
Der Bitcoin (BTC) ist zurück auf über 90.000 US-Dollar gestiegen und US-Bitcoin-ETFs erreichen nach fünf Tagen wieder Nettozuflüsse. Dennoch bleibt der Fear & Greed Index bei 11.
Leichte Erholung beim Bitcoin und bei Bitcoin-ETFs
Sowohl beim Bitcoin als auch bei den Bitcoin-ETFs sah es in letzter Zeit nicht gut aus. Während der BTC mehrere Einbrüche wegstecken musste, verfielen die ETFs in eine fünftägige Verlustserie. Beide Seiten scheinen sich jetzt aber zumindest etwas zu erholen.
Wie Cointelegraph berichtete, verzeichneten die US-amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs am Mittwoch (19. November 2025) wieder Nettozuflüsse in Höhe von 75,4 Millionen US-Dollar. Laut Farside Investors stammte der Großteil vom iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock, der 60,6 Millionen US-Dollar verbuchte – damit aber die Verluste von 523 Millionen US-Dollar nicht ausgleichen konnte. Der Grayscale Bitcoin Mini Trust ETF (BTC) konnte ebenfalls ein Plus von weiteren 53,8 Millionen US-Dollar mitnehmen.
Bei Fidelity und VanEck kam es hingegen am gleichen Tag zusammen zu Abflüssen von 39 Millionen US-Dollar.
Zuflüsse fallen mit Bitcoin-Wachstum zusammen
Der Aufschwung fiel mit dem Bitcoin-Wachstum zusammen, das den Preis der Kryptowährung sogar wieder über 92.000 US-Dollar pushte. Nur kurz darauf brach der Bitcoin-Kurs allerdings auf rund 88.000 US-Dollar ein. Zum Zeitpunkt der Artikelerstellung notiert das Krypto-Urgestein bei etwa 91.600 US-Dollar. Das entspricht einem Zuwachs um 0,15 Prozent innerhalb von 24 Stunden. In den vergangenen sieben Tagen und im Monatsrückblick ging es jedoch bergab – um 10,96 Prozent beziehungsweise 15,62 Prozent.
🚨 UPDATE:
Bitcoin Fear and Greed Index: 11 (Extreme Fear)
Bottom in at $88,500? 🤔 pic.twitter.com/dO1dCgmyVa
— Bitcoin Archive (@BitcoinArchive) November 20, 2025
Die Sorge ist bei Anlegern also noch lange nicht gebannt. Wie Bitcoin Archive auf der Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter) in einem Beitrag veröffentlichte, befindet sich der Fear & Greed Index derzeit bei 11, was auf „Extreme Angst“ hindeutet.
Ray Dalios Investment in Bitcoin
Parallel dazu äußerte sich Ray Dalio zum Bitcoin und betonte, zwar rund ein Prozent seines Portfolios in BTC zu halten, aber dennoch skeptisch zu bleiben. Er sieht die Kryptowährung wegen ihrer Nachverfolgbarkeit, der technischen Grenzen und langfristiger Sicherheitsrisiken (zum Beispiel durch Quantencomputing) nicht als taugliche Reservewährung für große Staaten.
Ob Quantencomputer wirklich eine Gefahr für den Bitcoin darstellen könnten, ist aber umstritten. Während die einen dazu aufrufen, dass sich der BTC zügig schützen müsste, sind andere der Meinung, dass es noch Jahrzehnte dauern dürfte, bis Quantencomputer den BTC knacken könnten – und die Kryptowährung bis dahin sowieso abgesichert wäre.
Trotz seiner Warnungen erkennt Dalio aber an, dass der Bitcoin in den vergangenen Jahren Widerstandsfähigkeit gezeigt hat und nicht gehackt wurde. Binance-Gründer und ehemaliger CEO der Plattform Changpeng Zhao (bekannt als CZ) ließ durchblicken, dass er dabei „ein winziges bisschen Einfluss“ auf den US-amerikanischen Unternehmer gehabt haben könnte (Quelle: The Street).
Zum Weiterlesen:
- Bitcoin-Prognose: Wie könnte es für die Kryptowährung weitergehen?
- Bitcoin kaufen: So geht’s
- Krypto-Börsen im Vergleich
Zuletzt aktualisiert am 20. November 2025




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