Die Kryptowelt blickt mit Spannung auf Bitcoin (BTC): Nach einem Rekordhoch im Jahr 2025 hat der Markt im Januar 2026 erneut Schwung aufgenommen, obwohl der Kurs innerhalb der letzten Tage zwischen Gewinnmitnahmen und geopolitischen Bedenken schwankt. Bitcoin notiert momentan in einer Range um rund 90.000–95.000 US-Dollar, was eine nervöse Seitwärtsbewegung ohne klaren Trend signalisiert. Analysten sehen sowohl Chancen auf weiteres Momentum als auch Risiken für erneute Rücksetzer, da wichtige Kursmarken getestet werden. Diese Entwicklung spiegelt die uneinheitliche Stimmung am Kryptomarkt wider. Zuletzt rutschte Bitcoin hier unter 95.000 US-Dollar
Bitcoin Kursanalyse: Konsolidierung zwischen Hoffnung und Risiko
Bitcoin hat in den letzten Tagen keine eindeutige Richtung gefunden: Während einige Daten auf eine Stabilisierung um etwa 95.000 US-Dollar hindeuteten, zeigen andere Kennzahlen, dass der Markt weiter in einer Range gefangen ist. So berichten mehrere Quellen, dass der Kurs in den letzten 24 Stunden um bis zu 2,5 Prozent gefallen ist und damit die Unsicherheit weiter zunimmt. Die Konsolidierung um diese Marke zeigt, dass Käufer und Verkäufer nahezu ausgeglichen agieren, was kurzfristig zu flachen Kursverläufen führt.

Einige Analysten bezeichnen diese Seitwärtsbewegung als „gesund“ nach der starken Volatilität der Vorwochen, andere warnen vor einer möglichen Ausweitung der Schwankungsbreite, sollte Bitcoin die untere Range-Grenze nicht halten. Technische Indikatoren zeigen, dass ein Ausbruch über 95.300 US-Dollar kurzfristig bullisch wäre, während ein Bruch unter 88.600 US-Dollar weiteres Abwärtspotential eröffnen könnte.
Makroökonomische Faktoren spielen ebenfalls eine Rolle: Geopolitische Spannungen, etwa angedrohte Zölle zwischen den USA und der EU, haben in den letzten Tagen zu risikoaverser Stimmung und Kapitalverlagerungen in traditionelle sichere Assets geführt, was Bitcoin zusätzlich belastet hat.
Peter Schiff: Silber-Narrativ auf Bitcoin übertragen – droht der Crash?
Inmitten dieser Kursbewegungen hat Peter Schiff, prominenter Kritiker von Kryptowährungen und bekannter Befürworter von Gold und Silber, erneut eine scharfe Warnung an den Bitcoin-Markt gerichtet. Auf X twitterte Schiff, dass das, was beim Silbermarkt geschehe, bald auch Bitcoin treffen werde – allerdings „nur in umgekehrter Richtung“. Konkret schrieb er, dass der spektakuläre Anstieg bei Silber „Bitcoin’s katastrophalen Zusammenbruch“ einläuten werde. Diese Aussage folgt seiner langjährigen skeptischen Haltung gegenüber digitalen Assets und seiner Bevorzugung traditioneller Edelmetalle.
Schiff argumentiert, dass Bitcoin seine Narrative als „digitales Gold“ oder „digitales Silber“ nicht halten könne, wenn physische Edelmetalle in Zeiten von Marktstress deutlich besser performen. Er sieht den Rückstand von Bitcoin gegenüber starken Zuwächsen bei Gold und Silber als Beweis dafür, dass Bitcoin letztlich nicht als sicherer Hafen fungiere.
What’s happening with silver is about to happen with Bitcoin, only in reverse. Silver’s spectacular rise will usher in Bitcoin’s catastrophic collapse. Don’t say I didn’t warn you.
— Peter Schiff (@PeterSchiff) January 19, 2026
Analysten weisen zudem darauf hin, dass Schiff in der Vergangenheit mehrfach falsch lag mit seinen Bitcoin-Crash-Prognosen und dass seine Kommentare oft mehr Aufmerksamkeit generieren als belastbare Fundamentaldaten.
Während Bitcoin kurzfristig weiter zwischen Range-Trading und makroökonomischen Risiken oszilliert, bietet die Debatte um Schiffs Warnung einen Einblick in die polarisierte Wahrnehmung dieses Marktes. Droht der nächste Crash oder erholt sich Bitcoin wieder über 95.000 US-Dollar?
Zuletzt aktualisiert am 20. Januar 2026




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