Während sich der Bitcoin auf Talfahrt befindet, lässt sich Michael Saylor nicht erschüttern. Er hat eine klare Botschaft an alle Krypto-Fans.
Bitcoin-Crash: Hold on for dear life
Der von vielen Anlegern, Tradern und Experten erwartete und gleichzeitig gefürchtete Einbruch ist eingetroffen: Zum Zeitpunkt der Artikelerstellung notiert der Bitcoin-Kurs bei rund 82.700 US-Dollar und befindet sich damit im Vergleich zum Vortag mit 7,73 Prozent im Minus. In den vergangenen sieben Tagen ist der Coin um 14,33 Prozent eingebrochen, im Monatsrückblick hat es die Kryptowährung mit einem Rückgang um 23,65 Prozent noch härter getroffen.
Auch an Michael Saylor ist der Crash nicht spurlos vorbeigegangen. Schließlich hält sein Unternehmen Strategy (ehemals MicroStrategy) mit einem Bestand von fast 650.000 BTC unverändert am Krypto-Urgestein fest. Er scheint sich aber von der aktuellen Entwicklung nicht einschüchtern zu lassen.
Endure. pic.twitter.com/ZgpX2DuFwH
— Michael Saylor (@saylor) November 21, 2025
Das zeigt er in einem Beitrag auf der Social-Media-Plattform X (früher Twitter). Darin hat er eine klare Botschaft an alle Krypto-Fans: „Durchhalten.“
Der Nachricht fügte er ein KI-generiertes Bild bei, das ihn als Polarforscher darstellt. Das Motiv spielt laut Coinpaper auf Sir Ernest Shackletons Transantarktis-Expedition von 1914 bis 1917 an, dessen Schiff „Endurance“ im Packeis festsaß und schließlich zerbrach. Shackleton brachte dennoch seine gesamte Besatzung lebend zurück. Damit signalisiert Saylor, dass er den Einbruch lediglich als Härtetest versteht, den man eben „durchhalten“ muss.
Schwierige Zeiten für Strategy
Durchhaltevermögen ist bei Michael Saylor auch wirklich gefragt. Denn für Strategy sieht es im Moment nicht gut aus. Mit einem durchschnittlichen Einstiegspreis von rund 74.000 US-Dollar liegt der derzeitige Kurs nicht allzu weit darüber. Wenn der Preis weiter fällt, verzeichnet das Unternehmen klare Verluste. Parallel dazu hat die Aktie in den vergangenen Wochen stark nachgelassen und ist um rund 40 Prozent eingebrochen. Saylor betont allerdings, dass das Unternehmen auch deutlich stärkere Preisrückgänge verkraften könne.
Wegen der starken Abhängigkeit von digitalen Vermögenswerten prüfen Nasdaq und MSCI jedoch, ob Strategy weiter in klassischen Aktienindizes bleiben darf. Die Entscheidung des MSCI wird im Januar 2026 erwartet, ein Ausschluss würde nach dem Rebalancing im Februar greifen.
Das ist aber nicht das einzige Problem des Unternehmens. S&P Global Ratings vergab zuletzt ein spekulatives „B-“ Rating wegen zu hoher Bitcoin-Abhängigkeit, zu geringer Liquidität und zu wenig Diversifikation. Es bleibt abzuwarten, ob sich Saylors Firma weiterhin halten kann – oder er sich doch verzockt hat.
Zum Weiterlesen:
- Bitcoin-Prognose: Wie könnte sich die Kryptowährung in Zukunft entwickeln?
- Bitcoin kaufen: So geht’s
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Zuletzt aktualisiert am 21. November 2025




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