Kryptowährungen kaufen 2021: Welche Kryptowährung kaufen?

Du möchtest Kryptowährungen kaufen, weißt aber nicht, wie du starten sollst? In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du in wenigen Schritten Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Ripple oder andere Kryptowährungen kaufen kannst.

2020/ 2021 gilt als Jahr der Kryptowährungen. Mit einem geschichtlichen Höchststand machte der Bitcoin erneut Investment-Neulinge und Privatanleger auf sich aufmerksam. Viele Anleger interessieren sich seitdem verstärkt für den Handel mit Kryptowährungen.

Vergangene Ereignisse zeigen jedoch auch, dass auch der Handel mit den digitalen Münzen kein Selbstläufer ist. Für viele Neuanleger wirken Bitcoin und Co. zudem abstrakt und unverständlich, so dass sie den Einstieg ins Krypto-Investment scheuen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kryptowährungen bieten ein enorm hohes Profitpotenzial
  • eToro ist der Online Broker Testsieger
  • Neben Bitcoin bieten sich Ethereum, Litecoin, Dash, Ripple und Tether an
  • Das Verhältnis von Profiten und Risiken sollte vor dem Kauf bedacht werden
  • Hardware Wallets wie das Ledger Nano S bieten die höchste Sicherheit

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In der Tat braucht der Handel mit Kryptowährungen ein solides Know-How. Der nachfolgende Artikel soll die Funktionsweise der digitalen Währungen erklären, Kaufgelegenheiten darstellen und Empfehlungen für sichere Handelsplattformen und Kryptotools geben.

Anleitung: Einfach Kryptowährungen kaufen in drei Schritten

Vorab, wir haben zusätzlich eine Videoanleitung erstellt: Wie man schnell und sicher Kryptowährungen kaufen kann.

Schritt 1: Konto bei eToro eröffnen

Bevor man Kryptowährungen kaufen kann, muss man zunächst ein Konto bei einem Online Broker der Wahl erstellen, die Kryptowährungen unterstützt.

Dabei fällt unsere Wahl auf unseren Testsieger eToro. Hier ist die Kontoeröffnung sehr einfach und eToro glänzt mit den günstigsten Gebühren beim Kauf von Kryptowährungen. Außerdem ist eToro staatlich reguliert und unterliegt damit der Einlagensicherung.

Zur Anmeldung bei eToro muss man einfach nur seine persönlichen Daten in das Anmeldeformular auf der Startseite eintragen.

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Schritt 2: Einzahlung

Nun bekommt man eine E-Mail von eToro mit einem Bestätigungslink zugeschickt. Nachdem man sein Account bestätigt hat kann man mit dem Kauf von Kryptowährungen fortfahren.

Um das Handelskonto mit Geld aufzuladen, muss man unten links auf den Button “Geld einzahlen” klicken. Dann öffnet sich ein Fenster, in dem man die gewünschte Zahlungsmethode auswählen kann.

Je nachdem, welche Einzahlungsmethode man wählt, kann die Zahlung nun durchgeführt und damit das Konto aufgeladen werden.

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Schritt 3: Kryptowährungen kaufen

Nun kann man die gewünschte Kryptowährung kaufen, in unserem Fall Bitcoin oder Bitcoin CFDs. Am einfachsten ist es, die Kryptowährung in das Suchfeld einzugeben und somit zu finden.

Jetzt können im Kauffeld noch gewünschten Kaufeinstellungen vorgenommen werden. Hier wird außerdem festgelegt, für wie viel Euro man Kryptowährungen kaufen möchte. Wer echte Kryptos kaufen möchte, sollte den Hebel auf “X1” stehen lassen. Kryptowährungen kaufen eToro Bitcoin

Falls man keine echte Kryptowährungen kaufen möchte, sondern lieber Kryptowährungen CFDs handeln möchte, so können diese auch über das Suchfeld gefunden und anschließend der Hebel auf “X2” gestellt werden. Aber hier der Hinweis: CFDs sind eher etwas für erfahrene Anleger, da das Verlustrisiko hier bedeutend höher ist.

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Was sind Kryptowährungen?

Obwohl Kryptowährungen erst Mitte der 2010er-Jahre an Bekanntheit gewonnen haben, ist die Idee der digitalen Währungen deutlich älter. Sie reicht zurück bis zum Ende der 1990er Jahre, als der Informatiker Nick Szabo die Idee der neuen Währung erstmals der Öffentlichkeit präsentierte.

Coincierge Icon 17Lange Zeit blieb es jedoch ruhig um die Innovation Kryptowährung, bis diese im Sog der weltweiten Finanzkrise als selbstständige internationale Währung einen  rasanten Aufstieg  erlebte. Kryptowährungen sind Zahlungsmittel, die ausschließlich digital funktionieren. Der Name „Krypto“ stammt vom Begriff der „Kryptographie“, welche die Verschlüsselung von Daten oder Informationen beschreibt.

Kryptowährungen sind eine Alternative zu klassischen, zentral verwalteten FIAT- Währungen wie US-Dollar, Euro, Yen, Schweizer Franken und Britischem Pfund. Die meisten Kryptowährungen sind dezentral, werden also von keiner zentralen Instanz verwaltet, welche eine Währungspolitik bestimmen würde. Im Gegensatz zu konventionellen Währungen sind also keine Scheine und Münzen verfügbar, mit denen der Handel gestaltet werden kann.

