Einer der bekanntesten und renommiertesten Bitcoin-Experten der Welt schlägt in einer Prognose Alarm. War der jüngste Kurs-Anstieg bei Bitcoin nur eine Bullenfalle – stehen die Märkte vor einer neuen Korrektur?
Bitcoin Prognose: Übler als gedacht!
Pünktlich zum Jahresbeginn traten die Bullen zwar aufs Gas und schoben Bitcoin von 87.500 Dollar aus auf bis zu 94.757 Dollar – ein Plus von satten 8,29 Prozent. Wirklich lange auf dem Niveau halten konnte sich die Kryptowährung Nummer 1 allerdings nicht: Direkt im Anschluss ans lokale Hoch ging’s wieder abwärts – zunächst in kleinen Schritten, zuletzt in größeren. Aktueller Bitcoin Kurs: 89.989 Dollar pro BTC und damit schon wieder Sub-$90K.
Die Zahlen reflektieren das Auf und Ab: +2,94 Prozent in den letzten sieben Tagen, dafür -2,4 Prozent seit gestern. Immerhin: Bitcoin leidet nicht allein – nahezu alle Coins fallen heute. -2,84 Prozent Verlust weist die globale Krypto-Marktkapitalisierung für die letzten 24 Stunden aus.
Auch das Trading-Volumen fällt von einer Klippe: Wie Coinmarketcap.com zeigt, ist das Volumen innerhalb der letzten 24 Stunden dramatisch eingebrochen, weist einen Rückgang von satten -18,17 Prozent aus. Viele Anleger fragen sich: Nach dem jüngsten Pump – beginnt jetzt die nächste Korrektur? Top-Trader und Branchenbeobachter Michael van de Poppe kommentiert: Es sei ein „wichtiger Tag“ für BTC. Denn:
„Er hat den 21-Tage-MA erreicht und ist kurzzeitig unter dieses Niveau gefallen.
Das ist nicht schlecht, er kann Liquidität aufnehmen, obwohl ich es vorziehen würde, wenn Bitcoin dieses Niveau halten würde.“
Seine Prognose: Bitcoin befinde sich weiterhin „auf Kurs“, um nächste Woche erneut den Widerstand bei 94.000 Dollar zu testen. Und selbst für den Fall, dass das nicht gelingt, bleibt der Holländer optimistisch: Dann könne Bitcoin „diese schönen Tiefststände, die wir hier aufbauen, ausräumen“.
Important day on $BTC.
It's hit the 21-Day MA and briefly dipped beneath this level.
That's not bad, it can take liquidity, although I'd favor #Bitcoin to hold this level.
In that case, we're still on track for a test at $94K in the coming week.
If not, then we might be… pic.twitter.com/Xn34b790Zx
— Michaël van de Poppe (@CryptoMichNL) January 8, 2026
Damit gemeint ist: Falls die Unterstützung bricht, könnte der Bitcoin Kurs weiter fallen und die gerade entstehenden Tiefs unter 90.000 Dollar „sweepen“ – also kurz darunter gehen, um dort Stop-Loss-Orders auszulösen. Das wäre zwar ein Warnsignal für einen tieferen Rücksetzer, könnte Poppe zufolge aber eine attraktive Einstiegschance darstellen, da er mittel- und langfristig mit einer Erholung rechnet.
Nicht ganz so optimistisch äußert sich On-Chain-Experte Willy Woo in einer neuen Bitcoin Prognose. Woo gilt als einer der bekanntesten und renommiertesten Bitcoin-Analysten, mehr als 1,2 Millionen Anleger folgen ihm auf X für seine Vorhersagen. Die warnt er nun: Auch wenn Bitcoin im Januar pumpt – eigentlich sieht es finster aus auf der BTC-Blockchain. So finster, dass Woo sogar von einer „Geisterstadt“ spricht!
Bitcoin lässt Anleger plötzlich kalt
Der Krypto-Experte im Wortlaut:
„Ich denke, wir werden im Januar einen kurzfristigen Anstieg erleben (die Liquidität scheint sich auf einem lokalen Tiefpunkt zu stabilisieren).
Aber dieser Chart (Transaktionen und Gebühren) sieht langfristig (Makrozyklus) bärisch aus, es ist dort draußen wie in einer Geisterstadt.“
I think we get a short term pump for January (starting to see liquidity putting in a local bottom).
But this chart (transactions and fees) looks long term (macro cycle) bearish, it's a ghost town out there. pic.twitter.com/WnOwNI7Ru5
— Willy Woo (@woonomic) January 5, 2026
Oder, einfach formuliert: Woos Chart zeigt die Anzahl der Bitcoin-Transaktionen und der dabei angefallenen Gebühren. Und durch die wird deutlich: Aktuell befindet sich Bitcoin in einer Mega-Flaute – kaum jemand nutzt Bitcoin noch, was seine langfristige Bitcoin Prognose massiv verschlechtert. Es sähe bärisch aus – und in den Antworten ergänzt er:
„Es gibt eindeutig einen Einbruch der Aktivität nach dem Wechsel von 100 auf 120, obwohl ETFs und L2s zuvor sehr präsent waren.“
Mike, short answer: “no, it’s capital that drives price but we infer capital movement by many means including on-chain”
Long answer:
Price is driven by flows of capital into the network and shorter term noise by the tactical positioning of traders.Flows can never be known…
— Willy Woo (@woonomic) January 6, 2026
Das, so Woo, sei „eine grundlegende Veränderung der Aktivität“. Viele Anleger entscheiden sich gegen Bitcoin – und versuchen ihr Glück bei anderen vielvesprechenden Kryptowährungen. Weiterhin hoch im Kurs: Neue Coins mit bewährter Bitcoin-Technik, etwa Bitcoin Hyper (HYPER). Das Projekt gilt als einer der aktuellen Krypto-Senkrechtstarter: Im laufenden Presale konnte Bitcoin Hyper (HYPER) bislang satte 30,26 Millionen Dollar (!) Kapital von Anlegern sammeln. Das verdeutlicht das hohe Interesse an Bitcoin Alternativen mit starkem Use Case. Der ist bei Bitcoin Hyper (HYPER) potenziell gegeben. Das Asset kombiniert Eigenschaften der technologisch überlegenen Kryptowährung Solana (SOL) mit Bitcoin, möchte so einen Hybriden erschaffen, der die Vorteile beider Top-Coins vereint: die bewährte Sicherheit von Bitcoin mit dem ultraschnellen Netzwerk von Solana. Tipp: Noch rund 8 Stunden lang läuft auf der offiziellen HYPER-Homepage eine Rabatt-Aktion, durch die Anleger den Coin vergünstigt erhalten (aktueller Preis: 0,013545 Dollar).
Zuletzt aktualisiert am 8. Januar 2026





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