpleite rasch entschädigen zu können.

Für sicherer halten die Verbraucherschützer Banken aus:

  • Deutschland,
  • Österreich,
  • Belgien,
  • Großbritannien,
  • Schweden oder
  • Frankreich.

Bei diesen Banken gibt es für Festgeld, das für ein Jahr angelegt wird, Zinsen in Höhe von bis zu 1,00 Prozent, wird das Festgeld für drei Jahre angelegt, liegt der Zinssatz bei bis zu 1,35 Prozent, bei einem Anlagezeitraum von fünf Jahren bei  bis zu 1,80 Prozent Allerdings ist ein derartig langer Anlagehorizont mit Vorsicht zu genießen, weil das Zinsniveau zwischenzeitlich wieder ansteigen könnte.

Die Kombination aus Festgeld und Aktie

Will ein Sparer sein Geld hochverzinst anlegen, muss er naturgemäß auch ein höheres Risiko in Kauf nehmen.

Eine Möglichkeit, sein Geld ertragreich anzulegen, sind Aktien von Unternehmen, die eine Dividende ausschütten. So hatten die börsennotierten Unternehmen in Deutschland 2017 insgesamt Dividenden in Höhe von etwa 46 Milliarden Euro ausgeschüttet, rund 32 Milliarden Euro stammten von den 30 Unternehmen, die im DAX notiert sind.

Im Schnitt eine Dividendenrendite in Höhe von  2,5 Prozent,  was deutlich mehr ist, als Banken an Zinsen anbieten, gab es bei den Unternehmen die in folgenden Indizes notiert sind:

  • DAX,
  • TecDAX,
  • SDAX und
  • MDAX.

Tipp: Damit die zu erwartende Rendite und das Risiko in einem ausgewogenen Verhältnis stehen, empfiehlt sich ein Anlagemix aus Zinsanlagen und Aktien.

Anleger, die keine oder nur wenig Erfahrung mit dem Handel an der Börse haben, können trotzdem von der höheren Rendite profitieren, indem sie in börsengehandelte Indexfonds investieren, die einen Börsenindex nachbilden.

Verteilen die Anleger ihr Geld richtig, bleibt ihr eingesetztes Kapital sogar erhalten, wenn die Börsenkurse fallen. Legt ein Anleger sein Kapital beispielsweise für eine Laufzeit von zehn Jahren zu einem Zinssatz von 1,75 Prozent in Festgeld an, sollte der Aktienanteil idealerweise bei 15,9 Prozent liegen. Denn dadurch könnte über die Festgeldzinsen sogar ein Totalausfall der Aktien ausgeglichen werden, was bei Indexfonds, die weltweit ausgerichtet sind, aber eher unwahrscheinlich ist.

Wie kauft man Aktien am sichersten?

etoro LogoFür Tages- oder auch Festgeldkonten gibt es viele bekannte Anbieter auf dem Markt. Aber wie kommt man am besten an Aktien oder Aktienfonts? Eine der beliebtesten Anlaufstellen dafür ist eToro. Hierbei handelt es sich um eine staatlich regulierte Börse, die besonders für Anfänger gut geeignet ist. Die Plattform ist übersichtlich und intuitiv aufgebaut, es gibt zahlreiche Hilfestellungen und eine Vielzahl an Einzahlungsmöglichkeiten. Außerdem kann der Nutzer hier mit einer Vielzahl an Produkten handeln, wie eben Aktien, Rohstoffe, Kryptowährungen oder auch Devisen.

Die Registrierung bei eToro ist kostenlos und dauert nur wenige Minuten:

Schritt 1: Die Anmeldung

Um sich anzumelden, muss im ersten Schritt die Anmeldemaske auf der Webseite von eToro ausgefüllt werden. Dafür werden lediglich Vorname, Nachname, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Passwort benötigt. Im Anschluss wird eine E-Mail verschickt, die einen Link zum Bestätigen enhält.

Nun hat man auch schon Zugriff auf die Trading Plattform und kann sich in aller Ruhe umsehen.

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Schritt 2: Die Einzahlung

Um mit dem Handel beginnen zu können, muss als erstes Geld auf das Handelskonto eingezahlt werden. Je nach gewählter Zahlungsmethode gibt es hierbei einen Mindestbetrag, der in der Regel bei 200 Euro liegt. Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung:

  • Banküberweisung
  • Kreditkarte
  • Neteller
  • Skrill
  • PayPal
  • Webmoney

Wer mehr als 2.000 Euro investieren möchte, der muss sein Konto zudem mit weiteren Dokumenten, wie z.B. einem Personalausweis, verifizieren.

