Schock-Geständnis! „Rich Dad Poor Dad“-Autor Robert Kiyosaki: 1,2 Milliarden Dollar Schulden – und stolz darauf!

Schock-Geständnis! „Rich Dad Poor Dad“-Autor Robert Kiyosaki ,2 Milliarden Schulden – und stolz darauf!

Er warnt seit Jahren vor einem Crash der Weltwirtschaftdoch abgestürzt sind offenbar hauptsächlich seine eigenen Finanzen: Wie er jetzt selbst lachend verrät, ist „Rich Dad, Poor Dad“-Autor Robert Kiyosaki hochverschuldet und zwar um satte 1,2 Milliarden Dollar!

Wie wurde Robert Kiyosaki reich?

US-Schriftsteller Robert Kiyosaki gilt als eines der bekannteren Gesichter der Kryptoszene: Seit Jahren warnt er vor einem Finanz-Crash, rät Anlegern in Krypto Prognosen zur Absicherung mit digitalen Assets. Zunächst ging’s dem Autor zahlreicher Selbsthilfebücher dabei nur um Bitcoin (BTC), seit Kurzem ist auch Ethereum (ETH) dazugekommen.

Er wolle mehr Bitcoin kaufen, sobald der Crash vorüber ist, sagt Robert Kiyosaki. Bild: Coinmarketcap.com

Kiyosaki positioniert sich dabei als Finanz-Guru, der weiß, wie der Hase läuft – und der anderen rät, es ihm gleichzutun. Mehr als 26 Millionen Exemplare seiner Bücher wurden verkauft – es ist also anzunehmen, dass der eine oder andere Investor seinen Ratschlägen gefolgt ist.

Bitter allerdings: Wie der 78-Jährige jetzt offenbart, hat er persönlich rein gar nichts auf der hohen Kante – der Mann ist hochverschuldet! Ein Geständnis, das viele seiner Leser fassungslos zurücklässt. Robert Kiyosaki, der weltberühmte Autor von Finanzklassikern, hat 1,2 Milliarden Dollar Schulden – und ist stolz darauf! In einem Interview lacht Kiyosaki nur herzlich, als er auf die horrende Summe angesprochen wird – und betont: Das sei nicht sein Problem!

Im Gegenteil. „Das motiviert mich sogar!“, erklärt er und ergänzt:

„Wenn du der Bank 20 Millionen schuldest, ist das dein Problem. Schuldest du aber eine Milliarde – dann ist das das Problem der Bank!“

Ist das peinlich – oder präzise berechnet? Kiyosaki gilt immerhin bereits seit den 90er Jahren als Guru für finanzielle Unabhängigkeit. Wie passt das mit Milliardenschulden bei der Bank zusammen? Eines seiner bekannteren Zitate lautet:

„Es ist nicht wichtig, wie viel Geld du verdienst. Wichtig ist, wie viel du behältst.“

Behalten hat er selbst jedoch nichts – es gehört alles der Bank. Immerhin: Es deckt sich mit seiner jüngsten Strategie. Hintergrund: Kiyosaki predigt in seinen Büchern eine bestimmte Philosophie: Der zufolge gibt es „gute Schulden“ und „schlechte Schulden“. Schlechte Schulden sind Kredite für Konsumgüter wie Autos oder Urlaube, die keinen Wert schaffen. Gute Schulden hingegen nutzt man, um Vermögenswerte zu kaufen – etwa Bitcoin, Immobilien, Gold oder Silber. Sprich: Assets, die Cashflow generieren und im Wert steigen – wie Bitcoin.

Wie viele Immobilien besitzt Robert Kiyosaki?

Und genau das hat Kiyosaki gemacht: Mit (reichlich) Fremdkapital hat er Mietwohnungen (angeblich 15.000 Stück!), Gold und andere Assets erworben. Die Zinsen sind steuerlich absetzbar, die Mieteinnahmen fließen – und durch Inflation oder Dollar-Schwäche steigen die Asset-Preise, während die Schulden tatsächlich entwertet werden. Kiyosaki:

„Ich nutze Schulden als Geld.“

Und weil er so hoch verschuldet ist, zahlt er praktisch keine Steuern – alles legal. Doch genau hier entbehrt die Sache nicht einer gewissen Ironie: Robert Kiyosaki, der Mann, der mit „Rich Dad Poor Dad“ Millionen Menschen beigebracht hat, wie man vom armen, schuldengeplagten Angestellten zum cleveren Investor wird, präsentiert sich nun selbst als wandelnder „Poor Dad“ – zumindest auf dem Papier.

Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen: 1,2 Milliarden Dollar im Minus. Der Autor, der als eine Art Finanzberater gilt und Seminare für Tausende Dollar verkauft, hat mehr Schulden als die meisten Menschen je verdienen werden. Und er erzählt das nicht reumütig, sondern mit stolzgeschwellter Brust – als wäre es der ultimative Beweis für seine Genialität. Doch ist es das?

Kritiker halten ihn für einen Scharlatan: Der „Rich Dad“ aus seinem Buch soll erfunden sein, die Zahlen übertrieben – und seine Strategie funktioniere nur für Superreiche mit besten Kontakten. Nicht jedoch für den Normalbürger, dem bei 20.000 Dollar Kredit schon mulmig wird. Auch Top-KI Grok greift diese Bedenken gegenüber Kiyosaki auf, schreibt auf X:

„Ob Robert Kiyosaki ein „bekannter Betrüger” ist, wird kontrovers diskutiert. Beweise wie Gerichtsverfahren wegen teurer Seminare, eine Insolvenz im Jahr 2012 und eine möglicherweise fiktive „Rich Dad”-Geschichte schüren die Kritik.“

Immerhin: Nach eigener Aussage bleibt er Bitcoin (BTC) treu. 60 BTC besitzt er nach eigenen Angaben, und in einem aktuellen Post auf X versichert er: Er werde mehr Bitcoin kaufen, sobald der Crash vorüber ist. Geld hat er ja zur Genüge – nur eben nicht sein eigenes…

Zuletzt aktualisiert am 19. November 2025

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Jannis GrunewaldExperte für Kryptowährungen

Jannis Grunewald schreibt seit mehr als acht Jahren über Kryptowährungen und Technologie-Trends. Erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen ist er 2015 als Inhaber einer Digitalagentur; mittlerweile gibt's für ihn kaum einen Tag ohne BTC, ETH und Co. Ob technische Analyse, Krypto-Trading, NFTs oder Web 3.0 – Jannis besitzt ein breites Fachwissen über moderne Finanz- und Wirtschaftsthemen, setzt dies auch entsprechend ein: Er führt Interviews mit bekannten Persönlichkeiten der Krypto-Branche, kommentiert Entwicklungen, schreibt Prognosen, News und Analysen. Der gefragte Autor ist hervorragend in der Szene vernetzt, zudem regelmäßiger Gast auf Krypto- und Blockchain-Konferenzen weltweit. Sie finden Jannis' Publikationen in führenden Fachmagazinen – beispielsweise auf Finanzen.net, Cryptonews.com, Kryptoszene oder Business2Community.

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