Ethereum Prognose: Tom Lee sieht mehr Schmerz – glaubt aber noch an die Mega-Rallye zum Jahresende

Ethereum Prognose Tom Lee sieht mehr Schmerz – glaubt aber noch an die Mega-Rallye zum Jahresende

Ethereum-Dauerbulle Tom Lee warnt in einer Ethereum Prognose vor einem neuen Rücksetzer, glaubt aber noch an die Mega-Rallye zum Jahresende. Erst der Schmerz, dann die Kurs-Explosion?

Ethereum Prognose: Bullrun noch in 2025?

Auf dem Tageschart legt Ethereum zwar bescheidene +0,75 Prozent zu – dem gegenüber steht allerdings die miese Wochenperformance von -5,39 Prozent. Aktueller Kurs: 2.919 Dollar und damit satte -30,06 Prozent unter dem Monatshoch von 4.237 Dollar, das erst Ende Oktober markiert wurde. Übel.

Der Monatschart von Ethereum verdeutlicht den intensiven Rückgang. Bild: Coinmarketcap.com

Doch genauso schnell wie’s für ETH abwärts ging, so flott wird der Preis auch wieder steigen, glaubt Ethereum-Experte Tom Lee. In einer neuen Ethereum Prognose sagt der Bitmine-Chef kurzfristig weiteren Schmerz für die Smart-Contract-Plattform voraus – und nennt dabei auch ein Preisziel. Lee zufolge droht ein Rückgang auf 2.500 Dollar bei Ethereum – das sei im Rahmen des Möglichen. Der Analyst:

„Ich denke, kurzfristig gibt es Abwärtspotenzial, vielleicht bis auf 2.500 Dollar, aber das ist unwesentlich im Vergleich zum Aufwärtspotenzial, wenn man einen Superzyklus antizipiert.“

Mit Superzyklus gemeint ist: ein Bullrun beispiellosen Ausmaßes – mit völlig neuen, anhaltenden Preissteigerungen. Eine Rallye, die nicht nur Monate läuft, sondern womöglich sogar Jahre – und die Kurse der Coins dabei auf Rekordbewertungen treibt. Lee verrät auch, wie hoch Ethereum seiner Prognose nach steigen kann:

„Wir glauben, dass ETH bis Ende Januar auf 7.000 bis 9.000 Dollar klettern könnte, und das wäre eine massive Erholung – und das ist auch ziemlich typisch für das, was im vierten Quartal passieren könnte.“

Ethereum: Prognose blickt auf $9K

Das wirkt zwar wie einfach so dahergesagt – die technische Analyse stützt das Preisziel um 9.000 Dollar allerdings. Der populäre Chart-Experte Anup Dhungana (@CryptoAnup auf X) beispielsweise ergänzt: Wenn man sich die gesamte Struktur genauer ansehe, so stecke Ethereum seit 2021 in einer „massiven Konsolidierungs-/Akkumulationsphase fest“ – und habe „wiederholt“ die makroökonomische Trendlinie abgelehnt. Die Schlussfolgerung:

„Wenn man sich die gesamte Struktur genauer ansieht, hat sich Ethereum im Wesentlichen seit Jahren seitwärts bewegt – und sobald es endlich ausbricht, könnte die Bewegung explosiv sein, mit einem technischen Ziel von etwa 8,5 bis 9 Tausend Dollar, basierend auf der aktuellen Preisentwicklung.“

Wer auf dem potenziellen Tief bei 2.500 Dollar Ethereum kaufen würde, käme bei einem Anstieg auf 9.000 Dollar auf eine mögliche Rendite von satten +260 Prozent. Auch Großanleger glauben offenbar daran, dass die bullishe Ethereum Prognose Recht behält, denn: Finanz-Gigant BlackRock beispielsweise hat gestern satte 46,1 Millionen Dollar in seinen ETH ETF gesteckt:

Nicht zu vergessen: Bald geht mit Fusaka das nächste vielfach erwartete Ethereum Upgrade live – schon am 3. Dezember soll es soweit sein. Wie zuvor „The Merge“ soll Fusaka eine ganze Reihe wichtiger Verbesserungen bringen — darunter: optimierte Skalierung, niedrigere Kosten, bessere Performance.

Ethereum-Gründer Vitalik Buterin versichert: Fusaka löst zahlreiche Probleme, die Ethereum bislang geplagt haben. Die Ethereum Prognose geht zwar davon aus, dass sich das kurzfristig auch zum Sell-The-News-Event entwickeln – fest steht aber: Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Smart-Contract-Plattform erhöht die Chancen, dass Ethereum auch langfristig Marktführer bleibt.

Zuletzt aktualisiert am 26. November 2025

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