Der aktuelle Krypto Crash setzt Bitcoin und Co. enorm unter Druck – alle Coins fallen! Satte -6,15 Prozent hat die weltweite Krypto-Marktkapitalisierung innerhalb der letzten 24 Stunden eingebüßt, neben Bitcoin trifft es auch Ethereum (ETH) und Solana (SOL) heftig. Großanleger verkaufen in Scharen. Ist der Bullrun endgültig vorbei?
Krypto Crash treibt Bitcoin unter 97.000 Dollar
Krypto-Investoren sehen beim Blick ins Portfolio heute überwiegend rot: Erneut ist es zu einem Krypto Crash gekommen, die Mehrzahl digitaler Assets zieht sich intensiv zurück. Das stellt eine potenzielle Chance dar für Anleger, die Kryptowährungen kaufen wollen. Bitcoin beispielsweise ist -6,59 Prozent gefallen, notiert infolge bei gegenwärtig 96.821 Dollar.
Brutal auch der Rücksetzer bei Ethereum (ETH): Die Smart-Contract-Plattform hat mehr als -10 Prozent verloren, notiert mit 3.190 Dollar nur knapp über der $3K-Marke. Solana (SOL) zieht es ebenfalls stark nach unten, der ETH-Konkurrent kommt auf ein Minus von -9,13 Prozent im gleichen Zeitraum. Doch was steckt dahinter? Was hat den Krypto Crash ausgelöst – und was hält ihn am laufen?
Einen massiven Abwärts-Impuls liefern aktuell zwei Faktoren: 1. der Glaube, der 4-Jahres-Zyklus und somit der Bullrun sei nun vorbei – und 2. die Bitcoin-ETFs, die als praktisches Ausstiegsvehikel dienen.
So verzeichneten die Bitcoin-ETFs gerade einen Netto-Abfuss in Höhe von 866,7 Millionen Dollar – einer der bisher größten Ein-Tages-Abflüsse in der Geschichte der Bitcoin-ETFs seit ihrem Start im Januar 2024.
Die Verkaufssumme von fast 1 Milliarde Dollar (!) entspricht rund 8.000 bis 9.000 BTC – je nach dem, welchen Kaufpreis man annimmt. Auch die Ethereum-ETFs und die Solana ETFs reagieren auf die Stimmung am Markt – aber auf ganz unterschiedliche Weise: ETH verliert, SOL legt dezent zu. Die On-Chain-Analysten von Wu Blockchain kommentieren auf X:
„Am 13. November (ET) verzeichneten Spot-Bitcoin-ETFs Nettoabflüsse in Höhe von insgesamt 870 Millionen US-Dollar, die zweitgrößten in der Geschichte. Spot-Ethereum-ETFs verzeichneten Nettoabflüsse in Höhe von insgesamt 260 Millionen US-Dollar, was den dritten Tag in Folge mit Abflüssen darstellt. US-Spot-Solana-ETFs verzeichneten Nettozuflüsse in Höhe von 1,49 Millionen US-Dollar.“
On November 13 (ET), spot Bitcoin ETFs recorded total net outflows of $870 million, the second-largest in history. Spot Ethereum ETFs saw total net outflows of $260 million, marking the third consecutive day of outflows. U.S. spot Solana ETFs registered net inflows of $1.49… pic.twitter.com/e1F2R5GSat
— Wu Blockchain (@WuBlockchain) November 14, 2025
Abflüsse in Rekordhöhe bei genau den Finanzprodukten, die eigentlich den Aufwärtstrend stabilisieren sollten: Da schlagen Analysten Alarm. Bitcoin notiert gegenwärtig satte -23,23 Prozent unter seinem Allzeithoch vom Oktober – und die Abflüsse markieren den bislang größten Rückgang beim institutionellen Interesse.
Warum fallen Kryptowährungen heute?
Einer der möglichen Gründe für die Underperformance: die zunehmende Angst vor Quantencomputern – und dass sie früher als vermutet Bitcoin knacken könnten. Das glaubt etwa Top-Analyst Charles Edwards.
Yes, I think it's one of the primary reasons for Bitcoin underperforming everything this year.
— Charles Edwards (@caprioleio) November 14, 2025
Doch was bedeutet das konkret für Anleger? Ist der Bullrun 2025 vorbei? Oder ist eine Erholung wahrscheinlich? Worauf kommt’s jetzt an? Das erklärt der renommierte Krypto-Experte Michael van de Poppe in einer neuen Krypto Prognose. Poppe an seine mehr als 800.000 Follower auf X:
„Um einen Trendwechsel zu erreichen, müssen die Märkte über das vorherige Unterstützungsniveau hinaus steigen, um dieses Niveau als Unterstützung zurückzugewinnen.“
Bedeutet: BTC unter $100K – da „würde man gerne eine Rückeroberung von 101.000 $ sehen, um an eine Aufwärtsbewegung denken zu können“, so der Holländer. Poppe ist überzeugt: Haupt-Auslöser für den Krypto-Crash ist der Glaube vieler Anleger, der Bullrun sei vorbei. Und bevor die Märkte immer weiter crashen, steigen sie lieber aus und nehmen Gewinne mit.
Poppe erwartet aber eine völlig andere Entwicklung: Seiner Einschätzung nach ist der 4-Jahres-Zyklus nicht mehr existent – der Bullrun endet demnach nicht 2025, sondern reicht mindestens bis ins Jahr 2026 hinein. Poppes Prognose lautet deshalb:
„Nach dieser Phase und einem Aufwärtssprung beginnen die Menschen wirklich zu erkennen, dass der 4-Jahres-Zyklus nicht mehr aktiv ist.“
In order to have a trendswitch, markets need to bounce above the previous support level to reclaim that level for support.
Of course, $BTC is showing weakness here, and it’s sub $100K, so then you’d like to see a reclaim of $101K to think of any upwards rally.
Key reason for… pic.twitter.com/WsJA5ZwHBZ
— Michaël van de Poppe (@CryptoMichNL) November 14, 2025
Zuletzt aktualisiert am 14. November 2025




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