Krypto News: Hacker-Alarm! Coinbase-Nutzer um mehr als 4 Mio. Dollar abgezockt – für teure Uhren und Luxus-Wagen!

Krypto News Hacker-Alarm! Coinbase-Nutzer um mehr als 4 Mio. Dollar abgezockt – für teure Uhren und Luxus-Wagen!

Er hat mehr als 4 Millionen US-Dollar von ahnungslosen Anlegern gestohlen, das Geld für Luxusgüter (Corvette! Rolex!) ausgegeben oder verzockt – und seine Opfer dann verhöhnt! Doch jetzt ist dem Betrüger ein schwerwiegender Fehler unterlaufen…

Scammer sorgt mit 4-Millionen-Krypto-Raub für Aufsehen

Sie stellen in der Krypto-Branche keine Seltenheit dar: Hacks, Abzockversuche und Scams sind an der Tagesordnung – mal mehr, mal weniger raffiniert gestaltet. Den Krypto-Wissenschaftlern von Chainalysis nach sind 2024 beispielsweise sage und schreibe 9,9 Milliarden US-Dollar an Scammer gegangenund auch 2025 geben Hacker Gas: Wie Binance meldet, die weltgrößte Kryptobörse, sind bislang im Jahr 2025 bereits satte 2,1 Milliarden US-Dollar durch Krypto-Hacks gestohlen worden!

Kurzum: Die Branche ist ein Haifischbecken – und ein aktueller, schwerwiegender Fall von Krypto-Betrug bestätigt das erneut. Erstmals enthüllt wurde die enorme Abzock-Masche von „Krypto-Detektiv“ ZachXBT: Der nutzt zahlreiche Online- und KI-Tools, um merkwürdige Transaktionen zu erkennen und nachzuverfolgen, gilt als gewissenhafter Krypto-Spürhund. Seit Jahren deckt er Scams und Betrügereien auf – ohne hierfür von irgendjemandem bezahlt zu werden. Sein jüngster Fall: Der Scammer Daytwo/PawsOnHips, mit bürgerlichem Namen Christian Nieves. ZachXBT auf X:

„Der Betrüger Daytwo/PawsOnHips (Christian Nieves) hat mehr als 4 Millionen Dollar von Coinbase-Nutzern gestohlen, indem er sich als Kundenbetreuer ausgab, Luxusgüter kaufte und den Großteil des Geldes beim Spielen in Casinos verlor.“

Mindestens 30 Anleger soll Nieves (Daytwo) abgezockt haben – doch ZachXBT vermutet eine deutlich höhere Dunkelziffer. Die Masche lief einfach zu gut: Er tat so, als wäre er vom Coinbase-Support und wolle Nutzern helfen. Tatsächlich zwang er sie aber nur dazu, einen Fake-Wallet einzurichten und ihre geheimen Krypto-Schlüssel preiszugeben.

Mit finsteren Folgen fürs Vermögen der Anleger: Im November 2024 beispielsweise ist es Daytwo „gelungen“, einen älteren Herrn um satte 240.000 US-Dollar zu betrügen.

Rolex und Corvette gekauft! Scammer lässt sich’s gutgehen

Zwar konnnten die Gelder teilweise nachverfolgt werden – für Anleger kam jede Hilfe aber zu spät: Das Kapital wurde entweder in Luxusgüter wie Sportautos (Corvette) oder teure Uhren (Rolex) investiert. Hier flext der Scammer in zwei kurzen Videos seinen neuen Luxuswagen:

Der Rest der Kohle landete im Casino – und wurde dabei auf Nimmerwiedersehen von Daytwo verzockt. ZachXBT stellt fest:

„Daytwo hat ein Glücksspielproblem, und Sie werden auf der Blockchain sehen, wie die Einzahlungen im Casino kleiner werden, wenn er Geld verliert.“

Doch dann der Kardinalsfehler: Nieven wird unvorsichtig – und zeigt in einem Video kurz, aber gut erkennbar seinen Personalausweis! Es komme selten vor, dass ein Scammer „seine Identität so offensichtlich nicht verschleiert“, kommentiert der Analyst dezent fassungslos. Die Strafverfolgungsbehörden sind bereits eingeschaltet. Für Anleger ist das allerdings nur ein schwacher Trost, wie ZachXBT bestätigt:

„Leider dürfte die Entschädigung der Opfer gering ausfallen, da die Gelder nach den Diebstählen größtenteils verspielt wurden.“

Krypto-Scams: So kannst du dich schützen

Die hohen Verluste verdeutlichen einmal mehr, dass Anleger, die Kryptowährungen kaufen möchten, Vorsicht walten lassen sollten. Mit folgenden Tipps kannst du dich vor solchen Betrugsmaschen wie der von Christian Nieves (Daytwo) schützen:

  • Gib nie persönliche Daten oder Zugangsdaten an unbekannte Personen weiter oder auf nicht 100% sicheren Webseiten ein
  • Nutze ausschließlich offizielle Kanäle (z. B. Coinbase-Support)
  • Ignoriere verdächtige Anrufe oder E-Mails
  • Aktiviere wo immer möglich die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)
  • Sei misstrauisch, sei wachsam. Überprüfe regelmäßig Konten und Transaktionen. Skepsis gegenüber ungewöhnlichen Anfragen und sofortiges Melden von Vorfällen an die jeweilige Plattform sind entscheidend, um Verluste zu minimieren.

Zuletzt aktualisiert am 24. Juni 2025

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