Mehr als 700.000 US-Dollar Verluste – der Hyperliquid-Meltdown von Andrew Tate

hyperliquid

Megaverluste bei Andrew Tate – der umstrittene und polarisierende Unternehmer hat durch eine Reihe von Liquidationen mit hoher Hebelwirkung mehr als 700.000 US-Dollar verloren.

Hebel mit Crash-Wirkung – Andrew Tate verliert gesamtes Investment

Mehreren Medienberichten zufolge zahlte Andrew Tate über das gesamte letzte Jahr hinweg über 700.000 US-Dollar auf Hyperliquid ein, hob keinen Cent ab und verlor alles durch eine Reihe hochgehebelter Liquidationen. Vor zwei Tagen lag das Konto dann endgültig auf null. Sogar die rund 75.000 US-Dollar, die er über Referral Rewards verdient hatte, landeten in neuen Positionen – und wurden liquidiert.

Dadurch, dass die Trades des Unternehmers öffentlich einsehbar sind, ist der Fall wie auf dem Präsentierteller. Tates Hyperliquid-Aktivität erstreckte sich über fast ein Jahr und begann mit einer Serie von Zwangsliquidationen im Dezember 2024, bei der mehrere Long-Positionen gleichzeitig crashten.

Eins ist dadurch offensichtlich: Durch zu hohe Hebel, niedrige Trefferquoten und ständiges Nachlegen kann ein sechsstelliger Betrag in verhältnismäßig kurzer Zeit verschwinden (Quelle: CryptoSlate).

Hohes Risiko und fehlerhaftes Setup

Der Unternehmer investierte ständig in einem Risikobereich, in dem selbst kleine Korrekturen seine Positionen auslöschten. Nach jeder Zwangsschließung stieg er allerdings mit gleichem oder höherem Hebel wieder ein.

Selbst die 75.000 US-Dollar an Referral Rewards landeten erneut in den fehlerhaften Setups. Das deutet laut CryptoSlate entweder auf ein überzogenes Vertrauen in den nächsten Trade oder auf ein grundlegendes Missverständnis der Dynamik von Hebel und Trefferquote hin.

Der stärkste Crash ereignete sich im Juni. Ein 25x-ETH-Long wurde kurz nach Tates Posting liquidiert, was zu einem Minus von mehr als einer halben Million US-Dollar führte. Im September folgte ein WLFI-Long mit mehr als 67.000 US-Dollar Verlust, im November ein 40x-BTC-Long mit über 200.000 US-Dollar – bis zum Einbruch auf null vor zwei Tagen.

Klare Message an Anleger

Die Positionen des Unternehmers reichten von BTC und ETH bis zu kleineren Tokens, meist mit 10-facher bis 40-facher Hebelwirkung – ein Setup, das schon bei kleinen Marktbewegungen das komplette Konstrukt zum Fall bringen kann.

Was bleibt, ist eine klare Warnung an alle, die keine erfahrenen Trader mit einem soliden Risikomanagement sind. Hebel können Gewinne schnell vervielfachen, aber genauso schnell alles vernichten. Wer Positionen nach Verlusten ohne Nachdenken neu eröffnet, geht ein großes Risiko ein. Ob Tate seine Investments in Zukunft strategischer setzt oder nach dem gleichen Schema weitermacht, kann nur die Zeit zeigen.

Zuletzt aktualisiert am 20. November 2025

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