Die Transaktionsgebühren von Ethereum (ETH) haben einen neuen mehrjährigen Tiefststand erreicht. So günstig war es seit fast zehn Jahren nicht mehr, ETH im Netzwerk zu bewegen. Könnte das eine Kaufgelegenheit darstellen?
Wie hoch wird Ethereum 2026 steigen?
Ethereum zuckelt wieder abwärts – Erfinder Vitalik Buterin scheint es dem Kurs gleichzutun:
Imagine your money is in the hands of this guy ; Vitalik Buterin the founder of Ethereum.
Vitalik has the childlike energy.
He do strange things in public and wears random clothes. He never silenced the voice of the boy he once was.Here’s my little philosophy on this 👇
The… pic.twitter.com/7pXirM6F74
— Adeel Khan ( AK ) (@Web3Adii) January 23, 2026
Immerhin – die Preisaktion langweilt zwar, dafür stellt Ethereum (ETH) an anderer Stelle einen Rekord auf: und zwar bei den Transaktionsgebühren. Die sind jetzt auf den niedrigsten Stand seit Mai 2017 gefallen. Das zeigen aktuelle Daten von Glassnode. Das Krypto-Marktforschungsunternehmen schreibt auf X:
„Die Gebühren im Ethereum-Netzwerk haben gerade ihren niedrigsten Stand seit Mai 2017 erreicht.“
Ethereum network fees just hit their lowest level since May 2017.
📉https://t.co/KtXeHQzMW8 pic.twitter.com/Z9UakdiFLB— glassnode (@glassnode) January 26, 2026
Konkret fallen pro Transaktion durchschnittliche Gebühren an zwischen 0,01 bis ca. 0,18 Dollar. Das stellt einen massiven Rückgang dar. Aktuell ist Ethereum so günstig zu transferieren wie zuletzt in den frühen Tagen des Netzwerks – lange bevor DeFi oder NFTs – also Faktoren, die das Netzwerk verstopfen können – überhaupt relevant wurden. Das Gebührenniveau entspricht dem von vor fast 9 Jahren – trotz Millionen täglicher Transaktionen und massiv höherer Netzwerk-Nutzung! Das zeigt: Die Ethereum Upgrades entfalten ihre Wirkung, auch Layer-2-Lösungen wie Arbitrum, Optimism oder Base helfen.
Ist es klug, jetzt in Ethereum zu investieren?
Doch was bedeutet das für Anleger – sollte man jetzt Ethereum kaufen, bevor die Gebühren wieder explodieren? Historisch gelten niedrige Netzwerkgebühren als Zeichen für geringere On-Chain-Aktivität: Weniger Transaktionen bedeuten weniger Wettbewerb um den kostbaren Platz auf der ETH-Blockchain – und genau das reduziert auch die Kosten für Anleger. Gleichzeitig können solche Phasen aber auch die Ruhe vor dem Sturm sein. In der Vergangenheit sind extreme Tiefpunkte bei den Gebühren nicht selten explosiven Aufwärtsbewegungen vorausgegangen.
Alteingesessene Trader wissen deshalb: Phasen geringer Aufmerksamkeit stellen sich im Nachhinein häufig als günstige Einstiegszonen heraus. Aus diesem Grund ist für viele langfristig orientierte Anleger genau die Kombination aus ruhigem Netzwerk und stabilem Marktumfeld interessant. Jetzt ist Ethereum so günstig nutzbar und zu traden wie seit langem nicht, zudem ist der Ethereum Kurs deutlich unter dem Allzeithoch. Das gilt für alle Bereiche des Ethereum-Netzwerks – ob für Smart-Contract-Interaktionen, DeFi-Transaktionen oder NFT-Transfers.
Aktuell ist alles auf Preise zurückgegangen, die zuletzt zu Anfangszeiten von Ethereum möglich waren – wer Ethereum kaufen möchte, spart jetzt folglich richtig Geld dabei. Wie gut der jetzige Zeitpunkt dafür geeignet ist und wie hoch Ethereum mittelfristig steigen könnte, das verrät die aktuelle Ethereum Prognose. Großanleger nutzen die Situation bereits für sich – und erhöhen ihre Positionen über die Ethereum ETFs. Analyst Ted Pillows beispielsweise meldet auf X: Allein Krypto-Gigant Fidelity hat gestern für 137,2 Millionen Dollar ETH gekauft!
$ETH ETF inflow of $117,000,000 🟢 yesterday.
Fidelity bought $137,200,000 in Ethereum. pic.twitter.com/uqj2L7yRsE
— Ted (@TedPillows) January 27, 2026
Zuletzt aktualisiert am 27. Januar 2026




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