Der englische Traditionsverein Arsenal FC und das österreichische FinTech-Unternehmen Bitpanda gehen künftig gemeinsame Wege. Zum offiziellen UK-Launch der Handelsplattform verkündeten beide Parteien eine mehrjährige Partnerschaft, in deren Rahmen Bitpanda zum „Official Crypto Trading Partner“ des Premier-League-Klubs wird.
Sichtbar wird die Kooperation ab dem ersten Heimspiel gegen Leeds United am 23. August, wenn Bitpandas Branding prominent im Emirates Stadium sowie auf Arsenals digitalen Kanälen platziert wird.
Die Partnerschaft folgt einem klaren strategischen Ziel: Bitpanda möchte seine Marke in Großbritannien, einem der wichtigsten Finanzmärkte weltweit, verankern. Arsenal bringt dabei internationale Strahlkraft und eine leidenschaftliche Fangemeinschaft mit, die künftig von exklusiven Vorteilen profitieren soll. VIP-Tickets, Einladungen zu Events und Begegnungen mit Vereinslegenden sind vorgesehen.
Darüber hinaus plant Bitpanda, Fans über Kryptowährungen aufzuklären und ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, um selbst in die digitale Finanzwelt einzusteigen.
Expansion mit Symbolkraft
Der Schritt nach Großbritannien bedeutet für Bitpanda eine verstärkte Marktpräsenz und ein langfristiges Engagement. Die Plattform, die gemeinhin als eine der besten Krypto-Börsen gilt, bietet britischen Nutzern ab sofort Zugang zu über 600 handelbaren Krypto-Assets, darunter auch Staking-Optionen und Sparpläne. Mit dieser Vielfalt möchte sich Bitpanda deutlich vom Wettbewerb abheben, bei dem man teilweise viel weniger Kryptowährungen kaufen kann.
CEO Eric Demuth unterstreicht: „Wir starten in Großbritannien mit Stärke, Größe und Ambition. Arsenal steht für Exzellenz und Loyalität. Genau die Werte, die uns wichtig sind.“
Neben dem Privatkundengeschäft etabliert Bitpanda auch seine B2B-Sparte „Bitpanda Technology Solutions“ im Vereinigten Königreich. Diese richtet sich an Banken und FinTechs, die Krypto-Services in ihre bestehenden Angebote integrieren möchten. Bereits bestehende Kooperationen mit Instituten wie der Deutschen Bank oder Société Générale dienen als Blaupause für den geplanten Ausbau auf der Insel.
Reguliert und vorbereitet
Der offizielle Markteintritt in Großbritannien erfolgte nicht über Nacht. 2023 hatte Bitpanda seine Registrierung in Großbritannien pausiert, um sich vollständig den neuen Richtlinien der britischen Finanzaufsicht FCA zu unterwerfen. Diese Zurückhaltung zahlt sich nun aus. Nach Erhalt der FCA-Lizenz im Februar 2025 und dem Abschluss technischer wie regulatorischer Anpassungen geht Bitpanda mit einer rundum erneuerten Plattform an den Start. Für die Leitung der Landesgeschäfte wurde Pantelis Kotopoulos als UK-Country-Director eingesetzt.
Demuth betont, dass Bitpanda in puncto Compliance keine Kompromisse eingehe. Man wolle Vertrauen schaffen, sowohl bei Endkunden als auch bei institutionellen Partnern. Die Expansion in den britischen Markt erfolgt damit nicht im Windschatten eines Hypes, sondern auf einem soliden Fundament, auch im Hinblick auf die langfristige Entwicklung des Kryptosektors.
Sportliches Fundament, digitale Vision
Für Arsenal bedeutet die Zusammenarbeit mit Bitpanda einen weiteren Schritt in der internationalen Kommerzialisierung. Nach einer intensiven Saisonvorbereitung ohne Club-Weltmeisterschaft blickt der Verein ambitioniert auf die neue Spielzeit. Trainer Mikel Arteta konnte in mehreren Testspielen, unter anderem bei einem 3:0-Sieg gegen Athletic Bilbao, sein Team mit Neuzugängen einspielen. Beim Premier-League-Eröffnungsspiel wird man auswärts im Old Trafford bei Manchester United zu Gast sein.
Auch abseits des Spielfelds setzt Arsenal auf Innovationskraft. Juliet Slot, Chief Commercial Officer des Klubs, betont: „Bitpanda teilt unseren Antrieb, uns stetig weiterzuentwickeln. Wir freuen uns auf eine Partnerschaft, die beide Seiten stärkt und weiter voranbringt.“ Mit dem Engagement bei Arsenal erweitert Bitpanda sein Sportportfolio, zu dem bereits Partnerschaften mit Bayern München, Paris Saint-Germain und der ATP-Tour gehören.




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