Bitcoin notiert aktuell unter der Marke von 85.000 US-Dollar und hat damit ein Sechs-Wochen-Tief erreicht. Innerhalb weniger Stunden fiel der Kurs von über 89.000-Dollar auf Tiefststände um 84.000 bis 85.000 US-Dollar. Der Rückgang beträgt zeitweise mehr als 10 % und markiert den schärfsten Intraday-Absturz seit mehreren Monaten. Der gesamte Kryptomarkt folgt mit einem Rückgang der Marktkapitalisierung um über 200 Milliarden US-Dollar.
Massive Liquidationen als Haupttreiber
Die Futures-Märkte verzeichneten in kurzer Zeit Liquidationen in Höhe von rund 330 Millionen US-Dollar, überwiegend Long-Positionen. Der Großteil der Zwangsverkäufe entfiel auf Bitcoin und Ethereum.
Die hohe Hebelwirkung in den Perpetual-Märkten verstärkte die Abwärtsbewegung: Sobald der Kurs unter wichtige Liquidationslevel fiel, lösten Kaskaden aus. Besonders betroffen waren Plattformen mit hohem Open Interest, wo Long-Positionen stark überrepräsentiert waren. Diese Liquidationswelle trug maßgeblich zur Beschleunigung des Verkaufsdrucks bei.
Geopolitische Spannungen lösen Bitcoin Crash aus
Der unmittelbare Katalysator für den Abverkauf liegt in eskalierten geopolitischen Risiken. Berichte über einen möglichen US-amerikanischen Militärschlag gegen Iran lösten eine Flucht in risikoreiche Assets aus.
Märkte reagierten defensiv: US-Aktienindizes gaben nach, Gold und der US-Dollar gewannen, während Kryptowährungen als hochspekulative Klasse besonders stark verkauft wurden. Für eine kurzfristige positive Bitcoin Prognose bleibt entscheidend, wie sich das geopolitische Umfeld weiterhin entwickelt.
Iran Plans Live-Fire in Hormuz. Will Trump Strike Before Feb 1?
We have passed the point of no return.
US State Dept just issued a final ultimatum regarding executions in Iran.
But the real escalation is preparing at sea.Iran has officially announced Live-Fire Naval Exercises… pic.twitter.com/MMIk2r5OMp
— Niakris.base.eth (@13_niakris) January 29, 2026
Die Unsicherheit über eine mögliche Eskalation im Nahen Osten führte zu einer schnellen Risikoaversion, die Bitcoin besonders traf, da viele Investoren in den vergangenen Wochen stark gehebelte Long-Positionen aufgebaut hatten.
Technisch durchbrach Bitcoin mehrere wichtige Unterstützungszonen, darunter die 200-Tage-Linie und die Zone um 88.000–90.000 US-Dollar. Das Orderbuch zeigte nach dem Bruch dünne Bid-Seiten, was den Absturz weiter verstärkte.
Der Fear & Greed Index fiel in den Bereich „Fear“ und signalisiert eine Verschiebung des Marktsentiments. Institutionelle Flows, die in den Wochen zuvor noch positiv waren, kehrten sich um; Spot-BTC-ETFs verzeichneten an diesem Tag Nettoabflüsse.
Ausblick und mögliche Szenarien
Der aktuelle Rücksetzer muss nicht zwangsläufig das Ende des Aufwärtstrends bedeuten. Historisch folgten auf geopolitisch bedingte Dips oft schnelle Erholungen, sobald die akute Unsicherheit nachließ.
Kritisch bleibt jedoch, ob Bitcoin die Zone um 82.000–84.000 US-Dollar halten kann. Ein Bruch darunter würde weitere Liquidationen auslösen und das Tief bei 78.000–80.000 US-Dollar in den Fokus rücken.
$BTC update:
The projection is still playing out perfectly. Bitcoin has just retested the range lows.
As we mentioned on Sunday, the bearish acceptance below the mid-range was signaling another drop to the range lows.
This projection from 1 month ago is 90% completed here 🔨😮 https://t.co/5EAD52V9FM pic.twitter.com/3NSUfptLFM
— CrypNuevo 🔨 (@CrypNuevo) January 29, 2026
Bleibt der Kurs darüber, könnten Anleger wieder Bitcoin kaufen und den Preis in Richtung 90.000 US-Dollar pushen, sofern die geopolitische Lage nicht weiter eskaliert. Dann könnten auch Coins wie Bitcoin Hyper von der Erholung profitieren.
Der Bitcoin Crash unterstreicht erneut die hohe Sensibilität des Kryptomarkts gegenüber makroökonomischen und geopolitischen Schocks sowie die Rolle übermäßiger Hebelung bei der Verstärkung von Volatilität.
Zuletzt aktualisiert am 29. Januar 2026




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