  • Die bekannteste Kryptowährung ist der Bitcoin, der als erst digitale Währung als Pionier des Kryptomarktes gilt. Dabei setzt sich der Begriff „Bitcoin“ aus den Begriffen „Bit“ als Bezeichnung für die kleinste verfügbare Speichereinheit und „Coin“ als der englischsprachigen Bezeichnung für das Wort „Münze“ zusammen.

Der Bitcoin wird aufgrund seiner großen Marktbedeutung in diesem Artikel als Schwerpunkt behandelt. Mittlerweile sind jedoch auch viele weitere digitale Coins auf dem Markt verfügbar und stetig kommen neue hinzu.

Bitcoin-Börsen und Broker – Welche Anbieter sind empfehlenswert?

Der Begriff der Bitcoin-Börse kann für Neulinge auf dem Kryptomarkt bisweilen verwirrend sein, da verschiedene Begriffe oftmals nicht klar unterschieden werden:

  1. In der Regel ist mit dem Begriff der Bitcoin-Börse jedoch Krypto-Börsen gemeint, die echte Coins anbieten.
  2. Daneben sind vor allem CFD-Broker populär, also Anbieter, bei denen man mit Hilfe eines Derivates bzw. CFD-Zertikates („Contract for difference“)  auf steigende bzw. fallende Kurse der Kryptowährungen spekulieren  kann.
  3. Daneben gibt es noch Bitcoin-Marktplätze, bei denen Kryptowährungen zwischen Kunden frei gehandelt werden können, ohne dass dafür ein Kurswert berechnet wird.
  4. In jüngerer Zeit steigt auch die Zahl an Krypto-Zertifikaten, die an klassischen Börsenplätzen gehandelt werden und den Kurswert einer Kryptowährung abbilden. Sie gelten aber ebenfalls nicht als Bitcoin-Börsen im eigentlichen Sinne, auch wenn die digitalen Münzen an den Handelsplätzen in Echtzeit gehandelt werden können.

Wie funktionieren KryptowährungenUnter den klassischen Bitcoin-Börsen sind für Einsteiger vor allem die großen Plattformen empfehlenswert, da diese über folgende Vorteile verfügen:

  • hohen Sicherheitsstandards,
  • einfache und verständliche Benutzeroberfläche,
  • vielfältige Einzahlungsmöglichkeiten und
  • transparente Gebührenordnungen

Abstand nehmen sollten Neulinge auf  dem Krypto-Markt dagegen von kleinen und unbekannten Plattformen, über deren Handelsmodelle oftmals nur wenige Informationen bekannt sind und unter denen sich u. U. auch einige schwarze Schafe befinden können. Als sicher und gut geeignet  für Neuanleger können dagegen die nachfolgenden Plattformen angesehen werden:

Platz 1: eToro

Etoro Logo TransparentDer Anbieter eToro ist hervorragend geeignet für den Handel mit echten Coins aber auch mit CFDs.

Im breiten Produktportfolio der Plattform stehen auch 16 digitale Währungen zur Verfügung (Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum, Dash, Litecoin, Ada, Ethereum Classic, Stellar, Ripple, EOS, NEO sowie wie Währungspaare Bitcoin gegen Euro und Ethereum gegen Euro.)

Einlagensicherung durch die CySEC (Cyprus Securities and Exchange Commission) unterliegt, sind Einlagen bis zu einer Höhe von 20.000 Euro abgesichert. (Im Vergleich zu dem in Deutschland üblichen Betrag von 100.000 Euro ist diese Summe allerdings verhältnismäßig gering.)

  • Durch die geringen Handelsgebühren ist eToro besonders für kurzfristige und risikofreudige Anleger gut geeignet, die ihre Gewinne innerhalb weniger Minuten und Stunden erzielen möchten.
  • Zudem bietet die Plattformen verschiedene Hebel, mit deren Hilfe auch mit kleinen Handelssummen hohe Rendite erzielt werden können.
  • Vielfältige Hilfestellungen und die übersichtliche Darstellung verschiedener Handelssignale, mit denen Trades geplant und analysiert werden können, können gerade Bitcoin-Einsteigern eine wertvolle Unterstützung bieten.

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Platz 2: Plus500

Plus500 LogoDank vergleichsweise günstiger Tradinggebühren ist Plus500 für Kleinanleger wie Vieltrader gleichermaßen geeignet.

Risikofreudige Anleger können CFDs mit Hebeln mit einer Wirkung von 1:2 handeln. Im Sortiment sind CFDs von 12 digitalen Währungen verfügbar (Bitcoin, Ethereum – Bitcoin, Ethereum, Litecoin, NEO, Ripple XRP, IOTA, Monero, EOS, Bitcoin Cash ABC, Stellar, Cardano, Tron).

