Das Blockchain-Zahlungsunternehmen Ripple hat einen bedeutenden regulatorischen Erfolg in Großbritannien erzielt. Die britische Finanzaufsichtsbehörde Financial Conduct Authority (FCA) hat der Tochtergesellschaft Ripple Markets UK Ltd. sowohl eine Electronic Money Institution-Lizenz als auch eine Krypto-Registrierung erteilt.
Doppelte Genehmigung öffnet neue Märkte
Die am 9. Januar bekannt gegebene Zulassung erlaubt Ripple künftig, elektronisches Geld auszugeben und umfassende Zahlungsdienste im Vereinigten Königreich anzubieten. Die zusätzliche Krypto-Registrierung verpflichtet das Unternehmen zur Einhaltung strenger Vorschriften zur Geldwäscheprävention und Know-your-Customer-Verfahren.
„Die Erweiterung von Ripples Lizenzen und Zahlungslösungen zielt nicht nur auf Effizienz ab. Es geht darum, Billionen an gebundenem Kapital freizusetzen und eine Welt zu schaffen, in der Werte in Echtzeit transferiert werden können“, erklärte Ripple-Präsidentin Monica Long in einer offiziellen Stellungnahme.
London als strategisches Zentrum
Für Ripple ist der britische Markt von großer Bedeutung. Das Londoner Büro ist bereits der größte Standort außerhalb der USA. Zudem hat das Unternehmen über seine University Blockchain Research Initiative mehr als 6,6 Millionen US-Dollar in britische Universitäten investiert.
Cassie Craddock, Managing Director für Großbritannien und Europa bei Ripple, betonte die Bedeutung der Genehmigung: „Das Vereinigte Königreich hat einen wohlverdienten Ruf für hohe regulatorische Standards. Der rigorose Compliance-Ansatz der FCA spiegelt Ripples eigenes Engagement für die Einhaltung von Vorschriften wider.“
Timing vor regulatorischem Umbruch
Die Zulassung erfolgt zu einem strategisch günstigen Zeitpunkt. Die britische Regierung plant, Kryptowährungen bis 2027 vollständig als Finanzprodukte zu regulieren. Die FCA kündigte an, bereits im September 2026 ein formelles Antragsverfahren für Krypto-Unternehmen zu eröffnen. Ab Oktober 2027 sollen dann alle Krypto-Firmen der vollständigen FCA-Aufsicht mit denselben Verbraucherschutz- und Marktstandards wie traditionelle Finanzprodukte unterliegen.
Für bereits registrierte Unternehmen wie Ripple bedeutet dies: Auch sie müssen sich unter dem neuen Regelwerk erneut um eine Genehmigung bewerben. Die frühzeitige Positionierung verschafft Ripple jedoch einen klaren Wettbewerbsvorteil.
Erfolgssträhne setzt sich fort
Die britische Zulassung reiht sich in eine Serie regulatorischer Erfolge ein. Erst im vergangenen Jahr beendete Ripple seinen jahrelangen Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht SEC.
Der XRP-Kurs reagierte verhalten auf die Nachricht aus London. Innerhalb von 24 Stunden legte der Token um rund ein Prozent zu und notierte zuletzt bei etwa 2,13 US-Dollar. Auf Wochensicht verzeichnete XRP jedoch ein Plus von über elf Prozent.
Mit der FCA-Zulassung positioniert sich Ripple als einer der ersten großen Krypto-Akteure, der die kommenden regulatorischen Anforderungen in Großbritannien erfüllen kann, und sendet damit ein starkes Signal an institutionelle Partner.
Skalierbarkeit als Schlüsselthema der Branche
Ripples Fokus auf schnelle, kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen spiegelt einen breiteren Trend wider. Die Krypto-Branche arbeitet intensiv an Infrastrukturlösungen, die Blockchains alltagstauglich machen.
Auch für Bitcoin entstehen derzeit innovative Ansätze, um das Netzwerk schneller und vielseitiger zu gestalten. Ein Beispiel ist Bitcoin Hyper, die erste Layer-2-Lösung speziell für die Bitcoin-Blockchain.
Das Projekt verspricht Transaktionsgeschwindigkeiten von über 20.000 TPS bei minimalen Gebühren und integriert erstmals Smart-Contract-Funktionalität über eine Solana Virtual Machine. Der laufende Presale hat bereits über 30 Millionen US-Dollar eingesammelt. Frühzeitige Anleger können ihre $HYPER-Token zudem für bis zu 39 Prozent APY staken.




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