Das Bitcoin-Netzwerk nutzt so viel Strom wie Irland

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Laut einer neuen Studie könnte das Bitcoin-Netzwerk bis zu 0,5 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs ausmachen – dies würde einem Stromverbrauch von Irland gleichkommen.

Bitcoin Mining und der Stromverbrauch

Allerdings ist es nicht einfach, genau zu bestimmen, wie viel Strom das Bitcoin-Netzwerk tatsächlich verbraucht. Alex de Vries, der bei der Steuerberatungsgesellschaft PwC in den Niederlanden arbeitet:

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„Wir haben viele…Berechnungen gesehen, aber wir brauchen mehr wissenschaftliche Diskussionen darüber, wohin dieses Netzwerk geht. Im Moment sind die verfügbaren Informationen insgesamt ziemlich schlecht…“

Die Schätzungen, die auf de Vries‘ ökonomischem Hintergrund beruhen, beziffern den minimalen Stromverbrauch des Bitcoin-Netzes auf 2,55 Gigawatt – wie bereits erwähnt, fast so viel Strom wie Irland. Ein weiterer Vergleich zeigt, dass eine einzelne Transaktion etwa so viel Strom verbraucht, wie ein durchschnittlicher Haushalt in den Niederlanden in einem ganzen Monat.

Proof of Work ist eben ein Arbeitsnachweis

Einer der größten Faktoren, der zum hohen Stromverbrauch beiträgt, ist auch ein fester Bestandteil des Netzwerks. Seit seiner Gründung wurde der dezentrale Konsens von Bitcoin durch den Proof-of-Work (PoW)-Algorithmus ermöglicht, und die Miner, die diese „Arbeit“ ausführen, benötigen dafür enorme Mengen an Energie. Laut einer im April veröffentlichten Studie des Aktienanalysten Charlie Chan und seines Teams bei Morgan Stanley liegt der ROI (Return on Investment) des Bitcoin-Minings bei $8.600.

Bitcoins Energiekosten schreiten voran

In Zukunft wird der Strombedarf für den Betrieb des Bitcoin-Netzes weiter steigen. Bis Ende 2018 prognostiziert de Vries, dass das Netz bis zu 7,7 Gigawatt verbrauchen könnte – so viel Strom wie Österreich. Wenn der Preis von Bitcoin weiter steigt, wie einige Experten voraussagen, könnte das Netz eines Tages bis zu 5 Prozent des gesamten Stroms weltweit ausmachen.

„Für mich ist ein halbes Prozent schon ziemlich schockierend. Es ist ein extremer Unterschied zum normalen Finanzsystem, und dieser steigende Strombedarf wird uns definitiv nicht helfen, unsere Klimaziele zu erreichen“

Basierend auf „konservativen“ Schätzungen des Bitcoin Energy Consumption Index beläuft sich der CO2-Verbrauch für jede einzelne Bitcoin-Transaktion auf fast 450 Kilogramm CO2, was 32.898 Kilotonnen pro Jahr für das gesamte Netzwerk entspricht.

Quelle: Newsbtc, Image: pixabay, CC0

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    Eindeutig, Irland verbraucht zuviel Strom!

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    Lalit Chaudhary

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