  • Die einfache und übersichtliche Bedienung des Interfaces ist vor allem für neue Anleger ein echtes Plus.
  • Eine Vielzahl von Charts und Handelsttools sorgen für zusätzliche Übersicht.
  • Ein Testportfolio bietet zudem die Möglichkeit, den Handel mit Bitcoin CFDs in Echtzeit zu testen, ohne dabei bereits eigenes Vermögen zu riskieren.

76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Platz 3: CryptoRocket

CryptoRocketCrypto Rocket Logo ist ebenfalls ein CFD Broker, der sich an immer wachsender Beliebtheit erfreut.

Hier können Nutzer nicht nur mit einer Vielzahl an Kryptowährungen handeln, sondern bei Interesse auch noch mit Forex, Rohstoffen und Indizes. Besonders bei diesem Anbieter ist, dass CryptoRocket Ein- und Auszahlungen, neben der Kreditkarte, auch über Bitcoin ermöglicht.

Perfekt also für alle wahren Krypto-Fans. Weiterhin bietet die Plattform sehr niedrige Spreads und große Hebel. Kunden dürfen sich zudem über ein kostenloses Demokonto freuen.

  • Keine Ein- und Auszahlungsgebühren
  • Kein Mindesteinzahlungsbetrag
  • Enge Spreads und hohe Hebel
  • 24/7 Erreichbarkeit des Kundendienstes (über E-Mail, Live Chat und Telefon)

Platz 4: Coinbase

Coinbase LogoDie im Jahr 2012 gegründete Bitcoin-Börse Coinbase verfügt nach eigenen Aussagen über 12 Millionen Kunden in 34 Ländern.

  • Dank der einfachen und schnellen Registrierung und der intuitiven Steuerung der Benutzeroberfläche ist Coinbase auch für Krypto-Einsteiger gut geeignet.

Allerdings ist der Handel auf der amerikanischen Plattform mit Tradinggebühren von 1,49 Prozent des Transaktionswertes und Einzahlungsgebühren in Höhe von 3,99 Prozent des Einzahlungswertes bei der Verwendung von Kreditkarten verhältnismäßig hoch.

Achtung: Aufgrund von Problemen mit den deutschen Finanzbehörden wird Deutschland als Handelsort von Coinbase nicht offiziell unterstützt. Anmeldung und Verifikation gelingen zwar ohne Probleme, dennoch ist es aufgrund der fehlenden Unterstützung nicht auszuschließen, dass es im Einzelfall zu Problemen bei Überweisungen und Einzahlungen kommen kann.

Wie funktionieren Kryptowährungen?

Bitcoins (BTC) entstehen in gigantischen Rechenprozessen, bei denen jeder Münze ein einmaliger und eindeutiger Key zugeordnet wird. Da die Zahl der weltweit verfügbaren Bitcoins systembedingt auf 21 Millionen Coins festgelegt ist, besitzen die digitalen Münzen einen verlässlichen Wert. Es können also nicht beliebig viele Bitcoins auf den Markt gespült und somit eine Inflation der Münzen angestoßen werden.

Die Transaktionen einer Kryptowährung zwischen zwei Personen, welche anhand der Adressen ihrer Wallets identifiziert werden, werden in Blöcken zusammengefasst. Weil diese Blöcke durch eine mathematische Hash-Funktion verschlüsselt werden und nachfolgende Blöcke einen Bezugswert auf vorangehende Blöcke haben, entsteht eine  verschlüsselte Kette von Blöcken, also eine Blockchain Die Verschlüsselung und Verkettung von Blöcken sorgt dafür, dass Transaktionsdaten einer Blockchain unveränderlich und vor Hackern geschützt sind.

Doch Achtung: Der verlässliche Wert der Bitcoin-Münzen sagt noch nichts darüber aus, zu welchem Wert diese im Handel mit anderen Währungen getauscht werden können. In dieser Hinsicht gab und gibt es weiterhin beträchtliche Kursschwankungen.

Geschöpft und gehandelt werden Bitcoins in einem dezentralen Rechnernetz, dessen Herzstück der sog. Blockchain ist, eine mittlerweile mehrere Gigabyte große Datenbank, in der alle Bitcoin-Transaktionen aufgelistet werden.

BITCOINDamit eine Kryptowährung nämlich genutzt und transferiert werden kann, muss das Netzwerk durch Rechenleistung betrieben werden. Dies erfolgt bei öffentlichen Blockchains über viele unabhängige Teilnehmer, die als „Miner“ bezeichnet werden (in Anlehnung an die Goldsuche, das Mining). Für das Erbringen von Rechenleistung und die Bestätigung einer Transaktion werden Miner mit Kryptowährung belohnt.

Um Zugang zum Krypto-System zu erhalten und digitale Währungen zu nutzen, müssen Anleger über ein Bitcoin-Wallet, also eine digitale Brieftasche verfügen, in der eigene Bitcoins verwahrt werden. Technisch gesehen ist das Wallet eine einmalige sehr lange Zeichenkette, mit deren Hilfe die einzelne „Geldbörse“ identifiziert und zugeordnet werden kann.

Alternativ bieten Bitcoin-Börsen ähnlich einer klassischen Börse die Möglichkeit, nicht die Krypto-Münzen selbst zu verwahren, sondern mit Anteilsscheinen der jeweiligen Währungen zu handeln.

