Der Kryptomarkt startet mit einem Paukenschlag in die neue Woche. Bitcoin verlor innerhalb weniger Stunden rund 3.500 US-Dollar und rutschte auf der Handelsplattform Coinbase von 95.450 US-Dollar auf unter 92.000 US-Dollar ab.
Der Auslöser war eine dramatische Eskalation im geopolitischen Konflikt um Grönland zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union.
Trump verschärft den Ton mit neuen Zolldrohungen
US-Präsident Donald Trump kündigte am Wochenende an, ab dem 1. Februar Einfuhrzölle in Höhe von 10 Prozent auf Waren aus mehreren europäischen Ländern zu erheben. Betroffen sind unter anderem Deutschland, Frankreich, Dänemark, Schweden, die Niederlande und Finnland. Sollte bis Juni keine Einigung in der Grönland-Frage erzielt werden, droht Trump mit einer Erhöhung auf 25 Prozent.
Die Reaktion der Märkte folgte prompt. Der Bitcoin-Kurs brach um 3,6 Prozent ein, während Daten von Coinglass zeigen, dass innerhalb von nur vier Stunden Long-Positionen im Wert von rund 750 Millionen US-Dollar liquidiert wurden. Diese Zwangsverkäufe verstärkten den Abwärtsdruck zusätzlich.
Altcoins trifft es noch härter
Während Bitcoin mit einem einstelligen Minus davonkam, erwischte es den Altcoin-Sektor deutlich schwerer. Die größten Verlierer mit Kurseinbrüchen von über 12 Prozent waren PENGU, ASTER, LIT, SUI und ONDO. Doch auch zahlreiche weitere Token verzeichneten zweistellige Verluste.
Ethereum gab rund 3,7 Prozent ab und notiert nun unter der psychologisch wichtigen Marke von 3.200 US-Dollar. XRP verlor knapp 5 Prozent, während Solana mit einem Minus von 7 Prozent ebenfalls stark unter Druck geriet. Das Muster ist bekannt: In Zeiten geopolitischer Unsicherheit trennen sich Anleger zuerst von risikoreichen Vermögenswerten.
EU rüstet sich für den Gegenschlag
Brüssel bereitet derweil eine umfassende Antwort auf die amerikanischen Drohungen vor. Im Zentrum steht das sogenannte Anti-Coercion Instrument, ein Werkzeug der EU-Handelspolitik, das den Zugang amerikanischer Unternehmen zum europäischen Binnenmarkt empfindlich einschränken könnte.
Darüber hinaus stehen zuvor aufgeschobene Vergeltungszölle im Wert von bis zu 108 Milliarden US-Dollar im Raum. Die Europäische Union signalisiert damit unmissverständlich, dass sie sich nicht kampflos den Forderungen aus Washington beugen wird.
Edelmetalle erreichen historische Höchststände
Während Kryptowährungen unter Druck gerieten, profitierten traditionelle sichere Häfen von der Flucht aus Risikoanlagen. Gold-Futures kletterten auf ein neues Allzeithoch von 4.667 US-Dollar pro Unze.
Noch bemerkenswerter: Silber-Futures durchbrachen erstmals in der Geschichte die Marke von 93 US-Dollar pro Unze.
Markteinbrüche wie der aktuelle haben in der Vergangenheit oft attraktive Einstiegspunkte geboten, auch bei neuen Projekten. Wer antizyklisch nach spekulativen Chancen Ausschau hält, könnte einen Blick auf Bitcoin Hyper (HYPER) werfen.
Das Projekt kombiniert die Markenbekanntheit von Bitcoin mit einem deflationären Tokenmodell und befindet sich aktuell noch im Presale. Frühe Investoren sichern sich damit den günstigsten Einstiegspreis, bevor der Token an den Börsen gelistet wird.




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