Ethereum Prognose: Wallets hoch, Supply runter – explosive Kombi für ETH 

Ethereum Coin vor Graph

Ethereum liefert Anfang 2026 ein spannendes On-Chain-Signal: Die Zahl aktiver Wallets ist laut Santiment auf ein neues Rekordhoch von rund 175,5 Millionen gestiegen, allein in diesem Jahr kamen über 5,1 Millionen neue Adressen hinzu. Gleichzeitig schrumpft das verfügbare Angebot auf den Börsen weiter, weil immer mehr Anleger ihre ETH ins Staking oder in Self-Custody verschieben.

Diese Kombination aus wachsender Nachfragebasis und sinkender, kurzfristig handelbarer Liquidität gilt in der Kryptoszene als klassisch bullisches Setup. Doch was steckt fundamental dahinter – und was bedeutet das für die Ethereum-Prognose?

Wallet-Boom trifft Angebotsknappheit: Was das für ETH bedeutet

Die aktuellen Daten von Santiment zeichnen ein klares Bild: Immer mehr Nutzer halten und nutzen Ethereum, während immer weniger Coins auf Handelsplätzen zum Verkauf bereitliegen. Die Zahl der ETH-Wallets ist 2026 bislang um rund 3 % gestiegen – auf nun über 175 Millionen. Das ist nicht nur ein psychologischer Meilenstein, sondern auch ein Hinweis auf eine wachsende Nutzerbasis, die Ethereum nicht mehr nur als Spekulationsobjekt, sondern als Infrastruktur für DeFi, Tokenisierung und Real-World-Assets verwendet.

Parallel dazu sinkt das Angebot auf den Börsen kontinuierlich. Der Grund ist vor allem das Staking: Seit Ethereum auf Proof of Stake umgestellt hat, werden immer größere Mengen an ETH in Staking-Verträgen gebunden, um Rendite zu erzielen und das Netzwerk abzusichern. Diese Coins stehen dem Markt kurzfristig nicht mehr als Verkaufsangebot zur Verfügung. Zusätzlich bevorzugen viele Anleger aus Sicherheits- und Regulierungsgründen die Selbstverwahrung statt zentraler Börsen – was den Liquiditätspool weiter verknappt.

Ökonomisch betrachtet entsteht damit ein interessantes Spannungsfeld. Steigt die Nachfrage – sei es durch neue Nutzer, institutionelle Anwendungen oder wachsende Aktivität im DeFi- und RWA-Sektor – während das verfügbare Angebot sinkt, erhöht sich der Preisdruck nach oben. Genau dieses Muster konnte man in der Vergangenheit bei verschiedenen Kryptoassets beobachten, oft mit zeitlicher Verzögerung zum On-Chain-Signal.

Allerdings ist Vorsicht geboten: Kurzfristig kann der Markt diese fundamentale Stärke ignorieren, vor allem wenn makroökonomische Faktoren oder allgemeine Risikobereitschaft gegen den Kryptosektor sprechen. Doch mittelfristig spricht vieles dafür, dass die Schere zwischen wachsender Nutzung und sinkender Liquidität ein strukturell bullisches Argument für Ethereum bleibt.

L1 & L2 boomen bei Ethereum

Die aktuellen Daten zeigen derweil eindrucksvoll, warum die Kombination aus Ethereum-L1 und Layer-2 fundamental so spannend ist. Eigentlich galt das Mainnet lange als „fertig skaliert“, weil ein Großteil der Aktivität auf L2 ausgelagert werden sollte. Doch nun erreicht Ethereum L1 selbst ein neues Allzeithoch mit über 2 Millionen Transaktionen an nur einem einzigen Tag. Das unterstreicht: Layer-2 ersetzen das Mainnet nicht – sie ergänzen es und verstärken seine Bedeutung.

Ökonomisch entsteht dadurch ein doppelter Nachfrageeffekt. Auf der einen Seite wächst die Aktivität auf den L2, die ihre Daten und Abrechnungen weiterhin auf Ethereum verankern müssen. Auf der anderen Seite bleibt auch das Mainnet selbst stark genutzt, etwa für Settlement, große Transaktionen und kritische Anwendungen. Beide Ebenen benötigen ETH für Gebühren und ökonomische Sicherheit. Das bedeutet: Mehr Nutzung im gesamten Ökosystem führt strukturell zu mehr Nachfrage nach ETH.

Layer-2 als Wachstumsmotor für Ethereum und Bitcoin

Ethereum profitiert massiv von seiner Layer-2-Strategie. Immer mehr Aktivität verlagert sich auf Netzwerke wie Arbitrum, Optimism oder Base, während das Mainnet zur sicheren Abrechnungsschicht wird. Schon heute entsteht ein großer Teil der Transaktionen und neuen Anwendungen auf diesen Rollups, weil sie günstiger, schneller und nutzerfreundlicher sind.

Ein ähnliches Prinzip möchte Bitcoin Hyper für Bitcoin umsetzen. Statt Bitcoin nur als Wertspeicher zu nutzen, soll eine Layer-2-Architektur neue Anwendungen, DeFi und hohe Transaktionszahlen ermöglichen. Über eine Brücke wird BTC in das neue Umfeld eingebracht und dort produktiv genutzt, während Bitcoin selbst die finale Abrechnungsschicht bleibt. So könnte Bitcoin erstmals ein skalierbares Ökosystem erhalten, ohne seine konservative Basisschicht zu verändern. Über 31 Millionen US-Dollar wurden schon im Presale investiert.

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Zuletzt aktualisiert am 28. Januar 2026

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