Merkmale des Krypto-Systems

Im Prinzip gleicht der Handel mit Bitcoins dem Handel mit gewöhnlichen Währungen und Rohstoffen. Ähnlich wie der Wert von Münzen und Scheinen durch ein real existierendes Vermögen (Goldreserven, Wirtschaftsleistung) abgebildet wird, so ist auch der Wert der Kryptowährungen durch einen Gegenwert gedeckt. Dieser ergibt sich aus:

  • der Einmaligkeit der einzelnen Krypto-Keys,
  • dem enormen Rechenaufwand zu deren Gewinnung (sog. Mining) sowie
  • der daraus resultierenden begrenzten Verfügbarkeit der Münzen (ähnlich wie beim Handel mit Gold und Rohstoffen).

Allerdings gibt es auch einige Besonderheiten der Kryptowährungen, die interessierte Anleger kennen und beachten sollten:

GünstigSchnellAnonymSicher

Günstiger Handel

Da Kryptowährungen nicht von einem Bankhaus oder einer Notenbank verwaltet werden, sondern vom sog. Blockchain, einer Open-Source-Datenbank, die für alle Nutzer kostenlos ist, kann der Handel mit Kryptowährung dank ausbleibender Verwaltungskosten sehr günstig gestaltet werden.

Schneller Handel

Da der Blockchain und die daraus entstandenen Krypto-Handelsdatenbanken in Echtzeit agieren, können Transaktionen zudem in extrem kurzen Zeitspannen durchgeführt werden.

Maximale Anonymität

Da jede Transaktion von jedem Rechner im dezentralen Netzwerk auf deren Gültigkeit kontrolliert wird, gelten Bitcoins als verhältnismäßig sicher. Die im „Mining“ durch eine aufwendige Rechenleistung erzeugten Codes gelten als nahezu fälschungssicher.

Allerdings besitzt die Dezentralität des Bitcoin-Netzwerkes auch einen Nachteil: Da Transaktionen nicht lokalisiert werden können, herrscht im Bitcoin-System eine sehr hohe Anonymität.

Hohe Sicherheitsstandards

Im Blick auf den Schutz der Nutzerdaten ist diese zwar positiv zu bewerten, bringt jedoch auch Probleme mit sich:

  • Denn die fehlende Möglichkeit der Nutzerzuordnung ruft auch schwarze Schafe und Akteure illegaler Geldgeschäfte auf den Plan.
  • Zudem sollten Anleger beachten, dass die Fälschung von Bitcoin-Keys zwar kaum möglich ist, dass die Handelsplattformen aber dennoch anfällig für Shutdowns und Hackerangriffe.

Auch wenn die Coins der großen Kryptowährungssysteme wie Bitcoin (BTC), Etherum (ETH) oder Litecoin (LTC) aufgrund der Dezentralität der Systeme und des hohen Aufwands der Rechensysteme als sehr fälschungssicher gelten, so besitzen die Kryptowährungen dennoch einen entscheidenden Schwachpunkt:

Sie können nur in digitalen Systemen gehandelt werden. Anders ausgedrückt: Die Chance von „Bitcoin-Blüten“ oder „Krypto-Falschgeld“ ist zwar gering, die Handelswege und -plattformen sind wie alle Formen der digitalen Infrastruktur aber dennoch anfällig für Stromausfälle, Hackerangriffe oder Betrugsversuche (z. B. Phishing). Anleger sollten also stets genau prüfen, wie seriös Seiten und Plattformen sind, die zur Aufforderung der eigenen Keys auffordern.

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Warum soll man in Kryptowährungen investieren?

Es gibt zahlreiche Motive, weshalb immer mehr Menschen Kryptowährungen kaufen. Vor allem sind es jedoch 5 gute Gründe, die für die Investition bzw. den Handel mit Kryptowährungen sprechen.

  • Kryptowährungen können in Sekundenschnelle weltweit versandt und übermittelt werden, vollkommen ohne Banken und zu minimalen Transaktionskosten. Wer zwischen Freunden oder Bekannten Währungen mit Geld kaufen möchte, kann als Alternative zu teuren und langwierigen Banktransaktionen einfach ein wenig Bitcoin, etc. an die Wallet des Bekannten schicken. Das Geld kommt in wenigen Minuten an.
  • Mit Kryptowährungen kann vollkommen anonym Geld überwiesen werden, was manche Menschen vielleicht bevorzugen. Mit den sogenannten Privacy-Coins Monero und ZCash wird die eigene Wallet-Adresse niemals offenbart. Daher kann keinerlei Rückschlüsse auf die Identität des Senders bzw. Empfängers einer Transaktion gezogen werden.
  • Akzeptiertes Zahlungsmittel in manchen Online-Shops: auch wenn Kryptowährungen mehr Investitionsobjekt als Zahlungsmittel sind, werden Bitcoin in manchen Online-Shops als Zahlungsmethode akzeptiert. Bei manchen Anbietern oder Online-Services wird womöglich sogar nur BTC angenommen.
  • Geld verdienen durch langfristige Wertsteigerung: abseits der hohen Volatilität und häufigen Kursbewegungen ist Bitcoin tendenziell im Laufe der Jahre immer mehr im Wert gestiegen. Wichtig ist allerdings, dass man bei einem günstigen Kurs einsteigt. Zudem ist niemals garantiert, dass der Kurs auch in Zukunft steigt.
  • Kryptowährungen sind ideal für CFD-Trading geeignet: aufgrund der häufigen und teils starken Preisschwankungen von Kryptowährungen ist diese Anlageklasse vor allem bei Tradern beliebt. Handelt man nicht direkt mit Kryptowährungen, sondern Krypto-CFDs, sogenannten Differenzkontrakten, kann man sowohl mit steigenden als auch mit fallenden Kursen Geld verdienen. Umso mehr, weil ein Hebel von 1:2 verwendet werden kann.