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Schritt 3: Das Trading

Sobald die Einzahlung bei eToro eingetroffen und das Handelskonto somit aufgeladen ist, kann das Trading beginnen. Neben dem Kauf und Verkauf von Aktien und Aktienfonds, kann der User auch noch weitere Produkte nutzen.

Wer ganz neu in der Branche ist, sollte zuerst den Handel in der Demoversion üben. Dabei kann man die Funktionsweise besser kennen lernen und diverse Handelstrategien testen, bevor im Live Konto mit richtigem Geld gehandelt wird.

76% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Die wichtigsten Grundregeln für die Geldanlage

Sparer, die ihr Geld möglichst erfolgreich anlegen möchten, sollten einige Grundregeln beachten. Das sind die wichtigsten:

Bestehende Schulden begleichen

Die beste Möglichkeit, sein Geld anzulegen, besteht darin, bestehende Schulden zurückzuzahlen.

Das hat einen guten Grund: Denn die Zinsen für einen Kredit sind in aller Regel erheblich höher als die Rendite, die sie auf eine Geldanlage erwarten können.

Anleger sollten also zunächst einmal überprüfen, ob es ihnen möglich ist:

  • einen Dispokredit auszugleichen,
  • einen alten Kredit abzulösen oder
  • Sondertilgungen für Baufinanzierungen vorzunehmen.

Individuelle Situation betrachten

Es macht nur wenig Sinn, wenn lediglich ein gewisser Anlagebetrag betrachtet wird, vielmehr sollten Sparer ihr gesamtes Vermögen im Blick haben. Welche Form der Geldanlage im individuellen Fall die beste Lösung ist, hängt nämlich erheblich von den persönlichen Vermögensverhältnissen ab.

  • Wer bereits einen größeren Betrag in sichere Formen der Anlage, etwa die Riester-Rente oder Tagesgeld, investiert hat, kann es sich durchaus leisten, einen großen Teil des zur Verfügung stehenden Geldes in riskantere Anlageformen wie Aktien zu investieren.
  • Wer dagegen nur kleinere Summen in sichere Anlageformen investiert hat, sollte kein zu hohes Risiko eingehen.

Wichtig ist im Hinblick auf die Geldanlage auch das Arbeitsverhältnis und die Höhe des Gehaltes. So kann etwa ein Beamter höhere Risiken in Kauf nehmen, als ein Freiberufler oder ein Selbstständiger, der nicht sicher kalkulieren kann, wie es um die künftige Auftragslage bestellt ist.

Langfristig investieren

Zwar lassen sich mit Aktien deutlich bessere Renditen erreichen als etwa mit Tages- oder Festgeld. Für den höheren Ertrag müssen die Anleger aber auch ein  deutlich größeres Risiko   in Kauf nehmen, weil es an den Börsen zwischenzeitlich auch zu Kursverlusten kommen kann.

Tipp: Schwankungen lassen sich jedoch durch einen langen Anlagehorizont ausgleichen.

Wer zum Beispiel bei einem zu hohen Kurs in Aktien einsteigt und panisch wieder aussteigt, wenn das Unternehmen in einer Krise steckt, kann dadurch einen Großteil seines Vermögens verlieren, was es in jedem Fall zu vermeiden gilt. Bezüglich der Geldanlage empfiehlt sich also ein möglichst langer Atem. Auf dem Aktienmarkt werden nämlich selbst schwere Rückschläge in aller Regel im Lauf der Zeit wieder ausgeglichen.

Die besten Ergebnisse erzielen Anleger hier, wenn sie ihrer anfangs eingeschlagenen Strategie treu bleiben und größere Umschichtungen nur im Notfall vornehmen.

Breite Streuung vornehmen

Große Verluste lassen sich durch eine möglichst breite Streuung der Anlagen vermeiden. Das heißt, Anleger sollten ihr Kapital auf mehrere unterschiedliche Anlageformen  verteilen, um sich vor einem größeren Verlust zu schützen.

Das gilt vor allem, wenn sich der Wert der verschiedenen Anlageformen unterschiedlich entwickelt. Wird das Geld auf mehrere Anlageklassen verteilt, kann der Anleger Verluste aus einer Anlage durch die Gewinne, die er in einer anderen Anlageklasse erwirtschaftet, ausgleichen.

