Der Kryptomarkt zeigt nach Wochen hoher Volatilität erste Anzeichen einer Stabilisierung. Vor allem Bitcoin und Ethereum haben sich zuletzt von ihren Tiefs gelöst, während die Abwärtsdynamik an Tempo verloren hat. In dieses Umfeld fallen mehrere aktuelle Aussagen von Tom Lee, Chefstratege von Fundstrat und langjähriger Marktbeobachter.
Lee verweist auf eine Kombination aus zeitlichen und preislichen Faktoren, die aus seiner Sicht auf eine mögliche Bodenbildung hindeuten.
Tom Lee sieht Boden bei Ethereum
Aus technischer Sicht verweist Lee auf Einschätzungen des bekannten Markttechnikers Tom DeMark, der bereits seit November Kursniveaus von rund 77.000 US-Dollar bei Bitcoin und 2.400 US-Dollar bei Ethereum als relevante Zielzonen identifiziert hatte.
TOM LEE: CRYPTO MAY HAVE JUST BOTTOMED
– Tom DeMark has called BTC 77k and ETH 2,400 since November
– Says time + price finally aligned this weekend
– Lee: conditions now in place for a crypto bottom
– Ethereum activity accelerating as Wall Street builds on-chain pic.twitter.com/KvlkQAo6Dr— Tom Lee Tracker (Not actually Tom) (@TomLeeTracker) February 2, 2026
Genau dieses Zusammenspiel gilt in der technischen Analyse häufig als Voraussetzung für eine nachhaltige Trendwende. Tatsächlich zeigen die jüngsten Kursverläufe, dass sich die Verkaufswellen abgeschwächt haben und der Markt zunehmend in eine Seitwärtsphase übergeht.
Parallel dazu lassen sich auf On-Chain-Ebene steigende Aktivitätswerte bei Ethereum beobachten. Transaktionszahlen und Interaktionen mit Smart Contracts haben zuletzt zugenommen, was auf eine wachsende Nutzung hindeutet. Lee ordnet dies als Zeichen dafür ein, dass institutionelle Akteure verstärkt On-Chain-Infrastrukturen testen und aufbauen. Vor allem traditionelle Finanzhäuser experimentieren mit tokenisierten Vermögenswerten und Abwicklungslösungen auf Ethereum-Basis. Diese Entwicklung verleiht dem Markt eine strukturelle Komponente, die über kurzfristige Kursbewegungen hinausgeht und die These einer Bodenbildung untermauern könnte.
Ethereum-Treasuries und der Umgang mit Verlusten
Besondere Aufmerksamkeit erhält derzeit die Ethereum-Strategie von Bitmine, einem von Tom Lee begleiteten Unternehmen. Trotz nicht realisierter Verluste von rund 6,5 Milliarden US-Dollar, resultierend aus einem durchschnittlichen Einstiegspreis nahe 3.650 US-Dollar, hat Bitmine kürzlich weitere ETH im Umfang von rund 40 bis 46 Millionen US-Dollar erworben. Kritiker sehen darin ein hohes Risiko, doch Lee widerspricht dieser Lesart ausdrücklich.
🚨BITMINE BUYS $40M OF ETH DESPITE $6.5BILLION LOSS
Tom Lee’s Bitmine is sitting on $6.5B paper losses after buying ETH at an average price around $3,650, YET just added another $46Million in ETH. pic.twitter.com/YLeY10kYV6
— Coin Bureau (@coinbureau) February 4, 2026
Er bezeichnet unrealisierte Verluste als „Feature, nicht als Bug“ und zieht Parallelen zu indexbasierten ETFs, die in Abschwungphasen ebenfalls temporäre Buchverluste ausweisen. Entscheidend sei nicht der kurzfristige Marktpreis, sondern die strategische Positionierung in einem Netzwerk, das zunehmend als infrastrukturelle Basis für Finanzanwendungen genutzt werde.
