Während sich Anleger von Gold und Silber über spektakuläre Zuwächse freuen, enttäuscht Bitcoin mit seiner Performance. Eine neue Bitcoin Prognose von Glassnode, einem der bekanntesten Krypto-Marktforschungsunternehmen, hat sich die Situation genau angesehen und erklärt: Woran hängt der Bullrun jetzt? Was muss passieren, damit die Kurse wieder steigen?
Was wird 1 Bitcoin 2030 wert sein?
Top-Analyst Michael van de Poppe bringt die verrückte Situation auf den Punkt: Gold pumpt und pumpt – zuletzt derartige Werte habe das Edelmetall zum Höhepunkt seiner Rallye im Jahr 1979 erreicht. Die große Frage sei nun: Wann hört Gold auf, so schnell zu laufen? Anleger zwacken nämlich reichlich Kapital von Bitcoin ab – und setzen den dadurch unter Druck.
The primary question is:
When does Gold stop running so fast and what will be the trigger coming days/weeks?
— Michaël van de Poppe (@CryptoMichNL) January 28, 2026
Fast -15 Prozent musste die Kryptowährung Nummer 1 in den letzten 12 Monaten verlorengeben, -1,81 Prozent in der vergangenen Woche. Die 90.000-Dollar-Marke wirkt fragil, die Bullen scheitern wiederholt an einer Rückeroberung. Täglich kommt die gleiche Frage auf den Prüfstand: Handelt es sich noch um einen Bullenmarkt – oder hat der Bärenmarkt begonnen?
Zwar verzeichnen bestimmte Krypto-Sparten immer wieder hohe Kapitalzuflüsse, zuletzt etwa die Memecoins (PENGUIN mit einem Anstieg von mehr als +9.000 Prozent!). Zahlreiche On-Chain-Analysen und Krypto Prognosen warnen aber: Das Momentum verschlechtert sich rapide – es braucht jetzt dringend Käufer. Viele Investoren nutzen den Rücksetzer zwar, wollen Bitcoin kaufen. Doch wie ernst ist die Lage mittelfristig? Besteht noch Hoffnung auf eine Trendwende?
Dem haben sich die renommierten On-Chain-Experten von Glassnode in einer neuen Bitcoin Prognose gewidmet. Die Autoren Chris Beamish, der pseudonyme CryptoVizArt und Antoine Colpaert schreiben:
„BTC konsolidiert sich bei gedämpften Volumina, während sich die Spot-Gebote langsam erholen und sich die Optionsmärkte zunehmend defensiv zeigen.“
Wie tief fällt Bitcoin noch?
Anleger spüren: Ein Bullenmarkt fühlt sich anders an. Unsicherheit macht sich breit – und die ist ansteckend. „Angst“ zeigt der „Crypto Fear & Greed Index“ entsprechend an. Gleichzeitig sorgt die Performance der Coins für Druck: Glassnode zufolge werden derzeit mehr als 22 Prozent des zirkulierenden Angebots mit Verlust gehalten. Das sei vergleichbar etwa mit der Marktlage im zweiten Quartal 2018. Zur Erinnerung: Die Phase war extrem bearish – Bitcoin blieb bis Ende des Jahres in einer Seitwärtsphase.
$19,600,000 of $BTC was sold yesterday by the Bitcoin ETFs pic.twitter.com/8e3r9VWTVo
— Crypto Yapper (@TheCryptoYapper) January 29, 2026
Immerhin: Die hohen Abflüsse aus den Bitcoin ETFs haben sich mittlerweile stabilisiert. Zuvor war es dort auf breiter Front zu immensen Verlusten gekommen – jetzt herrscht nur noch Stillstand. Glassnode betont: Die Bitcoin ETFs sind jetzt kritisch für die nächste Rallye. Das Fazit der Bitcoin Prognose: Anhaltende Fragilität und das Bedürfnis der Anleger, sich vor weiteren Verlusten zu schützen, würden die Märkte nach wie vor „anfällig“ für einen stärkeren Rückgang machen. Jetzt kommt’s vor allem auf eines an:
„Von hier aus hängt der weitere Verlauf davon ab, ob die Nachfrage über Spot- und ETF-Kanäle aufrechterhalten werden kann.“
Sollte es jedoch nicht gelingen, „anhaltende Zuflüsse“ zurückzugewinnen, droht ein erneuter Rücksetzer: Es seien nämlich genau jene „externen Liquiditätsimpulse“ gewesen, die Bitcoin zuvor explosiv aufwärtsgetrieben hätten. Oder, anders formuliert: Ein neues Allzeithoch lässt der Bitcoin Prognose nach voraussichtlich erstmal auf sich warten…
Hier findest du die vollständige Bitcoin Prognose von Glassnode (auf englisch).
Zuletzt aktualisiert am 29. Januar 2026




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