Auf Kosten achten

Eine deutlich höhere Rendite lässt sich ferner erwirtschaften, wenn die Kosten für die Geldanlage möglichst gering sind. So sind Tages- und Festgeldkonten in aller Regel mit keinen Kosten verbunden, während die Verwaltungsgebühren für Aktienfonds teilweise relativ hoch sind, diese können jährlich bis zu zwei Prozent des Anlagebetrages ausmachen.

Vergleichsweise teuer sind dabei Aktienfonds, die aktiv verwaltet werden, während die Kosten bei Indexfonds meist deutlich niedriger sind. Wie Finanztip errechnet hat, können die Anleger mit einem Indexfonds bis zu 17.000 Euro an Managementgebühren einsparen, wenn sie 20.000 Euro über einen Zeitraum von 25 Jahren anlegen.

Wichtig: Die Anlagedauer und das Sparziel

Bevor sie sich für eine Form der Geldanlage entscheiden, sollten Sparer ihr gesamtes Vermögen betrachten und sich dabei auch Folgendes überlegen:

  • Für welchen Zeitraum sie ihr Kapital anlegen möchten und
  • Welchen Ertrag sie dabei erwirtschaften möchten.

Ein langer Anlagehorizont ist dann gegeben, wenn das Geld für einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren investiert wird.

Je länger der Anlagehorizont ist, umso mehr Geld können die Sparer in einen Aktienfonds investieren. Denn das Risiko eines Kursverlustes nimmt umso mehr ab, je länger der Anlagehorizont ist.  So hätten Anleger etwa eine jährliche Rendite von 8,7 Prozent erwirtschaftet, wenn sie zwischen 1975 und Ende 2018 in den MSCI World, einen global orientierten Aktienfonds, investiert hätten. Die jährlichen Verwaltungskosten in Höhe von 0,2 Prozent sind in dieser Rechnung bereits berücksichtigt.

Eine hohe Aktienquote in der Geldanlage bedeutet aber andererseits auch, dass Verluste möglich sind. Anleger sollten sich also auch überlegen, wie hoch die zwischenzeitlichen Verluste sein dürfen, die sie noch hinnehmen können. Der MSCI World etwa brach um 54 Prozent ein, nachdem ab August 2000 die New-Economy-Blase geplatzt war. Erst nach 13,5 Jahren war dieser immense Verlust wieder ausgeglichen. Die wichtigsten Fragen, die vor der Wahl der Anlagestrategie beantwortet sein sollten, lauten also:

  • Wie lange kann ein Anleger auf sein Kapital verzichten?
  • Wie hoch sind die erträglichen Zwischenverluste?
  • Welchen Ertrag erwartet sich der Anleger?

Die richtige Aufteilung

Sobald geklärt ist, welche Rendite ein Anleger erwirtschaften möchte und wie langfristig er sein Geld anlegen kann, sollte ein Sparer überlegen, wie er sein Ziel am besten erreicht. Er muss also entscheiden, wie er sein Kapital am besten auf sichere und auf renditestarke Anlagen aufteilt.

Dabei hat er die Wahl zwischen verschiedenen Anlageklassen wie:

  • Tages- und Festgeld,
  • Immobilien,
  • Gold,
  • Anleihen oder
  • Aktien.
Tipp:Insbesondere Anleger mit wenig Erfahrung sollten sich dabei auf transparente und einfache Anlageklassen wie etwa Tages- und Festgeld sowie günstige Aktienfonds beschränken. Mit dieser Kombination ist das Verlustrisiko denkbar gering, weil die Anlage renditeorientiert ist und sich große Schwankungen ideal ausgleichen lassen.

Tagesgeldkonto

Als sicherste Form der Geldanlage gilt das Tagesgeldkonto. Der Anleger hat jederzeit Zugriff auf sein Geld, wobei diese Anlage zudem durch die Einlagensicherung gesetzlich abgesichert ist.

Diese hohe Sicherheit bedeutet andererseits aber auch, dass die zu erwartende Rendite relativ niedrig ausfällt.

Festgeldkonto

Nicht minder sicher ist die Geldanlage in Festgeld, weil auch hier Einlagen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro gesetzlich geschützt sind, sodass ein Verlust praktisch ausgeschlossen ist.

Weil die Anleger für den Anlagezeitraum keinen Zugriff auf ihr Geld haben, gibt es dafür höhere Zinsen.

Anleger sollten sich also für umso längere Laufzeiten entscheiden, je geringer die Wahrscheinlichkeit ist, dass sie das Geld zwischendurch brauchen.

