Bitcoin News: Trotz Korrektur – Cathie Wood bleibt bullisch

Bitcoin

Der Start in die neue Handelswoche fällt an den Finanzmärkten deutlich schwächer aus. Sowohl die Aktienfutures als auch Kryptowährungen stehen unter Druck, während viele Anleger spürbar Risiken reduzieren. Ein neuer Zollstreit zwischen den USA und Kanada sowie die wachsende Wahrscheinlichkeit eines Government-Shutdowns in den USA verstärken den Risk-off-Modus.

Bitcoin verliert rund 1,5 Prozent in 24 Stunden und mehr als fünf Prozent auf Wochensicht. Damit sind die bisherigen Gewinne 2026 wieder abgegeben, year-to-date zeigt sich nach vier Wochen eine klare Seitwärtsbewegung.

Star-Investorin Cathie Wood zeigte sich zuletzt jedoch unbeeindruckt von der Korrektur und bekräftigte ihre bullische Bitcoin-Prognose mehrfach, trotz schwacher Kurse und zunehmender Unsicherheit an den Märkten.

Cathie Wood sieht Bitcoin in gesunder Konsolidierung

Trotz der jüngsten Schwäche am Kryptomarkt bleibt Cathie Wood bei ihrer konstruktiven Einschätzung für Bitcoin. Die Star-Investorin erklärte, dass ARK Invest weiterhin „voll dabei“ sei und an der langfristigen Story festhalte. Kurzfristig rechnet sie jedoch nicht mit einer schnellen Trendwende, sondern mit einer Phase der Stabilisierung. Nach ihrer Einschätzung dürfte sich der Bitcoin-Kurs zunächst in einer Spanne zwischen 80.000 und 92.000 US-Dollar einpendeln und dort eine Art Boden ausbilden. Erst wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, erwartet sie die Fortsetzung der übergeordneten Aufwärtsbewegung und neue Impulse nach oben.

Zuletzt sorgte Cathie Wood auch mit einer weiteren Einschätzung für Aufmerksamkeit. Die ARK-Chefin erklärte, sie gehe davon aus, dass der aktuelle Vierjahreszyklus bei Bitcoin den bislang flachsten Abschwung der Geschichte markieren werde. Ihrer Ansicht nach sei das zyklische Tief bereits erreicht. Trotz der jüngsten Kursverluste sieht sie daher keinen klassischen Bärenmarkt mehr, sondern eher eine ausgedehnte Konsolidierungsphase.

Die zunehmende institutionelle Beteiligung und die stabilere Marktstruktur würden aus ihrer Sicht größere Einbrüche begrenzen und den Boden unter dem Markt deutlich festigen.

Wenn ein Zyklus auf der Oberseite keine parabolische Übertreibung gesehen hat, fehlt meist auch die Grundlage für einen massiven Crash. Der jüngste Bitcoin-Anstieg verlief vergleichsweise kontrolliert und stärker durch institutionelle Nachfrage geprägt. Entsprechend spricht vieles dafür, dass auch die Korrektur eher moderat ausfällt – ganz im Sinne der Bitcoin Prognose von Cathie Wood.

Bitcoin als Basis-Investment: Langfristige Kurse im siebenstelligen Bereich

Während Cathie Wood also kurzfristig zumindest keinen größeren Crash erwartet, bleibt sie langfristig stark bullisch für BTC.

In ihrem „Big Ideas 2026“-Report beschreibt Cathie Wood Bitcoin klar als das Rückgrat einer neuen institutionellen Assetklasse. Für ARK war 2025 kein gewöhnlicher Bullenmarkt, sondern ein struktureller Schritt zu mehr Reife. Der Anteil von US-ETFs und börsennotierten Unternehmen am gesamten Bitcoin-Bestand stieg innerhalb eines Jahres von 8,7 auf rund 12 Prozent. Allein die ETF-Bestände wuchsen 2025 auf etwa 1,29 Millionen BTC, während Unternehmens-Treasuries ihre Reserven um mehr als 70 Prozent ausbauten.

Gleichzeitig hebt ARK die veränderte Risikostruktur hervor. Seit dem Zyklustief Ende 2022 hat Bitcoin bei der Sharpe Ratio klar besser abgeschnitten. Zudem fielen die durchschnittlichen Rücksetzer vom Allzeithoch 2025 so gering aus wie nie zuvor.

Trotz angepasster Annahmen bleibt die langfristige Prognose extrem bullisch: ARK erwartet, dass Bitcoin bis 2030 einen Großteil eines auf rund 28 Billionen US-Dollar wachsenden Digital-Asset-Marktes stellt. Konkret rechnet ARK mit einem Anstieg der Bitcoin-Marktkapitalisierung von knapp 2 Billionen auf rund 16 Billionen US-Dollar, was einer jährlichen Wachstumsrate von etwa 63 Prozent entspricht.

Dass Bitcoin über 600.000 US-Dollar in 2030 notieren werde, sei der Base-Case von Cathie Wood. Im bullischen Szenario sieht sie weiterhin Kurse von über 1,5 Millionen US-Dollar.

In ihrer New-Year-Botschaft 2026 ordnete Cathie Wood die Rolle von Bitcoin bereits neu, ohne an der Grundthese zu rütteln. Sie erklärte, dass Stablecoins inzwischen einen Teil jener Zahlungs- und Transaktionsfunktionen übernommen hätten, die ARK früher stärker bei Bitcoin gesehen habe. Gleichzeitig betonte sie jedoch, dass Bitcoin damit umso klarer in die Rolle von „digitalem Gold“ hineinwachse. Besonders hob sie den Vergleich mit physischem Gold hervor: Nachdem Gold seinen Wert im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt habe, müsse Bitcoin als digitales Pendant langfristig entsprechend deutlich höher bewertet werden. Aufholpotenzial gebe es also primär bei BTC.

Zuletzt aktualisiert am 26. Januar 2026

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