Krypto Nachrichten: Short Positionen auf Strategy könnten JPMorgan ruinieren!

Riskante Finanzmanöver um JPMorgan und Strategy

Riskante Finanzmanöver um JPMorgan und Strategy. JPMorgan hält Short-Positionen auf $MSTR, die sehr gefährlich sind.

Die Bitcoin-Investments von Michael Saylor nehmen Ausmaße an, bei denen Investoren und Aktionäre gleichermaßen Bedenken äußern. Schon andere Kritiker hatten geraten, sich von den aus ihrer Sicht stark überbewerteten Aktien zu trennen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Es scheint existenzbedrohende Shorts auf $MSTR von JPMorgan zu geben.
  • Das könnte, falls Strategy deutlich steigt, das Bankhaus in den Ruin treiben.
  • Im Internet äußern sich zahlreiche Marktteilnehmer mit Bedenken.
  • Bisher handelt es sich um ein nicht bestätigtes Gerücht auf X und anderen Kanälen.
  • Sollten die Strategy Aktien stark steigen, würde das JPMorgan in Not bringen.
  • JPMorgan ist nach Marktkapitalisierung die größte Bank der Welt.

Riskiert die Großbank JPMorgan ihren Ruin?

Es könnte nicht nur zum Boykott zahlreicher Kunden kommen, wenn sich die derzeit noch als Gerüchte laufenden News tatsächlich bewahrheiten. Dann könnte es sogar um die Existenz der nach Marktkapitalisierung größten Bank der Welt gehen. Die Grundlage für den jetzt auftretenden Spekulationswahnsinn könnte der Bericht aus der vergangenen Woche sein, in dem JPMorgan Analysten andeutete, es könnte zum Ausschluss von Strategy aus den großen Aktienindizes kommen.

Die Theorie, JPMorgan wolle mit den Short-Positionen auf die Aktien bzw. den steigenden Kurs des größten institutionellen Bitcoin-Halters Strategy dem Unternehmen gezielt schaden, verbreiten sich wie ein Lauffeuer. Als gezielten Angriff auf die unternehmerische Gesundheit des bekannten Bitcoin-Treasury-Unternehmens bezeichnet Adrian Morris, Host des Podcasts MSTR True North, die Meldung. Seiner Meinung nach ist dies nur eine aufgewärmte Nachricht von vor 6 Wochen, die jetzt noch einmal durch den Äther geschickt wird.

Das sogenannte Delisting-Risiko könnte den Ausverkauf von Strategy-Aktien beschleunigen und damit zu sinkenden Kursen an den Börsen führen. Davon würden im Falle der Fälle die Emittenten von Short-Positionen profitieren, die auf sinkende Kurse des Basiswertes spekulieren.

Verkauft JPMorgan seine Strategy-Aktien?

Im dritten Quartal verkaufte JPMorgan laut X-Post 772.453 Aktien von Strategy. Der Wert belief sich auf 134 Millionen US-Dollar. Auch BlackRock und Vanguard teilen offenbar nicht die Vision von Michael Saylor, nur auf Bitcoin als Unternehmenssicherheit zu setzen. Die üppigen Einkäufe frischer Bitcoins finanziert der Visionär durch private Gelder und Unternehmenseinnahmen, was der Branche nicht zu schmecken scheint.

Quelle

Vor wenigen Wochen kam dann der überraschende Vorschlag des Indexanbieters MSCI, Unternehmen, die auf digitale Vermögenswerte bei den Bilanzen setzen, auszuschließen. Wer mehr als 50 % seiner Unternehmensgelder in digitale Assets investiert, wäre dann aus den größten Indizes der traditionellen Börsen raus. Die Zwangsverkäufe würden bis zu 2,8 Milliarden US-Dollar Verlust für Strategy ausmachen. Wenn es dazu kommt, würde das Shortseller wie JPMorgan extrem begünstigen.

Die Indexklassifizierung definiert uns nicht. Unsere Strategie ist langfristig, unsere Überzeugung von Bitcoin ungebrochen und unsere Mission unverändert: die weltweit erste digitale Währungsinstitution auf der Grundlage soliden Geldes und finanzieller Innovation zu errichten.

Quelle: Michael Saylor auf X

Welches Risiko geht JPMorgan ein?

Derzeit gibt die Strategy-Aktie unter dem Druck der anhaltend hohen Marktdynamik und den Turbulenzen an den globalen Kapitalmärkten deutlich nach. Rund 40 % verloren die Anteilsscheine von Strategy in diesem Jahr bereits. Frust macht sich breit, doch nicht bei den Bitcoin-Investoren und glühenden Anhängern des bekannten Investors und Unternehmers. Vielmehr sind es andere Unternehmen, denen eine solch gewagte Unternehmensfinanzierung nicht recht ins Bild passt.

Laut Charlie Sherry, Finanzchef der australischen Kryptobörse BTC Markets, stehen die Chancen für einen Ausschluss von DATs durch MSCI „sehr gut“. Er erklärte, dass MSCI „Änderungen dieser Art nur dann zur Konsultation vorlegt, wenn man ohnehin schon in diese Richtung tendiert“.

Quelle

Mag es Neid sein, politisches Kalkül oder einfach nur Frust über den Mann, der mutig nach vorne geht und einen anderen, gänzlich neuen Weg bestreitet? Das Risiko für Marktteilnehmer ist jedoch dadurch nicht geringer geworden. Zu den volatilen Kursen der Kryptowährungen kommt das Bitcoin-Risiko hinzu, denn wenn viele Unternehmen Bitcoin-Treasury-Strategien aufbauen, steigt das Risiko für ihre Aktionäre.

MSCI Inc. wird laut Pressemitteilung vom Oktober bis zum 15. Januar 2026 entscheiden, welche konkreten Handlungen anstehen.

MSCI: Das Unternehmen hinter dem Weltindex. Die ersten Indizes führte CI (Capital International) bereits 1968 ein. Über die Jahre entwickelte sich das New Yorker Unternehmen zu einem der weltweit führenden Anbieter von Finanzmarkt-Indizes und Analysen.

Quelle

Wie geht es jetzt weiter?

Bis zum 31.12.2025 behält sich MSCI vor, seinen Vorschlag zu prüfen, und will erst dann entscheiden, ob und was die Folge sein wird. Es geht aber konkret um Bitcoin-Treasury-Unternehmen und solche, die in andere digitale Währungen – hier sind natürlich Ethereum und auch Solana zu nennen – investieren.

Die MSCI Global Investable Market Indexes könnten diese Unternehmen ausschließen, wenn sie mehr als 50 % ihrer Bestände in digitalen Vermögenswerten halten.

Quelle

Frühestens im Januar 2026 wissen wir, ob die auf der vorläufigen Liste genannten Wertpapiere von dem Ausschluss betroffen sind. Bis dahin mehren sich auch Stimmen, die behaupten, es könnte sich um eine gezielte Negativ-Kampagne gegen Strategy und auch Bitcoin handeln.

Zuletzt aktualisiert am 26. November 2025

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