Aktien

Eine hohe Rendite verspricht die Geldanlage in Aktien, wobei sich die Anleger besser für einen Fonds entscheiden sollten. Darin sind nämlich diverse Einzeltitel gebündelt. Denn bei Einzelwerten besteht das Risiko auf einen Verlust, wenn das Unternehmen in eine Schieflage gerät, während bei einem Fonds die wirtschaftlichen Aussichten insgesamt schlecht sein müssen, um einen Verlust einzufahren.

Anleger sollten dabei auf Indexfonds setzen, die auch an der Börse gehandelt werden und oftmals unter dem Begriff  ETF (Exchange Traded Fonds)  vermarktet werden. Diese bilden die Wertentwicklung unterschiedlicher Indizes wie dem DAX nach und berechnen nur vergleichsweise niedrige Verwaltungsgebühren.

Die Mischung macht’s

Diese drei Anlageklassen lassen sich auf verschiedene Arten mischen. Beispiele:

  • So investiert ein Sparer, der größten Wert auf Sicherheit legt, üblicherweise ausschließlich in Tages- und Festgeld.
  • Bei ausgewogenen Anlegern liegt der Anteil an Aktienfonds bei 40 Prozent.
  • Während renditeorientierte Anleger bis zu 80 Prozent ihres Geldes in Aktien investieren.

Die persönlich beste Anlagestrategie muss aber jeder Anleger für sich selbst ermitteln.

Wie das Portfolio im Detail zusammengestellt wird, hängt aber auch von den persönlichen Vorlieben der Anleger ab. Grundsätzlich sollte der Anteil an Tagesgeld so bemessen sein, dass kleinere bis mittlere Anschaffungen daraus bestritten werden können. Der Tagesgeld-Anteil kann aber auch niedriger sein, wenn der Anleger keinen allzu großen Wert auf die tägliche Verfügbarkeit seines Geldes legt und dafür den Anteil an Festgeld erhöhen. Unvorhergesehene Ausgaben kann er dann aber unter Umständen nur schwer bewältigen.

Die verschiedenen Arten von Portfolios

  1. Die beste Rendite lässt sich mit einem renditeorientierten Portfolio erwirtschaften. Wer sein Geld zwischen 1979 und 1989 in ein derartiges Portfolio investierte, konnte das ursprüngliche Kapital sogar verfünffachen. Allerdings kann es hier zu großen Schwankungen kommen, die lediglich bei reinen Aktienportfolios noch größer sind.
  2. Bei der Investition in ausgewogene Portfolios lässt sich der Vermögenswert selbst in wirtschaftlich schlechten Zeiten erhalten, wie es zwischen Frühling 1999 und Frühling 2009 der Fall war. In diesem Zeitraum hätte ein renditeorientierter Anleger dagegen jährlich drei Prozent seines Vermögens verloren.
  3. Auch mit sicherheitsorientierten Portfolios lässt sich noch eine vergleichsweise gute Rendite erwirtschaften. Jedoch hängt die Höhe der Gewinne vom jeweils aktuellen Zinsniveau ab.

Welche Rendite ist zu erwarten?

Rückschlüsse aus der Wertentwicklung der Vergangenheit lassen sich allerdings nicht auf die Zukunft übertragen, weil sich diese eben nicht vorhersagen lässt. Allerdings dürfte auch in Zukunft ein wichtiger Grundsatz der Geldanlage gelten:

  • Durch eine ausgewogene und langfristig orientierte Geldanlage lassen sich kurzfristige Schwankungen auf den Märkten gut ausgleichen.

Selbst mit einem Investment, das rein auf Aktien ausgerichtet ist, lassen sich bei einem ausreichend langen Anlagehorizont Verluste ausgleichen. Sparer müssen aber auch die  Inflation  berücksichtigen, die zu einem tatsächlichen Wertverlust des Geldes führt.

Damit sie die reale Rendite nach dem Inflationsausgleich berechnen können, müssen sie also in etwa zwei Prozentpunkte abziehen, um den tatsächlichen Vermögenszuwachs zu ermitteln.

Ist man unsicher, ob man sein Erspartes in Aktien oder Aktienfonds investieren sollte, so sollte man einen Anbieter auswählen, der ein kostenloses Demokonto zur Verfügung stellt, wie beispielsweise eToro. Damit kann man sich in aller Ruhe die Plattform genauer ansehen und verschiedene Handelsstrategien testen, ohne dabei einen echten Verlust zu riskieren. Aber auch Profis können hierbei noch neue Erfahrungen gewinnen und Methoden testen.

76% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

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About the Author:

Martin Schwarz

MSc. in Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt auf asymetrische Kryptographie und M2M-Kommunikation. Ich bin seit 2015 im Bereich Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs.