
Der Trader Peter Brandt bremst die Hoffnung auf eine schnelle Erholung beim Bitcoin. Er geht davon aus, dass der BTC die 200.000 US-Dollar erst im Jahr 2029 erreichen könnte.
Bitcoin bei 200.000 US-Dollar im Jahr 2029
Nachdem es kurzzeitig für den Bitcoin wieder bergauf ging und Anleger schon neue Hoffnung schöpften, folgte in der Nacht vom 20. auf den 21. November ein weiterer Crash. Mit einem Rückgang um 9,31 Prozent innerhalb von 24 Stunden notiert der Bitcoin-Kurs zum Zeitpunkt der Artikelerstellung bei rund 83.200 US-Dollar. In den vergangenen sieben Tagen ist die Kryptowährung um 14,44 Prozent gefallen, im Monatsrückblick um 22,96 Prozent.
Full disclosure folks
Of my maximum ever Bitcoin position I still own 40%, at a price 1/20th of Saylor's avg buy.
I am a long-term bull on Bitcoin. This dumping is the best thing that could happen to Bitcoin. The next bull market in Bitcoin should take us to $200,000 or so. That…— Peter Brandt (@PeterLBrandt) November 21, 2025
Auch der erfahrene Trader Peter Brandt zeigt keinen übermäßigen Optimismus. Seiner Meinung nach sind die meisten Bitcoin-Prognosen überzogen. Er geht davon aus, dass das Krypto-Urgestein die 200.000 US-Dollar erst im Jahr 2029 knacken könnte – was viele anders sehen. Armstrong und Wood glauben beispielsweise, der BTC könnte bis 2030 siebenstellig werden.
Brandt sieht Korrektur als notwendige Bereinigungsphase
Konkret schreibt Brandt in einem Beitrag auf der Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter): „Ich bin langfristig optimistisch für Bitcoin. Dieser Ausverkauf ist das Beste, was Bitcoin passieren konnte. Der nächste Bullenmarkt für Bitcoin dürfte uns auf etwa 200.000 US-Dollar bringen. Das müsste etwa im dritten Quartal 2029 der Fall sein.“
Die aktuell scharfe Korrektur findet er konstruktiv und sieht sie als „Dumping“ und notwendige Bereinigungsphase. Damit sollen überschüssige Hebel, eine überhitzte Marktstimmung und strukturelles Ungleichgewicht abgebaut werden. Nach dem Rücksetzer bleibt er von einer langfristigen Wachstumsphase überzeugt (Quelle: Coinpaper).
Anleger suchen trotzdem nach positiven Signalen
Vielen Anlegern macht der Einbruch zu schaffen, weshalb sie weiterhin nach positiven politischen Signalen suchen. Zuletzt sorgte beispielsweise der spontane Besuch von US-Finanzminister Scott Bessent bei der Eröffnung von Pubkey DC für Spekulationen. Dabei handelt es sich um ein Hospitality- und Bitcoin-Community-Zentrum in der Hauptstadt der USA. Bessent gilt als krypto-freundlich und unterstützt unter anderem seit 2024 Pro-Krypto-Gesetze.
Wenn es nach dem Mitbegründer von Placeholder Chris Burniske geht, sind das aber unrealistische Interpretationen. Er schreibt auf X: „Die Ära des DAT-Verkaufs hat gerade erst begonnen. So wie wir nach oben gestiegen sind, werden wir auch nach unten gehen.“
The era of DAT selling has only begun, just as we went up, so too will we go down.
— Chris Burniske (@cburniske) November 20, 2025
Damit bezieht er sich auf Krypto-Treasury-Firmen wie Strategy (ehemals MicroStrategy) von Michael Saylor. Der Verkaufsdruck könnte also noch weiter zunehmen.
Bitcoin Hyper ($HYPER) sammelt 28,2 Millionen US-Dollar im Vorverkauf
Besser sieht es derzeit für Bitcoin Hyper ($HYPER) aus. Die unveröffentlichte Kryptowährung befindet sich seit Mai im Vorverkauf und konnte bisher 28,2 Millionen US-Dollar sammeln. Frühe Investoren haben bis zur nächsten Preiserhöhung in rund neun Stunden noch die Möglichkeit, $HYPER für 0,013305 US-Dollar zu erwerben.
Die Entwickler beschreiben das Projekt auf der offiziellen Website als „(erstes echtes) Bitcoin Layer 2 Netzwerk. Bitcoin Hyper soll „die langsame Transaktionsgeschwindigkeit und die hohen Gebühren von Bitcoin“ beheben und „gleichzeitig Sicherheit auf Bitcoin-Niveau“ bieten. Staking, dezentrales Finanzwesen (DeFi) und auf der Chain entwickelte Anwendungen (dApps) sollen ebenfalls nicht zu kurz kommen.
Aber wichtig: Während Presales verlockend wirken und hohe Gewinne versprechen, bleibt das Investment sehr spekulativ. Wenn der Preis nach dem Listing nach oben geht, steigt auch der Gewinn. Garantiert ist das aber nicht. Die meisten Kryptowährungen, die täglich auf den Markt kommen, scheitern, weshalb Anleger nur Kapital verwenden sollten, auf das sie im Ernstfall verzichten können.
Zum Weiterlesen:
- Bitcoin kaufen: So geht’s
- Coin-Launch-Liste: Weitere Kryptowährungen im Vorverkauf
- Krypto-Börsen im Vergleich
Zuletzt aktualisiert am 21. November 2025




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