Worauf man beim Kryptowährung kaufen achten muss

Wie bei jeder anderen Investition, solltest du auch beim Kauf von Kryptowährungen bedacht vorgehen. Dabei musst du vor allem folgende Aspekte beachten.

Tipp #1: Ziel deiner Investition

Frage dich, warum du digitale Währungen kaufen möchtest. Welches Ziel verfolgst du mit deiner Investition? Weißt du schon, in welche Kryptowährungen investieren für dich sinnvoll ist? Willst du einfach ein paar Bitcoins in deiner Wallet lagern haben, willst du es als Zahlungsmittel verwenden, möchtest du gar mit dem Bitcoin traden anfangen?

Tipp #2: Die “beste Kryptowährung” hängt von deinen Zielen ab.

Wir stellen dir dir in den folgenden Abschnitten die wichtigsten Kryptowährungen genauer vor. In welche dieser digitalen Währungen sollst du investieren? Das hängt ganz von deinen Zielen und Überzeugungen ab. Vielleicht willst du Bitcoin als größte Coin wählen, oder aber auch ein Projekt wie Ethereum unterstützen.

Tipp #3: Risikomanagement

Sei dir immer bewusst, dass Kryptowährungen eine sehr volatile Anlageklasse sind. Kurse können sich im Extremfall sogar um mehr als 10% pro Tag ändern bzw. haben dies bereits häufig in der Vergangenheit. Du musst den Kurs deiner gekauften Kryptowährungen daher unbedingt regelmäßig überwachen!

Tipp #4: Richtiger Umgang mit Wallets

Wie im Abschnitt zur Aufbewahrung von Wallets geschildert, musst du den richtigen Umgang mit Wallets erlernen. Die Verwendung von QR-Codes oder öffentlichen Schlüsseln sowie die Kontrolle, dass du eine Kryptowährung nur an kompatible Wallets sendest, ist essenziell!

Tipp #5: Sichere Aufbewahrung von Guthaben

Jede Art von Wallet hat ihren Einsatzbereich, wenn du größere Guthaben von Kryptowährungen länger sicher aufbewahren möchtest, dann solltest du sie in einer sicheren Hardware Wallet aufbewahren. Hier erfährst du alles über die Verwendung von Wallets, wir haben zudem die besten Hardware Wallets im Test.

Tipp #6: Höhe der Transaktionsgebühren

Beim Kauf von Kryptowährungen fallen immer Gebühren in Form einer Provision an, also einem Prozentsatz des von dir gekauften Betrags. Informiere dich über die Gebührenhöhe deines gewählten Brokers oder Krypto-Exchanges, bevor du kaufst! Wir können dir den günstigen Online-Broker eToro empfehlen.

Welche Kryptowährungen sind neben dem Bitcoin noch empfehlenswert? Eine Liste an Bitcoin Alternativen

Hier sind einige Kryptowährungen, die als Bitcoin Alternativen betrachtet werden können:

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Auf den großen Handelsplattformen ist neben dem Bitcoin heute eine große Anzahl weiterer Kryptowährungen erhältlich, die sich zum großen Teil ebenso gut etabliert haben, wie der Bitcoin selbst. Experten schätzen, dass derzeit über 1.000 digitale Coins verfügbar sind und ihre Zahl wächst stetig weiter.

Unter ihnen sind jedoch auch einige Systeme entstanden, die nur wenig ausgereift erscheinen und deshalb insbesondere für Neuanleger nicht geeignet sind. Neue Kryptoinvestoren sollten deshalb vor allem auf den Bitcoin oder andere bewährte und große Kryptosysteme zurückgreifen:

EthereumLitecoinDashRippleTether

Ethereum

ETHEREUM

Beim derzeit wohl größten Bitcoin-Konkurrenten Ethereum handelt es sich im Grund nicht um eine digitale Währung im eigentlichen Sinn, sondern um eine Plattform für Smart Contracts, auf der Kunden Verträge mit der Plattform-eigenen Währung Ether abschließen können.

Bei diesen Contracts leisten Programme eine vorher definierte Gegenleistung immer dann automatisch, wenn eine zuvor definierte Summe in Ether überwiesen wurde.

Litecoin

LITECOIN

Der 2011 veröffentlichte Litecoin zählt neben Bitcoin zu den ältesten Kryptowährungen. Experten nennen ihn auch das Silber des digitalen Goldes Bitcoin.

