Reuters warnt vor Trendbruch: Bitcoin droht erstes Minus-Jahr seit 2022 – endet der Bullrun im Desaster?

Reuters warnt vor Trendbruch Bitcoin droht erstes Minus-Jahr seit 2022 – endet der Bullrun im Desaster?

Während die einen von einem verlängerten Bullrun ausgehen, der sich bis 2026 zieht, warnt Reuters in einer aktuellen Prognose: Bitcoin droht das Jahr mit Verlust abzuschließen – erstmals seit 2022. Endet der Bullrun im Desaster – und Bitcoin auf neuen Tiefstständen?

Wird 2025 erstmals wieder zum Minus-Jahr?

Bitcoin wirkt bärisch wie schon lange nicht, lässt seit Wochen jegliches Momentum vermissen – doch Top-Trader CryptoJelleNL bleibt bullish:

„Ich habe schon erlebt, dass Bitcoin selbst aus schlechter aussehenden Charts neue Allzeithochs erreicht hat.“

Soll heißen: Noch ist nicht aller Tage Abend – die Bullen können das Ruder herumreißen. Nicht ganz so optimistisch äußert sich eine neue Bitcoin Prognose von Reuters. Demnach droht 2025 das erste Jahr seit 2022 zu werden, in dem die Kryptowährung negativ abschließt. Sprich: Der Kurs steht Ende 2025 womöglich sogar niedriger als am Jahresanfang!

Beginnt die nächste Etappe abwärts? Nach einem starken Tag zeichnet sich eine Abwärtsbewegung ab. Bild: Coinmarketcap.com

Die Bitcoin Prognose der Nachrichtenagentur betont: Die Kryptowährung habe nach einem starken Jahresauftakt massiv an Dynamik eingebüßt. Am 10. Oktober sei der Markt dann erneut eingebrochen – Auslöser: Trumps Ankündigung, neue Zölle auf chinesische Importe einzuführen. Die Folge: Liquidationen im Wert von mehr als 19 Milliarden Dollar bei gehebelten Krypto-Marktpositionen. Laut Reuters „die größte Liquidation in der Geschichte der Kryptowährungen“. Mit entsprechenden Folgen für die Märkte:

„Seitdem hat Bitcoin Mühe, wieder Fuß zu fassen, und verzeichnete im November den größten monatlichen Rückgang seit Mitte 2021.“

Der größte monatliche Rückgang seit 2021 – eine brutale Bilanz. Anleger wissen: Seit dem Oktober-Crash befinden sich Bitcoin und Co. in einer anhaltenden Schwächephase. Der Kurs klebt am Boden, unterbrochen nur von kurzen, nicht nachhaltigen Aufwärtsbewegungen. Die 100.000-Dollar-Marke: verloren. Immer wieder testet Bitcoin den Bereich unter 90.000 Dollar – weit entfernt vom Allzeithoch. Reuters deutet das als mögliches Signal für einen übergeordneten Trendbruch – BTC könnte das Jahr folglich mit Verlust abschließen.

2025 als Minus-Jahr? Experten widersprechen

Gleichzeitig erklärt der Bericht: Bitcoin scheint zunehmend abhängig von den Aktienmärkten. Insbesondere Technologie- und KI-Aktien würden den Kursverlauf beeinflussen. Hintergrund: In der Vergangenheit haben sich Bitcoin und Aktien nicht im Tandem bewegt – Kryptowährungen galten vielmehr als alternative Anlageform. Zwischenzeitlich sind allerdings zahlreiche traditionelle Anleger eingestiegen – und das scheint die Nähe zu den Aktienmärkten zu verstärken. Reuters:

„Die Einbrüche im April und Oktober verdeutlichten die zunehmende Korrelation zwischen Bitcoin und Aktien, insbesondere Aktien aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz, die ähnliche Eigenschaften aufweisen und von Befürchtungen betroffen sind, dass ihre Bewertungen im Bereich einer Blase liegen.“

Ein Warnsignal, das Anleger zwar ernst nehmen sollten. Gleichzeitig mehren sich aber auch optimistische Prognosen, nach denen der übergeordnete Bullenmarkt keineswegs am Ende angekommen ist. Top-Analystin Lyn Alden beispielsweise, eine der bekanntesten Bitcoin-Expertinnen der Welt, sagt einen verlängerten Bullrun voraus, kommentiert: Der 4-Jahres-Zyklus, nach dem die Rallye nun langsam ihr Ende finden müsste, existiert so nicht mehr.

„Lyn Alden sagt, der traditionelle 4-Jahres-Bitcoin-Zyklus sei nicht mehr relevant. Da das jährliche Angebotswachstum von BTC nun deutlich unter 1 % liegt – niedriger als bei Gold – sind Halvings nicht mehr der Haupttreiber, der sie früher waren.“

Ihre Schlussfolgerung: Jetzt ist der optimale Zeitpunkt für ein Engagement! Wer langfristig orientiert ist und Bitcoin kaufen möchte, bekommt mit den Rücksetzern unter $100K eine einmalige Chance.

Zuletzt aktualisiert am 10. Dezember 2025

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Jannis GrunewaldExperte für Kryptowährungen

Jannis Grunewald schreibt seit mehr als acht Jahren über Kryptowährungen und Technologie-Trends. Erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen ist er 2015 als Inhaber einer Digitalagentur; mittlerweile gibt's für ihn kaum einen Tag ohne BTC, ETH und Co. Ob technische Analyse, Krypto-Trading, NFTs oder Web 3.0 – Jannis besitzt ein breites Fachwissen über moderne Finanz- und Wirtschaftsthemen, setzt dies auch entsprechend ein: Er führt Interviews mit bekannten Persönlichkeiten der Krypto-Branche, kommentiert Entwicklungen, schreibt Prognosen, News und Analysen. Der gefragte Autor ist hervorragend in der Szene vernetzt, zudem regelmäßiger Gast auf Krypto- und Blockchain-Konferenzen weltweit. Sie finden Jannis' Publikationen in führenden Fachmagazinen – beispielsweise auf Finanzen.net, Cryptonews.com, Kryptoszene oder Business2Community.

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