🔥TOM LEE: “UNREALIZED LOSSES ARE A FEATURE, NOT A BUG”
Tom Lee says criticism over Bitmine’s $6B in unrealized ETH losses miss the point of an Ethereum treasury.
He calls it “a feature, not a bug”, which is no different from index ETFs during market declines. pic.twitter.com/a6c43B9QdK
— Coin Bureau (@coinbureau) February 4, 2026
Die fortgesetzten Zukäufe deuten darauf hin, dass Bitmine Ethereum weniger als spekulatives Asset betrachtet, sondern als langfristige Treasury-Komponente. Damit wird die aktuelle Marktschwäche von einigen Akteuren offenbar nicht als Warnsignal, sondern als Phase der Akkumulation interpretiert. Buy the Dip, heißt es bei Tom Lee.
Bitcoin Hyper statt Bitmine: Ethereum-Vision trifft auf BTC
Phasen erhöhter Unsicherheit oder möglicher Bodenbildung lenken den Blick vieler Marktteilnehmer weg von kurzfristigen Kursbewegungen hin zu strukturellen Entwicklungen. Historisch zeigt sich, dass genau in solchen Marktphasen das Interesse an Infrastrukturprojekten zunimmt, die bestehende Netzwerke funktional erweitern wollen. Während sich Bitcoin weiterhin als stabiler Wertspeicher etabliert, rückt zunehmend die Frage in den Fokus, wie sich dessen technisches Einsatzspektrum erweitern lässt, ohne die Sicherheit der Basisschicht zu verändern. An dieser Schnittstelle setzen neue Layer-2-Ansätze an.
Bitcoin Hyper positioniert sich genau in diesem Umfeld als Layer-2-Lösung für das Bitcoin-Netzwerk. Das Projekt verfolgt das Ziel, Bitcoin nicht zu ersetzen oder grundlegend zu verändern, sondern dessen Nutzungsmöglichkeiten zu erweitern. Technisch orientiert sich der Ansatz an Konzepten, die aus dem Ethereum-Ökosystem bekannt sind, etwa schnellere Ausführungsumgebungen und eine höhere Flexibilität für Anwendungen. Diese Strukturen sollen nun auf Bitcoin übertragen werden, um dort komplexere Anwendungsfälle zu ermöglichen, ohne Eingriffe in das Mainnet vorzunehmen.

Das adressierte Narrativ ist klar umrissen: Bitcoin gilt als äußerst sicher, aber funktional begrenzt. Bitcoin Hyper will diese Lücke schließen und damit neue Nachfragepotenziale erschließen, etwa im Bereich dezentraler Anwendungen oder effizienterer Transaktionsabwicklung. Dass dieses Konzept aktuell auf Interesse stößt, zeigt sich auch am Kapitalzufluss. Im laufenden Presale wurden bereits über 31,2 Millionen US-Dollar eingesammelt, was auf eine breite Beteiligung und ein erhöhtes Marktinteresse hindeutet.
Im Vergleich zu vielen frühen Projekten profitiert Bitcoin Hyper davon, dass die zugrunde liegenden Layer-2-Ideen im Ethereum-Umfeld bereits erprobt sind. Die Übertragung dieser bekannten Ansätze auf Bitcoin wird von Beobachtern als Versuch gewertet, zwei etablierte Narrative zu verbinden: die Sicherheit von Bitcoin und die funktionale Flexibilität moderner Smart-Contract-Ökosysteme. In einer Marktphase, in der Infrastruktur und langfristige Nutzungsperspektiven wieder stärker in den Vordergrund rücken, erklärt das die erhöhte Aufmerksamkeit rund um das Projekt.
Im Presale erfolgt der Erwerb der Token über die Projektwebsite, indem eine Wallet verbunden und der Tausch gegen unterstützte Kryptowährungen durchgeführt wird. Anschließend lassen sich HYPER Token für 38 Prozent staken.
Zuletzt aktualisiert am 4. Februar 2026





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