Da neue Litecoin-Blöcke im Gegensatz zum Bitcoin sogar alle 2,5 Minuten und nicht nur alle 10 Minuten erzeugt werden, sind viermal so viele Einheiten verfügbar.

Dash

DASH

Das Herzstück dieser Währung, die früher unter dem Namen Darkcoin gehandelt wurde, bildet einen Block-Mechanismus namens Darksend, der Transaktionen umgehend anonymisiert.

Da Dash in sehr hoher Anzahl verfügbar ist, ist es mit den klassischen Kryptowährungen nur bedingt vergleichbar. Die Währung stellt daher eher eine Ergänzung zu anderen Systemen dar.

Ripple

RIPPLERipple ist eine besondere Altcoin, weil er auf der privaten Ripple-Blockchain betrieben wird. Es gibt also keine Möglichkeit, XRP-Miner zu werden. Die Kryptowährung hat einen ganz klaren Anwendungsfall; eine sofortige, kostengünstige Überweisung von FIAT-Währungen zwischen Ländern in aller Welt.

Viele bekannte Banken arbeiten bereits mit der XRP-Blockchain. Beträge werden in XRP zwischen Banken herumgeschickt, dann wieder in FIAT umgewandelt. Globale Transaktionen dauern Minuten, nicht Tage. Ripple ist die viertgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung mit rund 9 Milliarden USD.

Tether

Tether LogoTether ist der bekannteste Stablecoin, der Wert basiert auf einer gleichen Menge an US-Dollar. 1 USDT ist also stets ca. 1 USD. Zwar würde sich USDT wegen der Stabilität auch als Zahlungsmittel eignen, in der Praxis wird er allerdings als sicherer Hafen zur Zwischenlagerung von Geld bei Krypto-Börsen verwendet.

Tether wird als private Blockchain von Tether Ltd. Verwendet, was von manchen Autoren als Nachteil gesehen wird.

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Welche Möglichkeiten gibt es, um Kryptowährungen zu kaufen / handeln?

Ähnlich rasant, wie die Zahl der Kryptowährungen steigt auch die Zahl der verfügbaren Kauf- und Handelsplattformen für digitale Währungen. Dabei lassen sich einige grundlegende Systeme unterscheiden:

Wallets – Besitz echter Kryptowährungen

Wallet

Vereinfacht gesagt kann die Blockchain-Technologie der Kryptowährungen mit einem dezentralen elektronischen Kassenbuch verglichen werden, in dem alle Transaktionen aufgezeichnet werden, so dass jeder Benutzer eine Kopie des Kassenbuchs besitzt.

Diese Dezentralität ermöglicht eine maximale Anonymität der einzelnen Nutzer. Wer diese nutzen möchte, sollte die digitalen Münzen möglichst selbst besitzen, da die Anonymität bei Börsen und Brokern durch Registrierungsdaten teilweise eingeschränkt ist. Möglich ist dies mit einem Wallet, einem elektronischen Geldbeutel. Das Wallet ermöglicht also den Empfang und Versand eigener „Kryptos“.

Doch Achtung: Es gibt verschiedene Formen von Wallets, von denen einige ebenfalls die Eingabe von Benutzerdaten erforderlich machen (z. B. Online-Wallets, Mobile-Wallets). Bei anderen Formen (Hardware-Wallet, Papier-Wallet) ist dies dagegen nicht erforderlich. Dies sollten Anleger beachten, die Wert auf eine hohe Anonymität legen.

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Kryptomarktplatz – Personaler Bitcoin-Handel

Kryptomarktplatz

Auf einem sog. Kryptomarktplatz begegnen sich Investoren, um miteinander digitale Währungen zu handeln. Nutzer können auf dem Marktplatz also Angebote zum Kauf oder Verkauf von Kryptowährungen einstellen, die wiederum von anderen Nutzern angenommen werden können.

Der Preis ergibt sich durch Angebot und Nachfrage. Für die erfolgreiche Vermittlung erheben die meisten Plattformen eine Provision, die sich Käufer und Verkäufer in der Regel teilen. Der in Deutschland bekannteste Bitcoin-Markt ist bitcoin.de.

Krypto-Börse – Handel nach festgelegten Kursen

Krypto Börse

An eigens geschaffenen Krypto-Börsen können Investoren Bitcoin und Co. ähnlich wie an einer konventionellen Börse direkt einkaufen. Oftmals ist dies mit Kreditkarte in Euro und USD möglich. Der Handel an den Krypto-Börsen ist komplett automatisiert. Im Unterschied zum Krypto-Marktplatz werden die Trades also nicht manuell organisiert, sondern anhand eines von der Börse berechneten Kurses abgewickelt.

Zu den bekanntesten Krypto-Börsen zählen Kraken, CEX.IO, Bitstamp und Paymium. Da sich die Kurse an den einzelnen Börsen zum Teil stark unterscheiden, ist ein gründlicher Vergleich vor jeder Trade-Order dringend zu empfehlen.

