Trump-Sohn Eric präsentiert in einem „Sneak Peak“ erstmals die Mining-Fabrik von „American Bitcoin“. Die Staaten sollen zum globalen Krypto-Zentrum werden – und zur ersten Anlaufstelle in puncto Bitcoin-Mining. Man könne „gar nicht stolzer sein“ auf die Fabrik, so der 41-Jährige im Video. Doch was hat es mit American Bitcoin auf sich? Stellen die Trumps jetzt auch das Mining auf den Kopf?
American Bitcoin: Wie bullish ist das Machtprojekt der Trump-Familie?
Sie schürfen bereits 2 Prozent des gesamten Bitcoin-Bestands – und das jeden Tag: In einem neuen Video zeigt CSO Eric Trump erstmals die Mining-Einrichtung von „American Bitcoin“ – und äußert sich mehr als euphorisch über die Zukunft des Krypto-Unternehmens. Zwischen Rohrleitungen, Serverreihen und Stars-and-Stripes-Bannern erklärt Eric Trump mit hörbarem Stolz:
„Das ist amerikanische Energie in Aktion. Das ist amerikanisches Bitcoin.“
Es sei nicht möglich, „begeisterter über unser Wachstum zu sein“, so Trump. Und:
„Ich bin fest davon überzeugt, dass wir eines der großartigsten Krypto-Unternehmen weltweit aufbauen.“
Welcome to American Bitcoin @ABTC pic.twitter.com/KBG42ZTPCf
— Eric Trump (@EricTrump) November 24, 2025
Jetzt geht’s also nicht mehr um eventuelle Memecoin-Trades von Nesthäkchen Barron – jetzt betritt die Trump-Familie offiziell das Terrain einer Branche, die längst zum geopolitischen Spielfeld geworden ist. Bitcoin, so die Ansage, soll nicht etwa China oder Russland überlassen werden – Bitcoin soll in Amerika entstehen.
Doch wie soll das mit „American Bitcoin“ erreicht werden – und warum mischen die Trumps dabei mit? „American Bitcoin“ präsentiert sich als energieeffiziente, skalierbare Mining-Plattform – natürlich ganz bewusst in den USA angesiedelt. Denn, so Eric Trump: Man wolle „die strategische Unabhängigkeit der USA im digitalen Währungszeitalter“ sichern. Das zeigt: Der Anspruch der Trumps reicht über den üblichen Renditefokus der Mining-Firmen hinaus.
„American Bitcoin“: Analysten sehen Signalwirkung
Im Prinzip geht’s nur um eines: so viele Bitcoins wie möglich zu akkumulieren – hauptsächlich per Mining, aber auch durch Käufe. Den jüngst veröffentlichten Quartalszahlen zufolge hat ABTC bereits mehrere Tausend BTC neu erworben und gemint, zuletzt seien 3.000 BTC dazugekommen. Ein Seitenhieb an Normalanleger darf trumptypisch natürlich nicht fehlen:
„Während andere zum Spotpreis zahlten, generierten wir Bitcoin unterhalb des Marktpreises durch skalierbare, kapitalarme Mining-Aktivitäten. In Verbindung mit disziplinierten Käufen zum Marktpreis haben wir unsere Reserven um mehr als 3.000 Bitcoin aufgestockt.“
Mit dieser „dualen Strategie“ wolle man Wert für Aktionäre schaffen und „unsere Position als kapitaleffiziente Plattform für den langfristigen Aufbau von Bitcoin-Beständen festigen“.
Last Friday we reported our results for the third quarter of 2025.
“The third quarter validated the thesis behind American Bitcoin. While others paid spot, we generated Bitcoin below market through scalable, asset-light mining operations. Coupled with disciplined at-market… pic.twitter.com/e3vcS4mRNR
— American Bitcoin (@ABTC) November 17, 2025
Die Botschaft ist klar: „American Bitcoin“ will nicht nur ein Mining-Unternehmen sein – es soll zum Symbol werden. American Bitcoin – besserer Bitcoin? Fest steht: Die Trumps versuchen bereits ihren Stempel aufzudrücken. Ob mit Erfolg, bleibt abzuwarten.
Für Privatanleger, die Bitcoin kaufen möchten, ändert sich durch „American Bitcoin“ zunächst zwar wenig. Eines lässt sich aber kaum bestreiten: Wenn eine Präsidentenfamilie derart öffentlich Rückendeckung für Bitcoin zum Ausdruck bringt, ist das ein eindeutig bullishes Signal für den gesamten Markt – Krypto-Crash hin oder her.
Zuletzt aktualisiert am 25. November 2025




Fragen und Antworten
Sie haben eine Frage? Unser Experten-Panel beantwortet gerne Ihre Fragen.