Der Kryptomarkt bleibt tief im Bärenmarkt gefangen. Bitcoin notiert mehr als 50 Prozent unter seinem Allzeithoch, während zahlreiche Altcoins Verluste von 60, 70 oder sogar 80 Prozent gegenüber ihren Rekordständen verkraften müssen. Entsprechend schwach präsentiert sich die Stimmung: Handelsvolumen und Anlegerinteresse sind niedrig, größere Aufwärtsimpulse bleiben bislang aus.
Doch gerade in solchen Marktphasen können sich allmählich attraktive Einstiegsniveaus entwickeln. Erste Daten deuten darauf hin, dass zumindest der Verkaufsdruck nachlassen könnte. Während einige Marktteilnehmer bereits wieder Bitcoin akkumulieren, zeigen sich auch bei XRP interessante Veränderungen im Verhalten großer Investoren. Damit rückt eine mögliche Bodenbildung zunehmend in den Fokus.
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Kryptoexperte kauft jetzt jeden Tag Bitcoin
Der bekannte Kryptoanalyst „The DeFi Investor“ hat nun erklärt, dass er begonnen habe, jeden Tag Bitcoin zu kaufen. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, den exakten Tiefpunkt zu treffen. Vielmehr setzt der Analyst auf eine schrittweise Akkumulation über die kommenden drei bis vier Monate und damit auf eine klassische Dollar-Cost-Averaging-Strategie.
I started buying some $BTC every day.
The bottom may not be in yet, but I don’t see BTC falling more than 20–25% from $62k. So I’d rather start buying here than risk missing the next bull run.
I think DCAing into BTC over the next 3-4 months will prove to be a great decision.
— The DeFi Investor 🔎 (@TheDeFinvestor) August 14, 2026
Seine Überlegung: Selbst wenn das finale Tief des aktuellen Bärenmarktes noch nicht erreicht sein sollte, hält er das verbleibende Abwärtsrisiko vom Bereich um 62.000 US-Dollar für überschaubar. Nach seiner Einschätzung könnte Bitcoin möglicherweise noch einmal rund 20 bis 25 Prozent tiefer fallen. Gleichzeitig sieht er jedoch das Risiko, bei einem überraschend schnellen Stimmungsumschwung den Beginn des nächsten Bullenmarktes zu verpassen.
Genau deshalb verteilt er seine Käufe zeitlich. Anstatt das gesamte Kapital auf einmal zu investieren, werden regelmäßig kleinere Positionen aufgebaut. Dadurch verliert die Frage nach dem perfekten Einstiegskurs an Bedeutung.
Für langfristig orientierte Anleger ist dieser Ansatz besonders in schwachen Marktphasen interessant. Der Analyst geht davon aus, dass sich regelmäßige Bitcoin-Käufe über die kommenden drei bis vier Monate rückblickend als gute Entscheidung herausstellen könnten. Entscheidend bleibt jedoch: Auch er schließt weitere Kursverluste ausdrücklich nicht aus. Seine Strategie basiert vielmehr darauf, dass das aktuelle Bewertungsniveau langfristig zunehmend attraktiv erscheint.
XRP-Wale reduzieren Verkaufsdruck massiv
Auch bei XRP gibt es derzeit erste Hinweise darauf, dass der Verkaufsdruck großer Marktteilnehmer deutlich nachlässt. Daten von CryptoQuant, die vom Analysten Darkfost ausgewertet wurden, zeigen, dass die XRP-Zuflüsse großer Investoren zu Binance auf den niedrigsten Stand seit 2021 gefallen sind.
Besonders deutlich wird die Entwicklung beim geglätteten 90-Tage-Trend. Aktuell sollen große Marktteilnehmer XRP im Gegenwert von rund 61 Millionen US-Dollar zu Binance transferieren. Zum Vergleich: Im Januar 2025 lag dieser Wert laut der Analyse noch bei rund 456 Millionen US-Dollar, im Oktober bei etwa 355 Millionen US-Dollar. Damit sind die Zuflüsse heute etwa sechs- bis achtmal geringer.
📉 $XRP whale inflows on Binance drop to their lowest since 2021
There's an interesting development currently taking place regarding Binance's whales on XRP.
💥 Their inflows, averaged here over 3 months to get a clean read on the trend, just hit their lowest level since 2021.… pic.twitter.com/kY2FRFtHVM
— Darkfost (@Darkfost_Coc) August 15, 2026
Das ist grundsätzlich relevant, weil Transfers auf eine zentrale Börse häufig mit einer erhöhten Verkaufsbereitschaft verbunden werden. Werden deutlich weniger XRP zu Binance geschickt, kann dies darauf hindeuten, dass große Holder ihre Coins momentan eher zurückhalten, statt sie unmittelbar für Verkäufe bereitzustellen.
Allerdings liefert die Metrik noch kein eindeutiges Kaufsignal. Die Nettozuflüsse liegen weiterhin bei rund 18,8 Millionen US-Dollar und damit im positiven Bereich. Es kommen also weiterhin mehr XRP auf die Börse, als abgezogen werden.
Dennoch passt die Entwicklung zu einem breiteren Muster im Kryptomarkt: Handelsaktivität und Zuflüsse sinken, wodurch sich eine zunehmende Erschöpfung der Verkäufer abzeichnen könnte. Für eine nachhaltige Trendwende müsste nun allerdings auch die Nachfrage wieder deutlich anziehen.
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Bitcoin Hyper zeigt relative Stärke trotz Bärenmarkt
Auch abseits der etablierten Kryptowährungen gibt es derzeit einzelne Projekte, die trotz des schwachen Marktumfelds relative Stärke zeigen. Gerade für Bitcoin könnte eine steigende Nachfrage nach funktionierenden Layer-2-Lösungen langfristig relevant werden. Denn je stärker zusätzliche Anwendungen, DeFi-Strukturen und schnelle Transaktionen rund um Bitcoin entstehen, desto größer könnte auch der praktische Nutzen des gesamten Ökosystems werden. Eine solche Entwicklung wäre grundsätzlich positiv für die Nachfrage nach BTC selbst.
Ein Projekt, das genau an diesem Punkt ansetzt, ist Bitcoin Hyper. Die Layer-2-Lösung möchte die Sicherheit und Bekanntheit von Bitcoin mit den technischen Vorteilen moderner Hochleistungs-Blockchains verbinden. Dabei soll insbesondere die Solana Virtual Machine eine wichtige Rolle spielen und deutlich schnellere sowie günstigere Transaktionen ermöglichen, als sie unmittelbar auf der Bitcoin-L1 möglich sind.
Über eine sogenannte Zero-Knowledge-Proof-Bridge sollen BTC zwischen der Bitcoin-Layer-1 und der neuen Layer-2-Infrastruktur übertragen beziehungsweise dort nutzbar gemacht werden können. Dadurch könnten perspektivisch Anwendungen entstehen, die bislang vor allem aus Ökosystemen wie Solana oder Ethereum bekannt sind – etwa DeFi, Trading oder weitere Web3-Anwendungen.

Bemerkenswert ist dabei aktuell vor allem die relative Stärke des Presales. Trotz des ausgeprägten Bärenmarktes und der insgesamt schwachen Risikobereitschaft am Kryptomarkt wurden bereits rund 33 Millionen US-Dollar eingesammelt. Zusätzlich bietet Bitcoin Hyper derzeit Staking-Möglichkeiten mit einer angegebenen Rendite von rund 36 Prozent APY.
Natürlich bleiben Presales spekulativ und mit erhöhten Risiken verbunden. Dennoch zeigt die bisherige Nachfrage, dass Investoren auch in einem schwierigen Marktumfeld weiterhin Kapital für neue Bitcoin-Infrastruktur bereitstellen. Sollte die Nachfrage nach Bitcoin-Layer-2-Lösungen künftig tatsächlich deutlich steigen, könnte genau dieses Segment zu einem wichtigen Wachstumsbereich des nächsten Marktzyklus werden.
Zuletzt aktualisiert am 15. August 2026





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