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Krypto-Broker – Handel mit CFD

Krypto Broker

Krypto ETF, Kryptowährung Fonds oder doch CFD Krypto kaufen? Wer als Anleger vor allem von der Wertentwicklung der Kryptowährungen profitieren möchte, dem bietet der Handel bei sog. CFD-Brokern eine gute Möglichkeit. Ein CFD („Contract for difference“) ist vergleichbar mit einem klassischen Wertpapier, bei dem der Investor nicht den Wert selbst besitzt, sondern nur ein Wertzertifikat.

CFD-Investoren besitzen somit keine digitalen Münzen im eigentlichen Sinn. Besonders interessant ist der CFD-Handel durch den Einsatz von Hebeln, mit denen spekulationsfreudige Anleger den Effekt möglicher Kurssteigerungen (oder Preissenkungen) um einen festgelegten Faktor erhöhen können.

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Börsenzertifikate – Kryptowährungen an der Börse handeln

Kryptobörse

Einige Digitalwährungen können nicht nur bei spezialisierten CFD-Brokern sondern auch an konventionellen Börsenhandelsplätzen gehandelt werden. Einzige Voraussetzung ist der Besitz eines entsprechenden Wertpapierdepots. Verfügbare Zertifikate sind z. B.:

  • Das Partizipationszertifikat auf Bitcoin des Schweizer Finanzexperten Vontobel (ISIN DE000VL3TBC7/WKN VL3TBC), das den Kurs des Bitcoin 1:1 gegenüber dem US-Dollar abbildet.
  • Ebenso ist ein Zertifikat für den Bitcoin Cash erhältlich, der als kleiner Bruder des Bitcoin gilt.
  • Der Provider XBT bietet zudem ein Zertifikat für Ethereum. Weitere Krypto-Zertifikate sind von unterschiedlichen Anbietern geplant.

Krypto Wallets im Überblick

Das Bitcoin-System ist ein verhältnismäßig junges System, das sich stetig verändert und weiterentwickelt. Infolgedessen verändern sich auch die digitalen Geldbörsen, mit denen Bitcoins verwahrt werden können. Für die Anlage hoher Vermögenswerte in „Kryptogold“ ist eine Kombination verschiedener Wallet-Systeme empfehlenswert:

Papier WalletsDesktop WalletsMobile WalletsOnline WalletsHardware Wallets

Papier Wallets

Papier-Wallets waren schon zur Entstehungszeit des Bitcoins sehr beliebt. Sie ermöglichen dem Anleger den Zugang zum Bitcoin-System mit Hilfe eines persönlichen Zugangsschlüssels und einer Bitcoin-Adresse, die mit einem Benutzernamen und einem Passwort vergleichbar sind.

Da der Abdruck von Schlüssel und Adresse nach heutigen Standards als unsicher anzusehen sind, verwenden die meisten Anbieter heute  zwei QR-Codes  zur Verwaltung der Benutzer-Adresse.

  1. Dabei enthält der erste QR-Code die öffentlich zugängliche Adresse, mit der Bitcoins empfangen werden können.
  2. Der zweite Code den persönlichen Sicherheitsschlüssel, mit dem die Bitcoins aufbewahrt oder versandt werden können.

Am sichersten ist diese neue Variante des Papier-Wallets, wenn beide QR-Codes an unterschiedlichen Orten aufbewahrt werden.

Desktop Wallets

Mit Hilfe eines Bitcoin-Klienten können Kryptowährungen direkt auf dem heimischen PC aufbewahrt werden. Neben ganz einfachen Klienten sind auch umfangreichere Softwares verfügbar, die je nach Schwerpunkt auch einen besonderen Fokus auf die Sicherheit oder auch Anonymität des Nutzers legen.

Da Desktop-Wallets jedoch nicht alltagsmobil sind, sind sie für den alltäglichen Handel mit Bitcoins ungeeignet. Sie dienen eher der Verwaltung und Analyse von Kryptobeständen sowie dem Vermögensaufbau.

Mobile Wallets

Da die in Form von Apps erhältlichen Mobile-Wallets den Zugangsschlüssel des Users direkt auf dem Smartphone aufbewahren, sind die für den alltäglichen Zahlungsverkehr mit Bitcoins optimal geeignet.

Allerdings ist es empfehlenswert, mit mobilen Wallets keine zu großen Vermögenssummen zu verwahren bzw. ausreichende Vorkehrungen für den Verlust der Wallets zu treffen.

Online Wallets

Die webbasierten Online-Wallets übernehmen die Verwaltung der privaten Schlüssel für den Nutzer.

  • Der Vorteil: Da die Rechenleistung vom jeweiligen Anbieter zur Verfügung gestellt wird, entfällt der Download der sperrigen Blockchain-Software.
  • Der Nachteil: Alle User müssen ihre Daten einem externen Verwalter anvertrauen. Die weltweit bekanntesten Anbieter für Online-Wallets sind Coinbase oder etoro.

Hardware Wallets

Hardware-Wallets können auch als elektronische Kompakt-Tresore bezeichnet werden.

Die kleinen Geräte, die mit ihrem Design an einen USB-Stick erinnern, sorgen dafür, dass Transaktionen zwar mit Hilfe von Browser oder Software vorkonfiguriert, die eigentliche Transaktion selbst durch die Signatur des Hardware Wallets abgeschottet und somit sehr sicher durchgeführt werden kann.

  • Sie gelten als eine äußerst sichere Möglichkeit zur Aufbewahrung von Bitcoins.
  • Auch an die Möglichkeit eines Defektes haben die Hersteller der Hardware-Wallets gedacht. So kommen die Bitcoin-Keys bei den meisten Modellen mit Hilfe einer Recovery Phrase wiederhergestellt werden.
  • Ein Nachteil ist allerdings, dass neue Token von den Herstellern erst in die Systeme der Hardware-Wallets integriert werden müssen.

Als Marktführer gelten die Anbieter Ledger und Trezor.

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Welche Wallet-Anbieter sind empfehlenswert?

Hat man sich einen Überblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Bitcoin-Aufbewahrung mit Hilfe der einzelnen Wallet-Systeme gemacht, so stehen interessierte Investoren schnell vor einer zweiten herausfordernden Aufgabe: Die Wahl des passenden Wallet-Anbieters. Die nachfolgende Auflistung soll dabei eine Hilfestellung geben:

Ledger (Hardware-Wallet)

Vorschaubild: Ledger Nano S

Der Ledger Nano S des in Paris ansässigen Unternehmen Ledger gilt als das meistverkaufteste Hardware-Wallet der Welt. Mit einem Preis von 79 Euro bietet der Stick eine verhältnismäßig teure, aber äußerst sichere Aufbewahrungsmöglichkeit für bis zu 55 Bitcoin-Keys. Ebenfalls erhältlich ist auch der umfangreicher ausgestattete Ledger Blue (ca. 300 Euro).

Trezor (Hardware-Wallet)

Trezor Hardware WalletDer ebenfalls in Frankreich ansässige Hardware-Wallet-Anbieter Trezor bietet derzeit zwei Wallets zum Kauf an, die jeweils über Platz für maximal 14 Coins verfügen:

Das kompakte Trezor Model One (ca. 59 Euro) und das etwas besser ausgestattete Trezor Model T (ca. 165 Euro).

Bitadress.org (Papier-Wallet)

QR Code für Papier WalletsAuf der Internetseite Bitadress.org können Kunden durch das zufällige Bewegen des Mauszeigers eine hohe, zufällige Verschlüsselung erreichen, die der die Sicherheit der Bitcoin-Adresse und des Privaten Schlüssels (WIF) dient. Die so generierten Schlüssel können entweder als Buchstabenzahlenkombination oder als QR-Code abgespeichert werden. Für den Handel können die Coins mit Hilfe der Bitcoin-Adressen wie Geldscheine weitergegeben werden.

Dazu ist auch eine grafische Aufbereitung möglich. Der WIF bleibt dagegen immer beim Besitzer und sollte daher sehr sicher verwahrt werden. Die Website bietet so eine gute Möglichkeit zur Aufbewahrung eigener Coin-Bestände. Der Erwerb von digitalen Münzen z. B. per Kreditkarte oder Überweisung ist allerdings nicht möglich.

Fazit: Empfohlener Broker für das Kaufen von Kryptowährungen: eToro

Wer ganz klassisch Kryptowährungen kaufen und verkaufen möchte, der benötigt dafür eine Handelsplattform. Unsere Empfehlung lautet an dieser Stelle eToro. Dieser Anbieter zählt mittlerweile zu den beliebtesten Trading Plattformen weltweit.

Kein Wunder, denn eToro ist lizensiert und staatlich reguliert. Zudem gibt es ein kostenloses Demokonto, einen umfangreichen Kundensupport und eine sehr benutzerfreundliche Plattform. Neben diversen Kryptowährungen kann man hier auch mit Forex, Aktien, Indizes, Rohstoffen und vielem mehr handeln.

  • Eine ausführliche Kryptowährungen Kaufanleitung bei eToro findest du hier.

Finanz Apps - eToro AppHier nur einige der zahlreichen Vorteile von eToro im Überblick:

  • Echte Kryptowährungen und CFDs mit Hebel
  • Kostenlose Anmeldung
  • Einzahlung mit PayPal, Kreditkarte, SOFORT-Überweisung und mehr
  • Social Trading
  • Keine Depotführungsgebühr
  • Ohne Verifizierung bis 2000€

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FAQs

Welche ist die beste Kryptowährung?

Es kommt ganz auf die eigenen Vorstellungen an, um zu sagen, welche die beste Kryptowährung ist. Momentan ist davon auszugehen, dass der Bitcoin als Zugpferd der Krypto-Szene noch weiter ansteigen wird.

Wo kauft man Kryptowährungen?

Kryptowährungen können sowohl bei Online Brokern oder an Krypto-Börsen erworben werden.

Welche Kryptowährung ist am sichersten?

Kryptowährungen weisen generell eine hohe Volatilität auf. Durch die Popularität ist nicht davon auszugehen, dass der Bitcoin in naher Zukunft an Wert verlieren wird.

Kann man Kryptowährung bei der Bank kaufen?

Einige Banken haben Online Trading Portale, auf denen bereits Kryptowährungen angeboten werden.

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Martin Schwarz

MSc. in Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt auf asymetrische Kryptographie und M2M-Kommunikation. Ich bin seit 2015 im Bereich Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs.